Newsletter der Deutschen Nationalbibliothek September 2015

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DEUTSCHE NATIONALBIBLIOTHEK // NEWSLETTER // SEPTEMBER 2015Barbara Klemm: Bilder zur Einheit
Die Frankfurter Fotografin Barbara Klemm hat die damalige BRD und DDR seit den späten Sechzigerjahren in charakteristischen Bildern eingefangen. Sie zählt zu den bedeutendsten Pressefotografinnen im Nachkriegs-Deutschland und hat aus dem Fotojournalismus eine eigene Kunst entwickelt: viele ihrer konsequent in Schwarzweiß realisierten Bilder wurden zu Ikonen der Zeitgeschichte. Im Rahmen der Feierlichkeiten zu „25 Jahre Deutsche Einheit“ zeigt das Kulturamt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit Institutionen und Unternehmen eine Auswahl von Barbara Klemms Fotografien im Frankfurter Stadtbild. An der Außenfassade der Deutschen Nationalbibliothek wird ab Mittwoch, dem 9. September das 1977 entstandene Foto „Blick über die Mauer, Kreuzberg, Berlin-West“ zu sehen sein. Verpassen Sie nicht diese einzigartige Fotoausstellung im öffentlichen Raum.
 
Fotografien aus Deutschland  Der Wiener Kongress. Das große Fest und die Neuordnung Europas
  Der Wiener Kongress vor 200 Jahren tanzte nicht nur, er arbeitete auch. Dieses historische Großereignis mit weitreichenden Folgen für die Neuordnung Europas beleuchtet Eberhard Straub im Gespräch mit Eberhard Nembach (hr-iNFO) am Mittwoch, dem 9. September um 19:30 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Im Fokus stehen die Verhandlungen der europäischen Herrscher, die Gemeinsamkeiten und Konflikte im Ringen um eine sichere Nachkriegsordnung, aber auch der Kongress als gesellschaftliches Ereignis, das Treiben in den Kaffeehäusern und Ballsälen. Zu Beginn führt der Politologe Carsten Rauch in das Geschehen der Zeit ein und stellt die Frage: Braucht Europa heute einen neuen Wiener Kongress? Begleitend wird die Ausstellung „Krieg und Freiheit. Franzosenzeit und Befreiungskriege in der Rhein-Main-Region 1792-1815“ im Foyer gezeigt. Eine Einführung in die Ausstellung gibt es um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter achim.guessgen@hlz.hessen.de
 
Die Kunst der DiplomatieTag des offenen Denkmals in Leipzig
Ob Druckmaschinen, Grammophone, ein automatischer Flügel oder Techniken des Buchbinderhandwerks – das Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals „Handwerk, Technik, Industrie“ begegnet Ihnen in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig auf Schritt und Tritt. Gehen Sie mit uns am Sonntag, dem 13. September von 10 bis 15 Uhr auf eine spannende Spurensuche. Die Magazinführungen bringen Sie im Halbstundentakt in den Medienspeicher der Nation. In der Führung „Depotgeflüster – von Maschinen, Schreibfedern und Stampftrögen“ erhalten Sie Einblick in die Kulturhistorische Sammlung des Deutschen Buch- und Schriftmuseums. Und in der Dauerausstellung des Museums können Sie an einem Tag 5.000 Jahre Mediengeschichte erleben. Wie unsere Urgroßeltern Musik gehört haben, ist bei einer Vorführung historischer Musikabspielgeräte im Deutschen Musikarchiv zu erfahren. Selbst „handwerken“ können Sie bei unseren Mitmachaktionen für Jung und Alt. Alle Angebote sind kostenfrei.
 
Herzlich willkommen!  Eine Bibliothek – zwei Häuser – und was ist mit dem World Wide Web?
  Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die Deutsche Bücherei in Leipzig und die Deutsche Bibliothek in Frankfurt am Main zur heutigen Deutschen Nationalbibliothek vereint. Die durch das Zusammenwachsen gewonnene Stärke ermöglicht die Bewältigung der heutigen Anforderungen, die insbesondere die digitale Welt der Bibliothek abverlangt. Wo steht die Nationalbibliothek heute im Vergleich zu vor 25 Jahren? Darüber möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen – am Dienstag, dem 29. September um 19 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main. Im Speeddating-Verfahren wird in kleinen Runden über Geschichte, Aufgaben und Zukunft der Nationalbibliothek informiert und diskutiert. Expertinnen und Experten stehen Rede und Antwort zu Themen wie Wiedervereinigung, Sammelauftrag, Netzpublikationen, Webharvesting, Archivierung und Urheberrecht. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen@dnb.de
 
Ein Date mit der BibliothekDer Gläserne Übersetzer: Pinguinisch auf Deutsch
Lisa Kögeböhn und Maria Hummitzsch übersetzen live eine Passage aus dem Buch „The Penguin Lessons“ von Tom Michell ins Deutsche: Ein junger Engländer reist nach Südamerika, um dort an einem Internat zu unterrichten und mit dem Motorrad auf Entdeckungsreise zu gehen. Doch dann rettet er einem ölverschmierten Pinguin das Leben, der ihm von da an nicht mehr von der Seite weicht. „The Penguin Lessons“ („Der Pinguin meines Lebens“) erzählt humorvoll und berührend die wahre Geschichte einer sehr besonderen Erfahrung. Zum internationalen Übersetzertag werden am Mittwoch, dem 30. September um 13 Uhr die Literaturübersetzerinnen gemeinsam mit dem Publikum in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig live übersetzen und Fragen zu ihrer Arbeit beantworten. Garantiert ein interessanter Blick hinter die Kulissen eines faszinierenden Berufs. Moderation: Roberta Gado. Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e. V. in Kooperation mit der Deutschen Nationalbibliothek und gefördert von der Robert Bosch Stiftung. Der Eintritt ist frei. (Foto: Christian Mehlführer)
 
Englisch – Pinguinisch – Deutsch  OBJEKT DES MONATS: Der Koffer von Walter Meckauer
  Der Koffer mit Geschichten, Beobachtungen und Berichten des Schriftstellers Walter Meckauer (1889-1966), der im Deutschen Exilarchiv 1933-1945 verwahrt wird, wird umfassend konservatorisch behandelt und damit für die Nachwelt erhalten. Als Meckauer nach der nationalsozialistischen Machtübernahme emigrieren musste, begleitete ihn dieses literarische Gepäcksstück auf seinen Exil-Stationen durch die Schweiz, Italien, Frankreich nach Amerika. Die Reise hat den Koffer wie auch die Manuskripte stark beansprucht. Bei der konservatorischen Behandlung sollen die Schäden behoben, das Gesamterscheinungsbild mit all seinen Gebrauchsspuren aber erhalten werden. Die Sicherung dieses herausragenden Dokuments der Geschichte eines exilierten Künstlers wird durch die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der Länder (KSL) durchgeführt. (Foto: Bärbel Kaiser)
 
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