e-News April 2015

3 years ago


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Highlights


Der Anachronismus der SRG


Wie viele staatliche Behrden weist auch die SRG eine erstaunliche Wachstumsdynamik auf. Obwohl seit 1990 die Zahl der Schweizer Haushalte um 25% zugenommen hat, stieg in dieser Zeit zudem die geschuldete Billag-Gebhr inflationsbereinigt um 26% an. Nie zuvor hat der ffentliche Rundfunk mit mehr Geld so viele TV- und Radio-Kanle betrieben, wie heute. Gleichzeitig hat die digitale Medienrevolution jedoch ein ffentliches Rundfunkangebot berflssiger denn je werden lassen. Wie Pierre Bessard in einem aktuellen LI-Paper analysiert, stellt die von gesetzlichen Privilegien geschtzte und zwangsfinanzierte SRG einen Anachronismus im Schweizer Medienmarkt dar, der private Initiativen verdrngt und erstickt.


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Was ist die Macht des Kapitals?


Von Marx bis Lenin waren sich die Vertreter des Sozialismus stets einig: Die Verfgung ber das Kapital bestimmt die politische Macht. Das Zusammenspiel von Reichtum und Macht wiederum fhrt dazu, dass sich das Kapital in den Hnden weniger konzentriert. Der Kapitalismus produziert somit unvermeidlich soziale Ungleichheit. Mit den jngst verffentlichten Schriften des franzsischen konom Thomas Piketty erhlt diese sozialistische Analyse eine unverhoffte Renaissance. Charles Blankart erklrt in einer aktuellen Replik, warum sie auf einem Irrtum, genauer: auf einem Zirkelschluss, beruht. Um seine These dennoch aufrechtzuerhalten, muss Piketty etablierte Erkenntnisse ausblenden und auch einen fragwrdigen Umgang mit empirischen Daten pflegen.


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LI-Konferenz Europa, die EU und der Sinn der Nation


Seit dem 19. Jahrhundert dominiert der einheitliche Nationalstaat die politische Ordnung Europas. Zunehmend gert diese traditionelle Ordnung jedoch unter Druck: Politische Macht wird in den Hnden der Europischen Union zentralisiert, diverse Regionen streben eine Sezession an. Welche Rolle kann also der Nationalstaat in Zukunft noch spielen? Und welche Schlussfolgerungen ergeben sich fr das Verhltnis der Schweiz zur EU? Am kommenden 16. April errtern im Rahmen einer LI-Konferenz Prof. Erich Weede und Beat Kappeler diese und weitere Fragen. Der Anlass ist zugleich die Vernissage des neuen Bandes der Edition Liberales Institut Europa: Die Wiederentdeckung eines grossen Erbes, das den Teilnehmenden offeriert wird.


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Die aktuelle Bedeutung der finanziellen Privatsphre


Nachdem die Politik das Bankgeheimnis fr auslndische Bankkunden aufgegeben hat, steht nun auch die finanzielle Privatsphre der Inlnder zur Disposition. Immer lauter werden die Stimmen, die einen automatischen Informationsaustausch in der Schweiz fordern, teilweise untersttzt von opportunistischen Bankiers. Im Rahmen einer LI-Konferenz beschrieben Autor Andreas Lusser sowie Nationalrat Hans-Peter Portmann, warum die finanzielle Privatsphre der Brger ein hohes und schtzenswertes Gut auch in einer stabilen Demokratie wie der Schweiz darstellt. Die finanzielle Privatsphre schtzt den intimen Lebensbereich der Brger vor ffentlichen Zudringlichkeiten — und damit auch ihre Freiheit. Sie ist zudem eine wichtige Hrde fr den laufenden Ausbau des Steuer- und berwachungsstaates. Ntig seien daher heute Steuersenkungen und -vereinfachungen, nicht eine Aufgabe von
Brgerrechten.


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Wettbewerb dank digitaler Whrungen


Liberale setzen sich traditionell fr einen Wettbewerb des Geldes ein. Nur der Wettbewerb kann die Qualitt des Geldes vor den Begehrlichkeiten des Staates schtzen — und damit nachhaltiges Sparen und Investieren ermglichen. Dennoch hat der Geldwettbewerb in der politischen Arena einen schweren Stand. Wie ein Liberaler Gesprchskreis an der Universitt Zrich nun zeigte, weisen neue Technologien mglicherweise einen vielversprechenden Ausweg auf: Bernhard Mller Hug und Niklas Nikolajsen erklrten die Funktionsweise der digitalen Whrung Bitcoin und erklrten, warum eine Herausforderung des staatlichen Geldmonopols durch digitale Whrungen nahezu unvermeidlich ist.


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Aktuelle Bcher


Einspruch! Warum unser Geld Privatsphre verdient
Andreas Lusser


Rettet Europa vor der EU
Carlos Gebauer


We the Living
Ayn Rand


Schweizer Politik im konomischen Praxistest
Silvio Borner


Veranstaltungen


Donnerstag, 16. April 2015, Zrich


LI-Konferenz Europa, die EU und der Sinn der Nation


Referenten:
Prof. Erich Weede, Beat Kappeler


Freitag-Sonntag, 10.-12. April 2015, Berlin


European Students for Liberty Conference


Referenten:
Daniel Hannan, Flemming Rose, Pierre Bessard, Tom G. Palmer, Nico Sell, Frank Schffler, Christian Michel, Karen Horn, Mark Felix Otto, Gregory Salmieri, Olumayowa Okediran, u.a.


SAVE THE DATE!
Samstag, 6. Juni 2015, Zrich


LI-Symposium 2015 Bildung in Freiheit mit Verantwortung


Referenten:
Michael von Prollius, Nationalrat Gerhard Pfister, Pia Amacher, Patrik Schellenbauer, Frank Bodmer, u.a.





Liberales Institut
Rennweg 42
8001 Zrich, Schweiz
Tel.: +41 (0)44 364 16 66
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Liberales Institut, April 2015


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