Newsletter der Deutschen Nationalbibliothek November 2015

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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK // NEWSLETTER // NOVEMBER 2015Ausstellung: „Reading a book?“ – Hollywood liest
  Tragende Rollen spielten Bücher selten im Film, sie gehörten aber zu den am häufigsten gezeigten Requisiten. Ein Spiegel ihrer „Filmkarriere“ sind die vielen Stand- und Promotionsfotos aus den 1920er- bis 1970er-Jahren, einer Zeit, in der Bücher für Bildung und sozialen Status standen. Sie präsentieren lesende Hollywood-Stars wie Joan Crawford, Marilyn Monroe, Rudolfo Valentino, Clark Gable oder Humphrey Bogart, aufgenommen am Set oder im privaten Ambiente. Die von Günter Karl Bose zusammengetragene Fotosammlung zeigt ein ganz besonderes Stück Kinogeschichte. Begeben Sie sich auf diese visuelle Zeitreise in der Kabinettausstellung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums in Leipzig vom 27. November 2015 bis 31. Juli 2016. Zur Eröffnung der Schau am Donnerstag, dem 26. November um 19:30 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei. (Foto: Joan Crawford. Sammlung Günter Karl Bose)
 
Schmückende MedienwerkeAusstellung: „Wir brauchen einen ganz anderen Mut!“ Stefan Zweig – Abschied von Europa
Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig verbrachte die letzten acht Jahre seines Lebens im Exil. Nach Stationen in England und den USA emigrierte er mit seiner Ehefrau Lotte schließlich nach Brasilien, wo sie sich 1942 gemeinsam das Leben nahmen. Die von Klemens Renoldner konzipierte und von Peter Karlhuber gestaltete Ausstellung zeigt Leben und Werk Stefan Zweigs aus dem Blickwinkel des Abschieds. Im Zentrum stehen zwei Texte: In seinen Erinnerungen „Die Welt von Gestern“ beschwört Zweig das alte Europa; in der „Schachnovelle“ gestaltet er hingegen jenes Grauen, das den Untergang Europas besiegelt hat. Das Deutsche Exilarchiv 1933–1945 präsentiert vom 24. November 2015 bis 26. März 2016 in Frankfurt am Main die Ausstellung des Österreichischen Theatermuseums Wien. Zur Ausstellungseröffnung am Montag, dem 23. November um 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter ausstellungen-frankfurt@dnb.de oder Tel. 069-1525-1905. (Foto: Stefan Zweig Centre Salzburg)
 
Neue Perspektiven  Italienischer Abend: Wie Italiener Berlin und Deutschland verändern
  Wie haben die neuen italienischen Gemeinschaften zur Veränderung deutscher Städte und insbesondere Berlins beigetragen? Die „Italo-Berliner“ leben zwischen Heimat, Deutschland und Europa, eigener und fremder Sprache, Neubeginn und kultureller Zuflucht. Mit dem Phänomen der italienischen Präsenz in deutschen Städten haben sich Elettra de Salvo, Laura Priori und Gherardo Ugolini in ihrem Buch „Italo-Berliner. Gli italiani che cambiano la capitale tedesca“ beschäftigt. In einer Kooperationsveranstaltung mit dem Verein Italiani a Lipsia e. V. wird es am Freitag, dem 6. November um 19 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig vorgestellt. Moderiert und übersetzt wird die zweisprachige Veranstaltung von Roberta Gado. Der Eintritt ist frei.
 
Italo-BerlinerYascha Mounk: „Echt, Du bist Jude?“
Unterhaltsam und kenntnisreich erzählt Yascha Mounk in „Echt, du bist Jude?“ von seinen Erfahrungen als deutscher Jude. Er verankert Anekdoten aus dem Leben seiner Familie im politischen und gesellschaftlichen Kontext und spricht damit ein sensibles und hochaktuelles Thema an. Er berichtet von antisemitischen Anfeindungen und von übertriebenem Wohlwollen. Als Konsequenz gab es für Yascha Mounk nur einen Weg, als Jude ein normales Leben zu führen: Deutschland zu verlassen. Der Autor lebt mittlerweile in New York, ist Dozent für Politikwissenschaft an der Harvard Universität und schreibt als freier Publizist unter anderem für The New York Times und DIE ZEIT. Am Samstag, dem 21. November um 19:30 Uhr liest Yascha Mounk in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. In Kooperation mit dem Verlag Kein & Aber. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@dnb.de oder Tel. 069-1525-1101. (Foto: Steffen Jänicke)
 
Fremd im eigenen Land  „Jazz im Foyer“ zur Notenspur-Nacht der Hausmusik in Leipzig
  Musik zu Hause in Leipzig! Nach diesem Motto erklingen am Abend des 21. November zeitgleich in der ganzen Stadt Stimmen, Saiten und Tasten zur ersten Notenspur-Nacht der Hausmusik. Veranstaltungsorte sind private Wohnzimmer und öffentliche Einrichtungen, wo sich Musizierende und Zuhörer und Zuhörerinnen aller Generationen begegnen. Auch das Deutsche Musikarchiv der Deutschen Nationalbibliothek lädt um 19 Uhr zu einem Konzert ein. Die „Jazzkids“, eine junge Leipziger Nachwuchsband, spielen im Foyer des historischen Bibliotheksgebäudes Klassisches und Kompositionen aus der Feder ihres Leiters Reiko Brockelt. Hören Sie doch mal rein und genießen Sie einen ganz besonderen Musikabend in der Bibliothek. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung auf der Webseite der Veranstalter oder unter Tel. 0341-2271-286. In Kooperation mit dem Notenspur-Förderverein e. V. und Leipzig 2015 e. V. (Abb.: „Allegro con brio“ von Reiner Cornelius)
 
Musik öffnet TürenLizenzierungsservice Vergriffene Werke gestartet
Als Beitrag zur Digitalisierung der Literatur des 20. Jahrhunderts ist der Lizenzierungsservice Vergriffene Werke der Deutschen Nationalbibliothek (VW-LiS) erfolgreich gestartet. Für die ersten 352 Titel wurden Nutzungslizenzen durch die VG Wort erteilt. Die Deutsche Nationalbibliothek kann diese Werke nun digitalisiert für alle Interessierten im Internet zugänglich machen. Zwei Texte, „Philo-Atlas: Handbuch für die jüdische Auswanderung“ und „Auswanderungs-Vorschriften für Juden in Deutschland“, sind schon digitalisiert und online. Beide kurz vor dem Novemberpogrom 1938 erschienenen Werke befassen sich mit der jüdischen Auswanderung aus NS-Deutschland. Die Publikationen, mithilfe derer die Emigration vorbereitet werden konnte, geben heute Auskunft darüber, mit welchen bürokratischen und anderen Hürden zu rechnen war. Ein erster Schritt auf dem Weg, einen wesentlichen Teil der vor 1966 erschienenen und derzeit nur in den Bibliotheken zugänglichen Bücher online verfügbar zu machen.
 
Vergriffene Werke online  Komm, wir lesen Dir vor!
  Am Freitag, dem 20. November ist es wieder so weit – das größte Vorlesefest Deutschlands lädt ein zum Vorlesen und Zuhören. Der Bundesweite Vorlesetag, initiiert von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung, findet in diesem Jahr bereits zum 12. Mal statt. Die Idee dabei: Alle, die Spaß am Vorlesen haben, lesen an diesem Tag anderen zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Museen oder Buchhandlungen vor. Und auch wir machen wieder mit und lesen Kindern Märchen und Geschichten von Feen, Prinzessinnen, Drachen und Piraten aus unseren Bücherschätzen vor. Wo? Im Deutschen Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig. Wann? Jeweils um 9, 10, 11 und 14 Uhr. Die Kinder können die Angebote kostenlos nutzen. Für Gruppen bitten wir um Anmeldung unter veranstaltungen@dnb.de. Treffpunkt ist das Foyer der Bibliothek.
 
Lesen, mal andersBibliotheken der Welt: Harvards Bücher und die Titanic
Das Herzstück ihres Bibliothekssystems verdankt die Harvard Universität einem tragischen Ereignis – dem Untergang der Titanic im Jahr 1912. Der Büchersammler und Harvard-Absolvent Harry Elkins Widener aus Philadelphia hatte neu erworbene Bücherschätze aus England im Gepäck, als er bei dem Unglück ums Leben kam. Seine Privatsammlung umfasste bis dahin etwa 3.300 seltene Bücher und Manuskripte, unter anderem einen Brief von William Shakespeare und eine Gutenberg-Bibel. Wideners Mutter Eleanor Elkins spendete der Universität Geld für den Bau eines Bibliotheksgebäudes, das an ihren Sohn erinnern und dessen Büchersammlung beherbergen sollte. Daraus entwickelte sich die 1915 eröffnete Harry Elkins Widener Memorial Library. Sie ist das Hauptgebäude des mit rund 17 Millionen Medienwerken weltweit größten Universitätsbibliothekssystems. Entdecken Sie zum 100. Jubiläum der Widener Bibliothek die Harvard Universität im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. (Foto: John Phelan)
 
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