Newsletter der Deutschen Nationalbibliothek August 2015

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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK // NEWSLETTER // AUGUST 2015Nachlass Jan Tschicholds als Schenkung
  Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum hat den Nachlass des Typografen, Buch- und Schriftgestalters Jan Tschichold (1902–1974) als Schenkung übernehmen können. Mit diesem Material besitzt das Museum den arbeitsbezogenen Nachlass eines bahnbrechenden Gestalters, der in den 1920er-Jahren durch seine theoretischen Schriften zur Typografie des Bauhauses sowie seine späteren Veröffentlichungen zur klassisch-traditionellen Typografie die Buchgestaltung und das Grafikdesign des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitbestimmt hat. Tschicholds 1964 veröffentlichte Schriftart Sabon gilt inzwischen als moderner Klassiker. Das in 156 Kästen lagernde Material des 1933 aus Deutschland vertriebenen Typografen beinhaltet Skizzen, Klebeentwürfe, Collagen und Korrekturabzüge und war zunächst als Depositum in das Museum gekommen. Dank des Entgegenkommens der Erbin, Liselotte Tschichold-Link, konnte es nun in eine Schenkung umgewandelt werden. (Foto: Frank Bolliger)
 
Typograf der ModerneVORGEMERKT: Manfred Flügge „Das Jahrhundert der Manns“
„Was für eine sonderbare Familie sind wir! Man wird später Bücher über uns – nicht nur über einzelne von uns – schreiben“. Klaus Manns Einschätzung hat sich mehr als bestätigt. Eine Vielzahl von Publikationen liegt vor und spätestens seit Heinrich Breloers Film „Die Manns. Ein Jahrhundertroman“ ist das Panorama der Manns einem großen Publikum bekannt. Manfred Flügge hat nun eine Familienbiografie vorgelegt. Kenntnisreich porträtiert der ausgewiesene Biograf die gesamte Mann-Familie und ordnet deren politisches Wirken und die literarischen Leistungen in den zeitgeschichtlichen Kontext ein. Am Mittwoch, dem 2. September um 19 Uhr lädt das Deutsche Exilarchiv in Frankfurt am Main zur Lesung aus „Das Jahrhundert der Manns“ mit dem Autor Manfred Flügge ein. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter ausstellungen-frankfurt@dnb.de oder Tel. 069 – 1525 1905. (Foto: Aufbau Verlag)
 
Eine Familie – ein Jahrhundert  ZAHL DES MONATS: 1.200 digitale Zeitungen
  Wer überregionale, regionale oder lokale Nachrichten sucht, kann in unseren Lesesälen unmittelbar aus dem Katalog heraus per Mausklick in mittlerweile rund 1.200 E-Paper-Tageszeitungen stöbern. So können Sie bereits eine Woche nach Erscheinen der digitalen Ausgabe z. B. die LVZ oder die FAZ von den Computerarbeitsplätzen nutzen. Insgesamt sind mehr als 21 Millionen Seiten digitaler Tageszeitungen mit rund 520.000 Tagesausgaben deutscher E-Paper-Titel verfügbar. Und jeden Tag werden es mehr: Von Montag bis Samstag kommen rund 5.200 digitale Ausgaben ins Haus sowie wöchentlich die Ausgaben von 16 Sonntagszeitungen, die voll automatisch gesammelt werden. Damit bietet Ihnen die Sammlung der Deutschen Nationalbibliothek alle in Deutschland erscheinenden E-Paper-Tageszeitungen. Wenn Sie Fragen zur Nutzung und Recherche haben, hilft Ihnen unser Informationsteam gerne weiter – ob telefonisch, per E-Mail oder persönlich.
 
Zeitungen per MausklickSuchen und Finden: Schlagwortsuche
Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich Namen schlecht merken können? Und Buchtitel nur so ungefähr? Bei der Literatursuche im Onlinekatalog der Deutschen Nationalbibliothek können Sie dieses kleine Problem effektiv lösen. Mithilfe eines Schlagworts finden Sie Medienwerke – und sind es zu viele, können Sie das Ergebnis einschränken. Wenn Sie sich zum Beispiel für Literatur interessieren und bei der erweiterten Suche unter Schlagwörter „Literatur“ eingeben, erhalten Sie 54.211 Treffer. Zu viele? Sie brauchen nur Literatur der Romantik? Englischsprachige? Oder Literatur über das Reisen? Schränken Sie ein, indem Sie ein zweites Schlagwort eingeben, wie „Romantik“ (672 Treffer) oder „Englisch“ (1.479 Treffer) oder „Reise“ (127 Treffer), und die Ergebnisse werden überschaubarer. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Abenteuer Schlagwortsuche.
 
Erweiterte Suche  Bibliothekstasche, praktisch und schön!
  Das „große Schwarze“ transportiert nicht nur Ihre Bücher quer durch die Deutsche Nationalbibliothek – Sie können die transparente Tasche auch beim Shoppen, im Freibad, beim Spazierengehen oder am Strand ausführen. In elegantem Schwarz begleitet sie Sie durch den Tag, ist stabil und wasserfest – und das für nur fünf Euro. Erwerben können Sie sie vor Ort in den Eingangsbereichen unserer Häuser in Leipzig und Frankfurt am Main. Was unterscheidet die zeitlose schwarze Tasche von der maritim blauen? Die schwarze können Sie kaufen und wie einst Goethe „getrost mit nach Hause nehmen“, die blaue ist eine Leihtasche und nur für den Lesesaalgebrauch.
 
Bibliothekarisches Accessoire„Farm der Tiere“ wird 70
Der Satz „Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher“ wurde zum geflügelten Wort. Er stammt von dem englischen Schriftsteller und Journalisten George Orwell (1903–1950), der mit „Farm der Tiere“ eine eindringliche Parabel auf totalitäre Herrschaftssysteme schuf. In der Geschichte erheben sich Farmtiere gegen ihren Besitzer, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Doch im Frieden und mit beginnendem Wohlstand übernehmen die Schweine die Führung und errichten eine neue Gewaltherrschaft. Die Schweine sind schließlich „gleicher“ als andere Tiere und von den Menschen nicht zu unterscheiden. „Animal Farm: A Fairy Story“ wurde am 17. August 1945 im Verlag Secker & Warburg in London veröffentlicht und erhielt den amerikanischen Hugo Award für Science-Fiction-Literatur in der Kategorie Bester Kurzroman. Besuchen Sie George Orwell, den Meister der Antiutopien „Farm der Tiere“ und „1984“, im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. (Cover: Penguin Books)
 
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