Newsletter der Deutschen Nationalbibliothek Oktober 2017

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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK // NEWSLETTER // OKTOBER 2017Deutsche Nationalbibliothek auf der Frankfurter Buchmesse
Jährlich treffen sich Verlage, Presse, Buchhandel, Bibliotheken sowie Autorinnen und Autoren und ihr Publikum im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse – in diesem Jahr vom 11. bis 15. Oktober. Die Deutsche Nationalbibliothek ist ebenfalls mit einem Messestand vertreten. Besuchen Sie uns in Halle 4.2 am Stand K 83. Wir informieren über Aufgaben und Angebote der Deutschen Nationalbibliothek und freuen uns auf Gespräche und Austausch. Im Begleitprogramm zur Buchmesse laden wir Sie zu unseren literarischen Veranstaltungen und spannenden Führungen durch das Bibliotheksgebäude an der Adickesallee ein.
 
Termine und Information  OPEN BOOKS 2017 – Eröffnung mit dem „Blauen Sofa“
  OPEN BOOKS präsentiert zur Frankfurter Buchmesse die wichtigsten Neuerscheinungen des Bücherherbstes an verschiedenen Orten rund um den Römer. Das städtische Lesefest wird traditionell auf dem „Blauen Sofa“ eröffnet. In diesem Jahr in der Deutschen Nationalbibliothek am Dienstag, 10. Oktober, um 20 Uhr. Es sprechen die Frankfurter Schriftstellerin Eva Demski („Den Koffer trag ich selber. Erinnerungen“), der Lyriker und Büchnerpreisträger Jürgen Becker („Graugänse über Toronto“), der französische Soziologe und Romancier Didier Eribon („Gesellschaft als Urteil“) sowie die/der am Tag zuvor frisch gekürte Gewinnerin/Gewinner des Deutschen Buchpreises über ihre neuen Bücher. Durch den Abend führt Luzia Braun, ZDF, es moderieren Barbara Wahlster, René Aguigah und Volker Weidermann. Das „Blaue Sofa“ wird veranstaltet von Bertelsmann, ZDF und Deutschlandfunk Kultur gemeinsam mit dem Kulturamt Frankfurt am Main und der Deutschen Nationalbibliothek. Eintritt EUR 9 / ermäßigt EUR 7. Tickets unter: w w w. frankfurtticket. de Restkarten gibt es an der Abendkasse (Foto: Wolfgang Schopf)
 
Auftakt zur Buchmesse„Syrien. Ein Land ohne Krieg“ – Buchpremiere
Syrien ist ein reiches Land – historisch, kulturell, menschlich. Stets war es ein Scharnier zwischen Orient und Okzident, eine Durchgangsregion für den Fernhandel an der Weihrauch- und Seidenstraße. Zahlreiche Völker und Religionen haben ihre Spuren hinterlassen und das Gebiet zu einem der schönsten, bedeutendsten Kulturräume der Welt gemacht. Erfahren Sie mehr über dieses Land jenseits des Krieges in der Buchpräsentation am Mittwoch, 11. Oktober, um 19:30 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Der Band vereint Fotos von Lutz Jäkel, die den Alltag in Syrien vor Kriegsausbruch dokumentieren, mit persönlichen Texten namhafter syrischer, deutsch-syrischer und deutscher Autorinnen und Autoren. Die Herausgeberin Lamya Kaddor, Publizistin, Islamwissenschaftlerin und Religionspädagogin, und der Foto- und Videojournalist Lutz Jäkel lenken an diesem Abend den Blick auf das Land und seine Menschen und zeigen, wie man in Syrien gelacht, diskutiert, geraucht und gefeiert hat. Eine Kooperation von Piper Verlag und Deutscher Nationalbibliothek. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter: veranstaltungen@dnb.de
 
Mosaiken des Alltags  Die Farbe Rot. Ursprünge und Geschichte des Kommunismus
  Gerd Koenen erzählt die epische Geschichte eines Traums, der so alt ist wie die Menschheit. Dieser Traum von der Gemeinschaft, in der alle Menschen einander gut sind und keiner mehr des anderen Knecht sein muss, hat eine gewaltige Spur durch die Jahrhunderte gezogen, bis 1917 die Revolution in Russland den Kommunismus an die Macht brachte. Und damit wird der Traum zum Albtraum. Am Donnerstag, 12. Oktober, um 19:30 Uhr, schildert der Autor im Gespräch mit Wolfgang Niess (SWR) in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main die Geschichte des Kommunismus und beschreibt die Ursachen für die Anziehungskraft der kommunistischen Idee. Gleichzeitig führt er vor Augen, warum der Kampf um soziale Gerechtigkeit in einer Welt des Kapitalismus bis heute legitim und aktuell ist – aber ebenso wie und weshalb das Rendezvous des Kommunismus mit der Geschichte in Terror und Paranoia endete. Eine Kooperation von Hessischer Landeszentrale für politische Bildung, C.H. Beck Verlag und Deutscher Nationalbibliothek. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter: achim.guessgen@hlz.hessen.de oder +49 611 324020 (Foto: Christoph Mukherjee)
 
Kommunismus als WeltgeschichteSERVICE: Studi-Spezial in Leipzig
Neu an der Uni und in der Bibliothek? Für Studienanfängerinnen und -anfänger bietet die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig während der Erstsemesterwoche spezielle Benutzungseinführungen an. Studierende können sich am Donnerstag, 5. Oktober, und am Freitag, 6. Oktober, jeweils um 11 Uhr über wissenschaftliches Arbeiten und Recherchieren sowie die Nutzung digitaler Publikationen in unserer Bibliothek informieren. Die Angebote des Deutschen Musikarchivs sind Thema einer eigenen Einführungsveranstaltung am Donnerstag, 5. Oktober, um 10 Uhr. Der Eintritt für alle genannten Termine ist frei. Treffpunkt ist das Foyer im historischen Bibliotheksgebäude. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gruppen können unter info-l@dnb.de gesonderte Termine vereinbaren.
 
Studieren leicht gemacht  AUSSTELLUNG: Universal. Reclams Jahrhundertidee – Leipzig 1867 bis 1990
  Bunt – handlich – preiswert: Reclams Universal-Bibliothek (RUB) – 1867 in Leipzig aus der Taufe gehoben – steht als Herzstück des Reclam-Verlages für den modernen Gedanken der „Literaturversorgung für alle“. Der niedrige Preis bei hoher Auflage erlaubte eine maximale Verbreitung von Texten. Zum 150. Jahrestag der Gründung widmet das Deutsche Buch- und Schriftmuseum in Leipzig der Idee von Anton Philipp Reclam eine Kabinettausstellung. Ausgehend vom „Klassikerjahr“ 1867 wird anhand ausgewählter Exponate aus der Leipziger Produktion – zumeist aus der Privatsammlung von Dr. habil. Hans-Jochen Marquardt, Halle (Saale) – der Blick auf Buchgestaltung, technische Herstellung und Werbemethoden, aber auch auf die Themen Feldbücherei oder die RUB in der DDR gerichtet. Entdecken Sie Reclams Universal-Bibliothek jenseits der knallgelben Schullektüre vom 27. Oktober 2017 bis zum 3. Juni 2018 in unserem Museum. Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 26. Oktober, um 19:30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein. Der Eintritt ist frei.
 
Kleines Format – große Wirkung21. Literarischer Herbst in Leipzig
Eine erlebnisreiche Woche erwartet traditionell die Gäste des Leipziger Literarischen Herbstes. So bietet auch die 21. Ausgabe des Lesefestivals eine spannende Mischung aus Lesungen, Podiumsdiskussionen, musikalisch umrahmten Veranstaltungen, Poetry Slams und Performances. Über 100 Mitwirkende werden in der letzten Oktoberwoche die Literatur-Events an verschiedenen Orten im gesamten Stadtgebiet gestalten. Auch die Deutsche Nationalbibliothek ist wieder dabei. Am Mittwoch, 25. Oktober, um 18 Uhr, präsentiert die Chamisso-Preisträgerin Esther Kinsky ihre Bücher „Am Fluss“ und „Karadag Oktober 13“. Im Gespräch mit Jörg Schieke (MDR) erzählt sie von Grenzen und der Annäherung an die jeweils andere Seite. Einen humorvollen Blick auf den großen Reformator zum diesjährigen Luther-Schwerpunkt des Lesefestes wirft Albrecht Galle am Freitag, 27. Oktober, um 18 Uhr, in seiner Buchvorstellung „Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete“. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
 
Über Grenzen und Zeiten  Fachveranstaltung: Zugang gestalten
  Die Digitalisierung bietet die Chance, den Zugang zum kulturellen Erbe zu erleichtern und damit einen wichtigen Beitrag zur Wissensgesellschaft der Zukunft zu leisten. Sie ermöglicht und erleichtert die Vernetzung und Zusammenarbeit über institutionelle und nationale Grenzen hinweg und verbindet bislang getrennte Sparten. Doch was sind die Voraussetzungen für gute Zusammenarbeit, wann funktioniert sie und wo und warum scheitert sie auch? Auf der 7. Internationalen Konferenz „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe // Zusammen Arbeiten“ sollen am 19. und 20. Oktober in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main die damit zusammenhängenden Aspekte erörtert werden. Expertinnen und Experten aus Kulturinstitutionen, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik werden gemeinsam ausloten, wo Chancen und Grenzen der Zusammenarbeit liegen, wenn es darum geht, kulturelles Erbe in der digitalen Welt zugänglich zu machen. Eine Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. Ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 Sharing Heritage. Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: w w w. zugang-gestalten. de/registrierung
 
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