Newsletter der Deutschen Nationalbibliothek März 2015

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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK // NEWSLETTER // MÄRZ 2015Deutsche Nationalbibliothek auf der Leipziger Buchmesse
Jährlich treffen sich zum Frühlingsbeginn Verlage, Presse, Bibliotheken, Buchhändler sowie Autorinnen und Autoren und ihre Leserinnen und Leser auf der Leipziger Buchmesse – in diesem Jahr vom 12. bis 15. März. Die Deutsche Nationalbibliothek ist ebenfalls mit einem Messestand vertreten. Besuchen Sie uns in Halle 5 am Stand E 514. Wir informieren Sie gerne über die Arbeit und Aufgaben der Deutschen Nationalbibliothek, unsere bibliografischen Dienstleistungen und über Veranstaltungen und Führungen in der Buchmessewoche in unserem Haus am Deutschen Platz. Informationen zum Thema Netzpublikationen erhalten Sie am Donnerstag, dem 12. März, von 14 bis 16 Uhr und am Freitag, dem 13. März, von 11 bis 13 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen interessanten Austausch.
 
Ort der Entdeckungen  Leipzig liest
  Die Leipziger Buchmesse ohne das Festival „Leipzig liest" – das ist mittlerweile unvorstellbar! Die Deutsche Nationalbibliothek beteiligt sich an dem beliebten bunten Lesefestival (12.–15. März) mit Buchvorstellungen, Führungen, Veranstaltungen und Lesungen für Kinder. In Kooperationsveranstaltungen mit Verlagen lesen u. a. die Autoren Stephan Thome und Hans Joachim Schädlich aus ihren Neuerscheinungen. Anlässlich des Themenschwerpunktes „1965 bis 2015.  Deutschland – Israel“ stellt die israelische Autorin Lizzie Doron im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Mirjam Pressler ihr Buch „Who the Fuck Is Kafka? Hass ist ein Gefühl, aber Frieden ist eine Entscheidung“ vor (13. März). Am Buchmessesamstag (14. März) ist der vielfach ausgezeichnete israelische Autor Meir Shalev zu Gast. Er liest aus seinem Buch „Zwei Bärinnen“, die Moderation und den deutschen Lesepart übernimmt Shelly Kupferberg. (Foto Meir Shalev: Bastian Schweitzer / © Diogenes Verlag)
 
Lesen Sie mitAUSSTELLUNG: Kafka im Künstlerbuch
Zu Lebzeiten wenig bekannt und nach 1933 in Deutschland auf der Liste der verfemten Autoren, gelangte das Werk Franz Kafkas in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu Weltruhm. Franz Kafka zählt heute zu den meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellern. Die Kabinettausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums, die sich mit ihrem spezifischen Blick auf die jüdische Literaturtradition als kultureller Beitrag zur Leipziger Buchmesse mit dem diesjährigen Gastland Israel versteht, zeigt Arbeiten von Buchgestaltern, Illustratoren und Comiczeichnern, die das verstörende Potential von Kafkas Imaginationen in Bilder verwandelt haben. Im Mittelpunkt stehen die Texte, die Kafka selbst autorisiert hat, etwa „Das Urteil“, „Die Verwandlung“ oder „Ein Hungerkünstler“. Zugleich wird an Kafkas Treffen mit den Verlegern Ernst Rowohlt und Kurt Wolff 1912 in Leipzig erinnert. Die Ausstellung ist vom 11. März bis zum 6. September zu sehen. Zur Eröffnung am Dienstag, dem 10. März um 19:30 Uhr laden wir Sie herzlich ein. (Grafik von Svato Zapletal, 1998)
 
Kafka und die Bilder  Zukunftsarchäologie: Eine Anthologie hebräischer Gedichte
  Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Deutschland Sitz zahlreicher renommierter Verlage, die Bücher und Zeitschriften in Hebräisch publizierten, doch diese Entwicklung ist durch den Nationalsozialismus jäh zum Stillstand gekommen. Die Anthologie „Zukunftsarchäologie“, die aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der deutsch-israelischen Beziehungen erscheint, will die Tradition, hebräische Lyrik im Original zu drucken, in Deutschland wieder beleben. In der Buchvorstellung am Dienstag, dem 31. März in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main können Sie die Gedichte von Avraham Ben Yitzhak, David Vogel, Ludwig Strauß, Lea Goldberg, Jehuda Amichai, Tuvia Rübner und Dan Pagis im hebräischen Original sowie in der deutschen Übersetzung kennenlernen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Generalkonsulat des Staates Israel in München, der Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg und dem Klostermann Verlag. Der Eintritt ist frei. Beginn um 19 Uhr. Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. März.
 
„Stein will fließen“ACHTUNG: Geänderte Öffnungszeiten
Wegen den Veranstaltungen zur Buchmesse ist die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig für die Benutzung verkürzt geöffnet:
Freitag, 13. März, 9 bis 15 Uhr
Samstag, 14. März, 10 bis 16:30 Uhr
Die Ausstellungen des Deutschen Buch- und Schriftmuseums sind jeweils bis 18 Uhr geöffnet.
 
Die Öffnungszeiten im Überblick  Anne Frank – ein Tagebuch geht um die Welt
  „Ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein.“ Diese Worte richtete Annelies Marie (Anne) Frank an ihrem 13. Geburtstag an ihr Tagebuch. Geboren 1929 in Frankfurt am Main, musste das deutsch-jüdische Mädchen 1934 mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam fliehen. Im Exil begann sie zu schreiben, wollte Journalistin werden. Nach der Besetzung der Niederlande durch die deutsche Wehrmacht musste sich Anne mit ihrer Familie und Freunden im Firmenhinterhaus verstecken. Dort schrieb sie zwei Jahre lang ihre Hoffnungen, Wünsche und Ängste in ihr Tagebuch. Das Versteck wurde verraten, alle Untergetauchten nach Auschwitz deportiert. Im März 1945 starb Anne Frank mit 15 Jahren in Bergen-Belsen. Nur Otto Frank, Annes Vater, überlebte. Er veröffentlichte das Tagebuch seiner Tochter, das bis heute als Zeitzeugendokument Millionen Menschen berührt. Erfahren Sie mehr anlässlich ihres 70. Todestages zu Anne Franks Vermächtnis im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. (Cover: Fischer Verlag)
 
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