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Schlechtes Klima im DGB Lesedauer: 2 Minuten

Der DGB-Vorstand will umschwenken – und sich gegen die deutschen Klimaziele wenden. Bei vielen Gewerkschaftern sorgt das für großen Unmut. Sie wissen, dass eigentlich Erneuerbare Energien die Arbeitsplätze der Zukunft bringen. Auch Verdi-Mitglied Oliver Wagner kann es nicht fassen. Er streitet nun mit einer Petition dafür, dass sich der DGB konsequent für den Klimaschutz einsetzt. Dafür braucht er jetzt Sie: 

Wenn Sie Gewerkschaftsmitglied sind, dann klicken Sie bitte den roten Button und unterzeichnen Sie den Appell:

Sollten Sie selbst keiner Gewerkschaft angehören, dann leiten Sie diesen Appell bitte umgehend an Gewerkschaftsmitglieder aus Ihrem Freundeskreis weiter: 

 

Hallo John Do,

„Das war wie eine Ohrfeige!“, sagt Verdi-Mitglied Oliver Wagner. Als er erfährt, dass der Vorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) die deutschen Klimaziele nicht weiter unterstützen will, haut es ihn fast um. „Rückwärtsgewandt“, nennt er das. Und sieht einen Schaden für den Industriestandort Deutschland, falls der DGB bei seinem Plan bleibt.

Die Kohlegewerkschaft IG BCE kämpft innerhalb des DGB mit harten Bandagen gegen die Klimaziele. Leider mit Erfolg: Der DGB-Vorstand kritisiert auf einmal die deutschen Klimaziele, die er bislang unterstützte.[1] Eine gefährliche Kehrtwende fürs Klima! Denn jetzt gerade wird der Kohleausstieg geplant. Stellen sich die Gewerkschaften hinter den Klima-Killer Kohle, hat der deutsche Klimaschutz kaum noch eine Chance.

Gewerkschaftsmitglied Oliver Wagner merkt, dass der Umschwung des DGB-Vorstands an der Basis für Rumoren sorgt. „Klimaschutz schafft und sichert qualifizierte Arbeitsplätze – das weiß mittlerweile jedes Kind. Und auch die meisten Gewerkschaften im DGB wissen das.“ Deshalb hat er eine Petition auf WeAct gestartet, der Petitionsplattform von Campact. Gemeinsam mit tausenden anderen Gewerkschaftsmitgliedern will Wagner den DGB-Vorstand auffordern, beim Klima nicht einzuknicken.

Wir bitten Sie: Unterstützen Sie jetzt schnell den Appell von Oliver Wagner auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact. In nur wenigen Tagen, am 13. Mai, entscheidet der DGB-Bundeskongress über den Vorstoß des Vorstandes. Es bleibt kaum noch Zeit, etwas zu bewegen. Und DGB-Boss Reiner Hoffmann soll an dem Tag so viele Unterschriften wie möglich in die Hand bekommen.

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Die Positionen der Gewerkschaften zum Klimaschutz sind bedeutend. Ex-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel bekam das 2015 zu spüren, als er Klimaabgaben für Kohlekraftwerke plante. Mit einem Störfeuer machten IG BCE und Energie-Industrie die Idee zunichte.[2]

Die neue Richtung des DGB-Vorstands gefährdet jetzt die gesamte Klimapolitik Deutschlands. Schließlich hat sie eine große Bedeutung für die Kohlekommission, die dieses Jahr über den Kohleausstieg verhandelt.

Für Oliver Wagner ist klar, dass die Zukunft der Jobs in den Erneuerbaren Energien liegt. Schon über 330.000 Menschen arbeiten im Ökostrom-Sektor. In der Braunkohle sind es gerade mal 20.000.[3] Der DGB solle sich gemeinsam mit der IG BCE einen Strukturplan für zukunftsfähige Arbeitsplätze überlegen, statt die Klimaziele zu torpedieren, so Wagner.

Sie können Oliver Wagner jetzt unterstützen – für ihn und sein Anliegen zählt jede Unterschrift. Bitte stellen Sie sich an die Seite des Klimaschutzes. 

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Herzliche Grüße
Lisa Lehmann, Campaignerin

PS: Als sich Verdi 2015 hinter die Kohlekraft stellte, verursachte eine ähnliche Aktion innerhalb der Gewerkschaft ziemlichen Wirbel. In der Folge schlug Verdi versöhnliche Töne an, unterstützt nun einen Ausstieg aus dem Klima-Killer – wenn er sozial abgefedert wird. Lassen Sie uns diesen Erfolg wiederholen! Bitte machen Sie jetzt mit.

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Sollten Sie selbst keiner Gewerkschaft angehören, dann leiten Sie diesen Appell bitte umgehend an Gewerkschaftsmitglieder aus Ihrem Freundeskreis weiter: 

[1] „Vor dem DGB-Kongress im Mai: Auf Distanz zum Klimaschutzplan“, Die Tageszeitung, 20. April 2018
[2] „Gabriel knickt bei Plänen für Kohle-Abgabe ein“, Welt Online, 18. Mai 2015
[3] „Deutschland hat nur noch 20.000 Braunkohle-Jobs“, Spiegel Online, 5. Juli 2017

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