| Liebe Leser*innen! Ich möchte dir heute eine Geschichte erzählen, die in Zeiten von Klimakrise, Rekordtemperaturen und Überschwemmungen Mut macht und zeigt, was Spenden alles ermöglichen: Die Geschichte von Madame Irène in der Demokratischen Republik Kongo, einem der ärmsten Länder weltweit. Madame Irène ist Teilhaberin einer Lagerhalle, die auf den ersten Blick unscheinbar wirken mag. Doch diese Lagerhalle, die von der Caritas mitfinanziert wird, hat das Leben der Kleinbäuer*innen in ihrem Dorf verändert. Durch die Möglichkeit, Maniok – ein wichtiges Grundnahrungsmittel – zu trocknen und zu lagern, können die Bäuer*innen den Markt beobachten und auf höhere Preise warten, bevor sie ihre Ernte verkaufen. Dieser scheinbar einfache Schritt ermöglicht es den Familien, mehr Einkommen zu erzielen. Madame Irène konnte so eine eigene Schneiderei eröffnen und kann gut für sich sorgen. Das ist aber nicht alles, was Madame Irene macht. Sie leitet auch einen Alphabetisierungskurs der Caritas für Frauen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt, um den Frauen in ihrer Community mehr berufliche Möglichkeiten zu eröffnen und sie zu stärken. Es ist schön zu sehen, dass kleine Initiativen einen so großen Unterschied machen können. Als Caritas setzen wir uns gemeinsam mit Menschen wie Madame Irène für nachhaltige Projekte, Bildung und Empowerment von Frauen ein. Dein Klaus Schwertner Caritasdirektor | |
| | 28 Euro braucht es, damit sich eine Familie ein Jahr lang überwiegend selbst versorgen kann. In diesem Betrag enthalten sind sowohl dürreresistenteres Saatgut und Werkzeug als auch Landwirtschaftsschulungen. |
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