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[listeleo] Leonardo-Newsletter vom 28. Mai 2015

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Hallo und guten Tag, hiermit erhalten Sie die aktuelle Ausgabe des Leonardo-Newsletters. Sämtliche in diesem Newsletter enthaltenen Informationen stammen aus WDR 5-Leonardo-Sendungen. Die Kleine Anfrage Warum merken wir nicht, dass sich die Erde so schnell dreht? Leonardo-Service Spezial "Diese Daten sind mein", Teil 4 - Verschlüsseltes Telefonieren Vorschau auf die nächste Leonardo-Sendung Niederlande testen neue Verfahren des Küstenschutzes Entdeckertag! Leonardo experimentiert für Kinder Service Spezial: "Diese Daten sind mein", Teil 5: "Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!" +++++ Die Kleine Anfrage Warum merken wir nicht, dass sich die Erde so schnell dreht? Die Erde ist eine Kugel und dreht sich um ihre Achse, in 24 Stunden genau einmal herum. Die Geschwindigkeit auf der Erdoberfläche lässt sich am leichtesten für den Äquator ausrechnen. Dort beträgt der Umfang der Erde etwa 40.000 Kilometer. Teilt man diese Zahl durch 24 kommt die Endgeschwindigkeit heraus, also rund 1670 Kilometer pro Stunde. Da in unseren Breiten der Erdumfang geringer ist, sinkt auch die Geschwindigkeit, sie beträgt hier rund 1000 Kilometer pro Stunde. Wir rasen trotzdem auch hierzulande so schnell wie ein Jet durch das All. Dennoch spüren wir davon nichts. Und das hat mehrere Gründe. Bezugspunkte Geschwindigkeit wird erst dadurch erfahrbar, dass sich etwas relativ zu uns bewegt. Jeder kennt es, wenn man in einem komfortablen und leisen Zug sitzt und sich manchmal fragt: Stehen wir gerade noch am Bahnhof oder fahren wir schon? Erst der Blick aus dem Fenster löst dann das Rätsel. Wir brauchen also Bezugspunkte, die uns Bewegung signalisieren. Fehlen diese, weil sich die gesamte Umgebung mit uns bewegt – wie z.B. in einem Zug - dann entsteht der Eindruck: Alles steht still. Fliehkräfte Auch während einer ruhigen Zugfahrt, bei der wir nicht aus dem Fenster schauen, wird spätestens beim Durchfahren einer Kurve spürbar, dass wir uns bewegen. Denn dann entstehen Fliehkräfte. Tatsächlich wirken diese auch auf der rotierenden Erdoberfläche. Sie weisen in Richtung All. Wir werden dennoch nicht in den Himmel geschleudert, weil zum Glück die Erdschwerkraft dem entgegen wirkt. Und die Schwerkraft ist ungleich stärker als die Fliehkraft: Ein 70-Kilo-Mensch wird durch die Fliehkräfte daher gerade mal 200 Gramm leichter. Atmosphäre Die Atmosphäre der Erde ist viele Kilometer dick und besteht aus flüchtigen Gasen. Da könnte es zumindest theoretisch sein, dass die Erde sich praktisch unter ihr wegdreht und aufgrund der Rotationsgeschwindigkeit uns heftige Stürme entgegen blasen. Doch Tatsache ist: Die Erdatmosphäre dreht sich vollständig mit dem Erdball mit. Genauso wie eine Kaffeetasse, die man in Drehung versetzt, mit der Zeit auch den Kaffee darin in Bewegung versetzt, zieht die Erdoberfläche durch Reibungsphänomene die Atmosphäre mit. Fehlende Bezugspunkte, zu geringe Fliehkräfte und eine sich mit der Erde drehende Atmosphäre bewirken also, dass für uns subjektiv der Eindruck entsteht: Alles steht still – trotz rasender Fahrt mit annähernd Schallgeschwindigkeit. Mehr Infos (Manuskript als PDF und Audio als MP3) unter: http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/diekleineanfrage/weltundall/erdumdrehung102.html +++++ Informationen zum Service Spezial "Diese Daten sind mein", Teil 4 - Verschlüsseltes Telefonieren Die Kanzlerin besitzt eines, und auch das Spitzenpersonal des Bundesnachrichtendienstes nutzt Krypto-Handys. Doch der Markt für die abhörsicheren Smartphones ist klein, dementsprechend teuer sind die Geräte. Die Preise in Deutschland liegen je nach Ausstattung des Krypto-Handys zwischen 1700 und 2500 Euro. Hoher Preis gleich hohe Sicherheit? Für einen solchen Preis erhält der Kunde allerdings auch ein Hochsicherheitsgerät mit eigenem Betriebssystem, hochwertiger Sicherheitssoftware und einem Verschlüsselungsalgorithmus, der verschiedene Verschlüsselungsverfahren kombiniert und deswegen schwer zu knacken ist. Marktführer sind in diesem Segment in Deutschland Secusmart und die Deutsche Telekom. Unterschiedliche Preisklassen Preiswerter wird es bei Geräten, die kein völlig neues Innenleben erhalten haben, sondern bei denen lediglich ein so genanntes Sicherheits-Betriebssystem aufgesetzt wurde. Das so genannte "Blackphone" überraschte vor Jahresfrist mit einem Kampfpreis von knapp 500 Euro. Allerdings muss der Nutzer hier auch gewisse Abstriche hinnehmen. Denn das Sicherheitssystem setzt auf der ursprünglichen Betriebssoftware des Geräteherstellers auf. Da weiß niemand, welche Sicherheitslücken so lauern. Außerdem sind bei Geräten in dieser Preisklasse die einzelnen Bausteine in der Hardware, also der Geräteelektronik nicht gegen speziell überprüfte Bestandteile ausgetauscht worden. Sicherheit per App? Kleinere Unternehmen und sicherheitsbewusste Privatanwender setzen dagegen mitunter auf so genannte Krypto-Apps, mit denen sie ihre Mobilfunkgespräche verschlüsseln. Die Deutsche Telekom bietet solch eine Lösung etwa mit der "Mobile Encryption App". Die Kosten liegen je nach Nutzung bei etwa 20 Euro im Monat. Vergleichbar ist auch die App der Firma Secusmart, die vom Konkurrenten Vodafone angeboten wird. Man erhält diese Apps in der Regel direkt beim Anbieter. Verschlüsselte Telefongespräche sind damit problemlos möglich, beide Apps bieten aber nicht die gleich hohe Sicherheit, wie ein eigenes Krypto-Handy bietet. Damit die Sicherheit der Krypto-Apps nicht ausgehebelt wird, muss der Smartphone-Besitzer dafür sorgen, dass sein Gerät virenfrei ist und bleibt und keine Schadsoftware über SMS, Mails oder andere Apps aufgespielt werden. Für diesen Zweck bieten die Hersteller meist zusätzliche Sicherheitspakete an. Anders sieht das bei verschiedenen Drittanbietern aus, die auch teilweise ihre Apps in Googles Play Store oder dem App Store von Apple anbieten. Hier sollte man sich in jedem Fall, zuvor auf der Website des Herstellers genau informieren, wie sicher das jeweils verwendete Verschlüsselungsverfahren ist und welche zusätzlichen Sicherheitspakete angeboten werden. Snowden empfiehlt eine App Ganz gut gemacht hat das zum Beispiel die Firma Adisoft mit ihrer Software "Kaikrypt". Die Software wird für zahlreiche Geräteplattformen und Betriebssysteme angeboten. Auch nicht so technikaffine Krypto-Nutzer erhalten die Informationen, die sie benötigen, um einschätzen zu können, welche Risiken mit welcher Software verringert oder ausgeschlossen werden können. Unter den kostenlosen Apps fürs Verschlüsseln von Mobilfunkgesprächen nehmen die von OpenWhisperSystems entwickelten Lösungen für die Apple-Welt und das Betriebssystem Android eine besondere Stellung ein, seit sie von Edward Snowden empfohlen wurden. "Rephone" (Android) und "Signal" für iOS werden als Open-Source-Projekte betrieben und bieten unter den Krypto-Apps einen relativ hohen Sicherheitsstandard. Linktipps Die besprochenen Apps finden Sie unter den folgenden Links: Open Whisper Systems https://whispersystems.org/ KaiKrypt http://www.adisoft.de/kaikrypt.html Mobile Encryption App http://security.t-systems.de/loesungen/mobile-handy-verschluesseln Secure Call App https://www.secusmart.com/de/fuer-unternehmen/vodafone-secure-call-app/ SuperNerds – Ein Überwachungsabend – heute Abend live http://www1.wdr.de/themen/kultur/sp_supernerds/uebersicht-supernerds-100.html +++++ Vorschau auf die nächste Leonardo-Sendung am 29. Mai 2015 (Programmänderungen vorbehalten) Die Niederlande testen neue Verfahren des Küstenschutzes Wie sichern wir die Küsten gegen steigende Meeresspiegel? Kein europäisches Land muss das dringender beantworten als die Niederlande. Forscher dort testen neue, sandige Wege… Entdeckertag! Leonardo experimentiert für Kinder Der WDR5-Entdeckertag in der "Phänomenta" in Lüdenscheid lädt Kinder zum Staunen und Selbermachen ein. Unter anderem in den Workshops "Hecker's Hexenküche", "Wunderwelt der Schlangen" und "Küchenexperimente" können 7 bis 14-Jährige erleben, wie spannend die Wissenschaft sein kann. Service Spezial: "Diese Daten sind mein", Teil 5: "Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!" Wer auf Warnungen vor Datensammlern wie Facebook oder Google mit dem Satz "Ich hab' ja nichts zu verbergen!" antwortet, der sollte dieses Buch lesen. Der Autor war selber Datenanalyst und weiß genau, wovon er spricht… Leonardo - wann immer und wo immer Sie wollen? Ganz einfach: Holen Sie sich täglich ab ca. 18.00 Uhr die Sendung als mp3-Datei ("Podcast") aus dem Internet. Auch "Die Kleine Anfrage", viele Service-Beiträge und "Leo To Go" stehen als mp3-Datei zum Abruf bereit. Am einfachsten geht’s über diesen Link: http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/leonardo302.html Hier können Sie die letzten Folgen direkt hören, mit einfachem Mausklick herunterladen oder den Podcast abonnieren. Alles Wissenswerte aus den WDR-Programmen in Radio und Fernsehen finden Sie auf der Internetseite von WDR.Wissen: http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/themen/ Impressum: http://www.wdr5.de/impressum/ --------------------------------------------------------------------- Um die Liste abzubestellen, schicken Sie eine Mail an: listeleo-unsubscribe@newsletter.wdr.de Bitte achten Sie dabei darauf, dies von der E-Mail-Adresse aus abzuschicken, welche den Newsletter abonniert hat. Mit freundlichen Gren Leonardo -Wissenschaft und mehr

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