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WirtschaftsWoche
 
 
 
 
Agenda
von Beat Balzli
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Liebe Leserinnen und Leser,

Eigentum verpflichtet. Diesen schönen Satz aus dem Grundgesetz kennen Sie alle. Deutlich unbekannter ist der folgende: Eigentumswohnung verpflichtet – zur Teilnahme an der Eigentümerversammlung. In der aktuellen Titelgeschichte widmen sich unsere Autoren diesen und anderen Nebenwirkungen des Immobilienkaufs. Denn während angesichts steigender Mieten immer mehr Menschen Wohnungen erwerben, mache sich kaum einer bewusst, was damit letztlich verbunden ist: „Geteilter Besitz, doppelter Ärger – inklusive finanziellem Risiko, etwa wenn die Mehrheit eine Sanierung der Immobilie beschließt, für die einem selbst gerade das Geld fehlt.“ Das gleiche gilt natürlich umgekehrt: Wer eine neue Markise anschaffen will oder die Garage umbauen möchte, der merkt bald, wie eng die Grenzen des Freiheitsversprechens Eigentum sind. Unsere Autoren kommen daher zu dem pragmatischen Fazit: „Wohnungseigentümer sollten ästhetische Ansprüche daher auf ihre Wohnräume konzentrieren – oder aber: ein Haus bauen.“ Titelgeschichte jetzt lesen
 
 
 
WirtschaftsWoche 39: Der Fluch der Eigentumswohnung  
 
Der Fluch der Eigentumswohnung
 
Riskante Finanzierung, hohe Kosten und Konflikte mit Miteigentümern machen den Traum von den eigenen vier Wänden oft zum Albtraum. Wie Wohnungsbesitzer dem entgehen.
jetzt lesen
 
 
 
Auf Ideensuche
 
Dass unser Blatt jede Woche überraschende Geschichten parat hält, wissen Sie seit langem. In dieser Ausgabe ist ausnahmsweise mal der Autor selbst die Überraschung. Als Reporter haben wir in dieser Woche Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel durchs Land geschickt, um dem Thema nachzugehen, das ihn schon als Wirtschaftsminister überall begleitet hat: die Digitalisierung. Im Saarland beginnt er seine Reise, danach führt sie durch die gesamte Republik zu Start-Ups wie Semvox oder Linguee. „Ich habe vor Ort gespürt, dass es viel mehr Kreativität und Optimismus gibt, als viele im politischen Berlin sich vorstellen können.“ Gabriel reflektiert währenddessen nicht nur über das, was er da zu sehen bekommt, sondern auch darüber, wie es ihm und seiner SPD in den vergangenen Jahren ergangen ist. Und schreibt nach einem Besuch: „Rückblickend muss ich anerkennen, dass es den Unternehmen besser ergangen ist als meiner Partei.“ jetzt lesen
 
 
 
Final Action: Vernichtung
 
Manchmal genügt eine Zahl, um eine Geschichte zu erzählen. So wie im Fall des Modeunternehmens H&M. Auf 3,5 Milliarden Euro beläuft sich bei dem schwedischen Konzern inzwischen der Posten „Stock-in-trade“, haben unsere Redakteure Mario Brück und Henryk Hielscher gemeinsam mit Kollegen des ZDF-Magazins „Frontal 21“ herausgefunden. Und das bedeutet: Textilien in diesem Wert wurden hergestellt, können nun aber nicht verkauft werden und liegen deshalb im Lager. Die Zahl ist nicht nur Ausweis dafür, dass die Geschäfte der Schweden immer schlechter laufen, sie deutet zudem auf eine umstrittene Praxis hin, die H&M bisher stets abgestritten hat: Die Vernichtung nicht verkaufbarer Kleidung. Unsere Redakteure konnten nun jedoch interne Dokumente einsehen, die genau das bestätigen. In einer Mail etwa heißt es: „Hallo, heute haben wir Retoure 1 gestartet. Das Final Action dafür lautet: Vernichtung!“ jetzt lesen
 
 
 
Mit Pattex und Pendel
 
Henkel-Chef Hans Van Bylen war ein wenig überrascht, als ich ihn nach seinem Konzernstandort im sächsischen Heidenau fragte. „Dort produzieren wir Klebstoffe für die Möbelindustrie. Warum fragen Sie danach?“ Klar: Weil Heidenau, wie etwa Hoyerswerda oder nun Chemnitz, für Orte steht, an denen Rechtsextreme gegen Ausländer hetzten. Umso glaubwürdiger war nach dieser Verwirrung die Einschätzung des Belgiers Van Bylen, ob solche Ausschreitungen dem Standort Deutschland schadeten: „Ich hoffe nicht. Ich halte es aber für wichtig, dass wir als Chefs von Unternehmen die demokratischen Werte vorleben und verteidigen.“ Zu mehr aktiver Einmischung wollte er sich aber nicht hinreißen lassen. Dafür, so Van Bylen, seien in erster Linie die Verbände zuständig. Zudem glaube er, dass sich beim Thema Populismus „die Lage wieder einpendeln“ werde. jetzt lesen
 
 
 
Stilfrage Führung
 
Selten hat unser Karriere-Ressort so viele Reaktionen bekommen wie auf ein kürzlich veröffentlichtes Stück über die Selbst- und Fremdwahrnehmung von Managern. Deshalb lässt unsere Autorin Jenny Niederstedt in dieser Ausgabe ein bisschen Hilfe zur Selbsthilfe folgen. Für sieben verbreitete Führungsstile gibt sie Hinweise dazu, wie diese am besten eingesetzt werden können. Wer zum Beispiel transformational führen will, also seine Mitarbeiter für die Mission des Unternehmens begeistern will, kann theoretisch besonders viel erreichen: „Im Idealfall motivieren sich die Angestellten selbst und übernehmen Aufgaben nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Überzeugung.“ Doch der beliebte Stil hat seine Tücken: „Mitarbeiter, die sich derart emotional an eine Firma binden, neigen dazu, sich zu überlasten.“ Diesem Risiko sollten Sie sich nicht aussetzen. jetzt lesen
 
 
 
Ein sofortiges Wochenende wünscht,


Beat Balzli
Chefredakteur WirtschaftsWoche
 
 
 
PS: Sie haben Fragen oder Anregungen? Schreiben Sie mir unter agenda@wiwo.de – oder auf Twitter.
 
 
 
 
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H&M: „Final Action: Vernichtung“
 
H&M
 
„Final Action: Vernichtung“
 
H&M feiert das eigene Ökogewissen. Mit der Realität hat das wenig zu tun. Interne Dokumente beweisen: Das Unternehmen lässt Kleidung vernichten. Recherchen der WirtschaftsWoche zeigen, was dahinter steckt. jetzt lesen
 
 
 
 
AKIRA YOSHINO
 
„Europa sollte jetzt anfangen, Batterien herzustellen“
 
Akira Yoshino gilt als einer der Erfinder des Lithium-Ionen-Akkus. Ohne ihn wären weder Smartphones noch E-Autos denkbar. Ein Gespräch über die Chancen neuer Akku-Technologien und die Dominanz asiatischer Konzerne. jetzt lesen
 
 
 
 
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