Newsletter der Deutschen Nationalbibliothek Juni 2017

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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK // NEWSLETTER // JUNI 2017Die Deutsche Nationalbibliothek im Jahr 2016
  Der Jahresbericht 2016 der Deutschen Nationalbibliothek ist erschienen. Vom Rückblick auf die Ergebnisse in den Bereichen Erwerbung, Erschließung, Benutzung und Bestandserhaltung bis hin zur Darstellung der fachlichen und kulturellen Aktivitäten der Deutschen Nationalbibliothek fasst er wichtige Themen und Projekte, Entwicklungen und Fakten des vergangenen Jahres zusammen. Mit den Schwerpunktthemen über die Geschichte der Deutschen Bücherei in Leipzig, einer Bilanz nach zehn Jahren „Gesetz über die Deutsche Nationalbibliothek“ sowie den lang- und mittelfristigen strategischen Konzepten für die Arbeit der Bibliothek wird der Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft gespannt. Informieren Sie sich über alles Wichtige, das Erreichte und unsere Ziele.
 
2016 – eine BilanzHenry Love und Peter Perten – zwei Frauen der Unterhaltungskunst
Im Rahmen der Jüdischen Woche in Leipzig laden wir Sie am Mittwoch, 21. Juni um 19 Uhr zu einer Musik-Text-Bild-Collage mit Evelin Förster (Gesang) und Nikolai Orloff (Piano) ein. Erleben Sie eine Hommage an die Musik der 1920er- und 1930er-Jahre und entdecken Sie zwei ihrer Protagonistinnen: Henry Love (eigentlich Hilde Loewe) erzielte als Komponistin mit „Das alte Lied“ ihren Durchbruch. Richard Tauber sang den Schlager nach jedem seiner Konzerte als Zugabe und machte ihn damit populär. Hilde Loewe gab sich das männliche Pseudonym auf Anraten ihres Musikverlages. Auch die Schriftstellerin Ruth Feiner, deren Lieder an diesem Abend erklingen, legte sich ein männliches Pseudonym zu und nannte sich Peter Perten. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten mussten beide Frauen aufgrund ihrer jüdischen Herkunft ihre Wirkungsstätten Berlin und Wien verlassen. Beide gingen nach London ins Exil. Eine Veranstaltung des Deutschen Exilarchivs 1933–1945. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@dnb.de oder Telefon 0341 2271-286.
 
Chansons und Schicksale  ReMembering – Jüdische Lebenserinnerungen. Ein Netzwerk zur Stadtgeschichte Leipzigs
  Die Jüdische Woche in Leipzig setzt sich auch mit den Fragen auseinander, wie in einer Zukunft ohne Zeitzeugen die Erinnerung an die Ereignisse von Verfolgung, Vertreibung und Ermordung der ehemaligen jüdischen Bevölkerung Leipzigs wachgehalten werden kann. Wie kann nachfolgenden Generationen von der einst reichen jüdischen Geschichte Leipzigs erzählt werden? Die Projektgruppe „EnterHistory!“ hat dazu ein digitales Netzwerk-Angebot zur jüdischen Stadtgeschichte entwickelt, das sie am Freitag, 23. Juni um 16 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig präsentiert. Die Initiatoren möchten mit ihrem Projekt vor allem die autobiografischen Quellen in den Fokus rücken, zur Selbstreflexion anregen und insbesondere Jugendliche für den Umgang mit historischen Themen sensibilisieren. Eine Veranstaltung von „EnterHistory!” und dem Deutschen Exilarchiv 1933–1945. Der Eintritt ist frei.
 
Geschichten aus dem jüdischen LeipzigFührungen „Kunst in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main“
Zum 20-jährigen Jubiläum der Einweihung des Neubaus ist mit „Zugabe. Kunst in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main“ eine reich bebilderte Publikation zur Kunst am Bau erschienen. Der Band liefert mit Texten der Kunsthistorikerin Ruth Langen-Wettengl und Fotografien von Stephan Jockel Entstehungsgeschichten, Hintergründe und Interpretation der Werke von Georg Baselitz, Jochen Gerz, Candida Höfer, Ilya Kabakov, Per Kirkeby und Tobias Rehberger. Im Juni können Sie diese Kunstwerke hautnah erleben – bei speziellen Führungen mit der Autorin des Kunstbandes. Am Donnerstag, 8. Juni um 18 Uhr sowie am Donnerstag, 22. Juni um 18 Uhr laden wir Sie zu einem ganz besonderen Kunstgenuss ein. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@dnb.de. Der Kunstführer kann für EUR 10,00 vor Ort erworben werden.
 
Kunstbetrachtungen  Führungen durch die Ausstellung „Brausepulver im Nachtgeschirr – 100 Jahre Humor in deutschen Zeitschriften“
  Der Sommer lacht, und Sie können mitlachen – bei einem wohltemperierten und vergnüglichen Gang durch 100 Jahre Satire und Humor in deutschen Zeitschriften durch die aktuelle Kabinettausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig. Bissige Politsatire erwartet Sie am Sonntag, 18. Juni um 11 Uhr in „Neue Witze für die Bundesrepublik Deutschland. Die Zeitschrift ‚Titanic‘ in ihrer Zeit“. Am Samstag, 25. Juni um 14 Uhr führt Kurator Patrick Merziger durch die Ausstellung und stellt bekannte und weniger bekannte Kapitel der deutschen Humorgeschichte vor. Humor von der anderen Seite des Eisernen Vorhangs präsentiert die Führung „Kritik nach Plan. Der ‚Eulenspiegel‘ in der DDR“ am Sonntag, 9. Juli um 11 Uhr. Und wer das Museum am Samstag, 12. August um 15 Uhr besucht, erfährt mehr zu „Pardon wird nicht gegeben! 100 Jahre Satirezeitschriften in Deutschland“. Die Ausstellung können Sie bis zum 30. September 2017 besuchen. (Bild: Alwin Freund-Beliani)
 
Wer lacht mit wem über wen und wann?ACHTUNG: Geänderte Öffnungszeiten
Am Donnerstag, 22. Juni, ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig wegen eines Betriebsausfluges geschlossen.
 
Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
 
Die Öffnungszeiten im Überblick  200 Jahre im Sattel - das Fahrrad feiern
  Drahtesel, Stahlross, Velo, Flitzepie, Flitzepääd, Leeze, Fietse, Draisine, Bike – das 1817 von Karl Freiherr von Drais konstruierte Ur-Fahrrad, zunächst eine Laufmaschine aus Eschenholz, schmückt sich mit vielen Namen. Als Alternative zum Reitpferd entwickelt, bedurfte es vieler Verfeinerungen, bis unser liebstes Individualverkehrsmittel die Massen eroberte. Als potentielle Kollisionsgefahr für Fußgänger verfemt, als ökologisches Fortbewegungsmittel gefeiert – am Fahrrad schieden sich lange die Geister. An seinem 200-jährigen Geburtstag hat es, ob als Rennrad, Elektrofahrrad, Betriebsfahrrad, Fahrradrikscha oder Fahrradtaxi, ob mit zwei oder mehreren Rädern ausgestattet, für die Kondition oder die Freude an der Bewegung sowohl Stadt als auch Land und Wald erobert und ist heute weltweit das meistgenutzte Transportmittel. Ob Sie nun per Rad oder auf sonstigem Weg in die Deutsche Nationalbibliothek kommen – für alle Fahrradbegeisterten gibt es bei uns viel zu entdecken.
 
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