Infoletter von blatternet - 20. September 2012

6 years ago


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Die wichtigste Frage im Zeitmanagement


Ich
habe eine Liste mit hunderten Fragen rund um das Zeitmanagement. Wenn Sie aber wissen möchten, welches die wichtigste Frage im Zeitmanagement
ist, würde ich ohne zu zögern antworten:


Bringt
mich das, was ich genau jetzt tue, meinem wichtigsten Ziel näher?


Ich
halte diese Frage für so zentral, dass ich es sogar für möglich halte, auf jegliche Aufgabenliste zu verzichten, wenn man sich
konsequent von dieser Frage durch den Tag leiten lässt. Das funktioniert nicht in jedem Fall, aber je nach Branche und Job kann das
reichen.


Eigentlich
geht es sogar im gesamt Prinzip “Fokussieren” im Anti-Zeitmanagement nur um diese eine Frage. Sie hilft Ihnen, sich zu fokussieren, motivieren und
durchzuhalten.


Doch
damit sie diese Kraft entfalten kann, braucht es zwei Dinge:


Ein
klares Ziel: Vergessen Sie die SMART-Formel, die ist zu kompliziert. Formulieren Sie ihre Ziele so, dass sie machbar und messbar sind. Das
genügt.
Die
ständige Erinnerung daran: Mein wichtigstes Ziel hängt ausformuliert und mit einem hübschen Bild direkt über der Uhr an
der Wand. So ist garantiert, dass ich das Ziel mehrmals täglich sehe. Gleich darunter hängt übrigens meine Frage von oben.

Es
geht aber noch weiter: Ich gehe regelmäßig in Klausur mit mir selbst, um das Ziel zu überprüfen und um zu überlegen, welche
Schritte ich in den kommenden Monaten gehen muss, um es zu erreichen. Meine nächste Klausur steht übernächstes Wochenende an. Dann
plane ich mindestens das letzte Quartal in diesem und das erste im nächsten Jahr.


So
stehen mein Ziel und die wichtigste Frage im Zeitmanagement immer im Zentrum meiner Arbeit.


Lassen
Sie mich Ihnen noch eine weitere Frage stellen:


Kennen
Sie überhaupt Ihr wichtigstes Ziel?


Falls
ja: Bringt Sie das, was Sie genau jetzt tun, Ihrem wichtigsten Ziel näher?
Falls
nicht: Was tun Sie, um Ihr wichtigstes Ziel zu finden?

 


Ihr




Auch im Zeitmanagement höhlt steter Tropfen den Stein


Ich
wuchs in einem kleinen Dorf mitten in den Schweizer Alpen auf. Nicht weit von dort befindet sich der Aletschgletscher, der größte und längste Gletscher der Alpen.


Was
mich bei Gletschern immer fasziniert hat: Sie bewegen sich scheinbar nicht und haben doch eine so große Kraft, dass sie richtige Täler in
einen Berg fressen können.


Auch
wenn ein Gletscher verschwunden oder kaum mehr sichtbar ist, sieht man noch Jahrhunderte lang ganz genau, wo er einmal war.


Unser
Sprichwort “Steter Tropfen höhlt den Stein” bezeichnet den selben Umstand: Kleine, aber ausdauernde, stete Ursachen
können einen immense Wirkung entfalten.


Was
im richtigen Leben stimmt, kann im Zeitmanagement nicht falsch sein. Auch im Zeitmanagement ist die kleine, aber andauernde Veränderung
eine gute Strategie zur Verbesserung.


Online
lesen.




Weniger Debattieren, mehr Experimentieren: Ein Plädoyer


Als
ich heute früh beim Sport eine Folge des hervorragenden Podcasts von Michael Hyatt hörte (diese hier: How to Benefit from Setbacks and Failures), war ich voll Bewunderung, wie er ganz locker von den großen Misserfolgen
und Fehlern in seinem Leben erzählen konnte.


Nun
kann man natürlich einwenden, das sei nicht so schwer, da Michael Hyatt sich von jedem Misserfolg erholte und heute als sehr erfolgreich gelten
kann.


Doch
dieser Podcast rief mir auch in Erinnerung, wie wenig die “Fehlerkultur” in unseren Breitengraden entwickelt ist.


Während
besonders in den USA Fehler eher als notwendige Zwischenschritte zum Erfolg angesehen werden, sind wir hier sehr darauf bedacht, ja keinen Fehler zu
machen. Das geht sogar soweit, dass wir lieber nichts machen oder bewusst niedrige Ziele wählen, um ja nicht zu scheitern.


Lesen
Sie deshalb mein Plädoyer für weniger Debattieren und mehr Experimentieren.


Online
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