Newsletter Haus der Demokratie und Menschenrechte

4 years ago


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* AKTUELLES
++ 1.) Fragen, Feiern und Gedenken: Hoffest und Veranstaltungsprogramm am Tag der Befreiung im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Do, 08. 05. 2014 ab 17:00 ++
++ 2.) Fr die Rechte von Roma-Flchtlingen sie haben kein sicheres Herkunftsland!
zum Gesetzentwurf der Bundesregierung, die Lnder Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien zu sicheren Herkunftslndern zu erklren Gemeinsamer Appell gegen Gesetzesentwurf u. a. von Republikanischer Anwltinnen- und Anwlteverein e.V. (RAV), Humanistische Union e.V., Internationale Liga fr Menschenrechte, Jdische Stimme fr gerechten Frieden in Nahost e. V. ++
++ 3.) Human Rights in Academia: Zur Bedeutung von Menschenrechten fr die Wissenschaft ++
++ 4.) Volksinitiative gegen Massentierhaltung in Brandenburg gestartet
Seit dem 13. Mrz sammelt das Aktionsbndnis Agrarwende Berlin-Brandenburg Unterschriften fr eine Volksinitiative gegen Massentierhaltung in Brandenburg. BrgerBegehren Klimaschutz e.V. ist einer der Trger der Initiative. ++
++ 5.) PowerShift solidarisiert sich mit Anti-Bergbau-Protesten in Peru ++
++ 6.) moveGLOBAL untersttzt: Internationaler Anti-Chevron Tag am 21. Mai ab 17 Uhr, Brandenburger Tor ++
++ 7.) Demonstrationsfreiheit in Berlin auf dem Rckmarsch. Berliner Verfassungsgerichtshof billigt bersichtsaufnahmen. Pressemitteilung der Humanistishen Union vom 13.04.14 ++
++ 8.) Ingenieure ohne Grenzen auf der IFAT - 05. - 09. Mai 2014 ++
* AUSSTELLUNG
07. 05. 2014 bis 04. 06. 201: Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark
* VORSCHAU VERANSTALTUNGSPROGRAMM
... 06. 05. - 31. 05. 2014
Di, 06. 05. um 19:00
Gesprch und Diskussion: Die Last der Erinnerung. Vom Umgang mit dem stalinistischen Erbe in Russland heute
Mi, 07. 05. um 17:00
BER-Netzwerktreffen: Talentfrei gibts nicht Visualisierung fr Anfnger/innen und Profis
Mi, 07. 05. um 19:30
Bedingungen fr Frieden in Kolumbien
Do, 08. 05. um 17:00
Hoffest und Veranstaltungsprogramm am Tag der Befreiung: Fragen, Feiern und Gedenken
Fr, 09. 05. um 19:00
Vortrag mit Filmvorfhrung und Diskussion: 'A las Barricadas' Die Gruppe 'Deutsche Anarchosyndikalisten' in der spanischen Revolution
Fr, 09. 05. um 19:00
Das Bedingungslose Grundeinkommen emanzipatorisch und europisch
So, 11. 05. um 18:00
Widerstand im Wilnaer Ghetto: Geschichte und Erinnerung
Mo, 12. 05. um 19:00
Filmvorfhrung und Publikumsgesprch: Die Protestmacher
Mi, 14. 05. um 18:00
Kein Wahlrecht, weil behindert Warum Deutschland ein inklusives Wahlrecht braucht
Do, 15. 05. um 18:00
18. Dichterbegegnung: Lateinamerika Berlin 2014 Fr die Erde und das Wasser
Do, 15. 05. um 19:30
Lesung: Heute die Griechen, morgen wir. Europa verarmt seine Brger.
Fr, 16. 05. um 19:00
Karin Kramer (1939-2014)
Fr, 16. 05. um 19:00
Vortrge: Stigmatisierung sozial Benachteiligter im Recht, im Verwaltungshandeln und in den Medien in der DDR und der BRD
Di, 20. 05. um 19:00
Offenes Plenum: Attac Berlin ldt ein zum Gruppentreffen
Mi, 21. 05. um 19:00
Podiumsdiskussion: Wildwuchs bei Sachverstndigen - psychologische Gutachten in der Kritik
Fr, 23. 05. um 20:00
Diskussion und Lesung: Deutsche Waffen fr die Welt: Rstungsexporte und ihre Folgen
Sa, 24. 05. um 09:30
Konferenz: Von Demokratie, Interessen und Fortschritt ber die Zukunft der Entwicklungspolitik in Afrika
Mi, 28. 05. um 19:00
Frankreich nach den Europawahlen 2014?
Do, 29. 05. um 19:00
Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage: Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro Befriedung oder Demokratisierung?
Sa, 31. 05. um 12:00
Sozialismustag 2014: Aktiv werden gegen Krieg und Kapitalismus
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* AKTUELLES
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++ 1.) Fragen, Feiern und Gedenken: Hoffest und Veranstaltungsprogramm am Tag der Befreiung im Haus der Demokratie und Menschenrechte. Do, 08. 05. 2014 ab 17:00 ++
Am 8. Mai 1945 beendete der Sieg der Anti-Hitler-Koalition den zweiten Weltkrieg in Europa. Im Westen Europas feierten die Soldaten der alliierten Streitkrfte, AntifaschistInnen und WiderstandskmpferInnen die Befreiung vom Faschismus. Die Aggression des Deutschen Reiches hatte mehr als 44 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die grte Last hatte die Bevlkerung der Sowjetunion zu tragen: in den besetzen Gebieten, an der Front und im Hinterland. Fr sie ist der 9. Mai der Tag des Sieges, der mit 27 Millionen Toten bitter bezahlt wurde. Wir versuchen in diesem Jahr in verschiedenen Formen die Bedeutung dieses welthistorischen Datums deutlich zu machen: Mit einer Diskussion zum NSU-Prozess, einem Filmprogramm und in Gesprchen auf dem Fest in Haus und Hof.
Podiumsdiskussion im Robert-Havemann-Saal, 17-19 Uhr:
NSU: Die Untiefen des Staates
Der diesjhrige 8. Mai eine doppelte Symbolik: Den 69. Jahrestag der Niederlage des Faschismus nehmen wir zum Anlass, um nach einem Jahr NSU-Prozess ber das Verhltnis von Staat und militantem Nationalsozialismus in der Bundesrepublik zu diskutieren.
Der Preis des Sieges. Filmprogramm zum 8. Mai:
19.00 Uhr Ich war 19 (DDR 1968, Regie: Konrad Wolf)
Raum 1 (EG/1. QG neben dem Saal)
Nicht der heroische Kampf der Minderheit deutscher Antifaschisten, sondern die Truppen der Alliierten brachten das Ende der Nazidiktatur. Der Film erzhlt die Geschichte eines jungen deutschen Kommunisten, der als Leutnant der Roten Armee an der Befreiung Berlins teilnimmt - so wie im April und Mai 1945 Konrad Wolf.
21.00 Uhr Im Morgengrauen ist es noch still (Sowjetunion 1972, R.: Stanislaw Rostozki)
Raum 1 (EG/1. QG neben dem Saal)
"Kmpfe rtlicher Bedeutung"- so lautete die summarische Formel des Sowjetischen Informationsbros fr namentliche nicht erwhnenswerte Gefechte. Einen solchen Kampf einer kleinen Gruppe von fnf jungen Frauen und einem nicht viel lteren Sergeanten schilderte Boris Wassiljew in seiner Novelle, die 1972 verfilmt wurde.
19.30 und 21.30 Uhr Asche und Diamant (Polen 1958, Regie: Andrzej Wajda)
Versammlungsraum VH, 1. Stock
Das Kriegsende, ein kleiner Ort in Polen. Die deutschen Eroberer sind geschlagen, nun geht der Kampf um die Zukunft des Landes. Auf der einen Seite die neue Macht, polnische Kommunisten, die mit der Sowjetunion verbndet sind und endlich ein neues Polen aufbauen wollen. Auf der andere junge Soldaten der Heimatarmee, die nicht zu den Siegern zhlen. Alle wollen den Krieg hinter sich lassen und doch knnen viele den Frieden nicht erreichen.
Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
http://hausderdemokratie.de/artikel/achterMai.php4
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++ 2.) Fr die Rechte von Roma-Flchtlingen sie haben kein sicheres Herkunftsland!
zum Gesetzentwurf der Bundesregierung, die Lnder Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien zu sicheren Herkunftslndern zu erklren Gemeinsamer Appell gegen Gesetzesentwurf u. a. von Republikanischer Anwltinnen- und Anwlteverein e.V. (RAV), Humanistische Union e.V., Internationale Liga fr Menschenrechte, Jdische Stimme fr gerechten Frieden in Nahost e. V. ++
Aufruf an den Bundestag, den Bundesrat und die Bundesregierung
Fr die Rechte von Roma-Flchtlingen sie haben kein sicheres Herkunftsland!
zum Gesetzentwurf der Bundesregierung, die Lnder Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien zu sicheren Herkunftslndern zu erklren
Solange das asylabwehrende, rigide Visaregime gegenber den Staaten des vormaligen Jugoslawiens bestand bis in die Jahre 2009/2010 , konnten berhaupt nur wenige Flchtlinge aus diesen Staaten um Asyl und Schutz in Deutschland nachsuchen. Sie kamen erst gar nicht ber die Grenzen. Mit der Aufhebung der Visumpflicht hat sich dieses gendert. Da man jedoch diskriminierten und verarmten Roma, die nun die Gelegenheit nutzen, ihrem Elend zu entfliehen, in Deutschland keinen Schutz gewhren will, sollen die Staaten Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien kurzerhand zu sicheren Herkunftslndern erklrt werden. Nach der Regierungslogik:
Der Staat, aus dem viele Roma nach Deutschland migrieren, kann nur ein sicherer Herkunftsstaat sein, denn dann ist es einfacher, Roma dorthin abzuschieben.
Die unterzeichnenden Organisationen und Einzelpersonen lehnen die vorgeschlagene Gesetzesnderung ab, da sie den Schutzanspruch insbesondere von Roma-Flchtlingen aus den Staaten des vormaligen Jugoslawiens menschenrechtswidrig untergrbt. Den Schutzsuchenden soll damit auferlegt werden, die generelle staatliche Vermutung zu widerlegen, dass ihr Asylgesuch offensichtlich unbegrndet sei, weil sie aus einem vermeintlich sicheren Herkunftsstaat kommen. Die damit einhergehende Beschleunigung des Asyl- und Abschiebeverfahrens geht allein zu ihren Lasten. Faktisch wird ihnen damit die Mglichkeit einer grndlichen Prfung des Einzelfalls genommen, die bislang in zahlreichen Fllen zu einem Aufenthaltsrecht in Deutschland gefhrt hat, obwohl bereits in der gegenwrtigen Asylpraxis Ablehnungen im Schnellverfahren blich sind. Zudem werden mit dem Gesetzentwurf die vielfachen existenzbedrohenden Diskriminierungen und die gewaltttigen bergriffe, denen viele Roma in den o.g. Lndern ausg
esetzt sind, sowie ihre soziale Verelendung von vornherein als nicht schutzrelevant eingestuft.
http://www.rav.de/
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++ 3.) Human Rights in Academia: Zur Bedeutung von Menschenrechten fr die Wissenschaft ++
Vom 22.04. bis zum 15.07. veranstaltet die Amnesty International Hochschulgruppe an der FU Berlin wieder die alljhrliche Vortragsreihe "Human Rights Lectures". Die diesjhrige Vortragsreihe, organisiert von Studierenden der Amnesty International Hochschulgruppe in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Bernd Ladwig, befasst sich mit der Verbindung von Wissenschaft und Menschenrechten.
Anstatt ein Thema aktueller Menschenrechtsdebatten aufzugreifen, ist der Anspruch der diesjhrigen Vortragsreihe, einen aktuellen und selbstkritischen berblick zum Verhltnis von Wissensproduktion, zirkulation und Menschenrechten zu erlangen. Warum stellen Menschenrechte mittlerweile ein interdisziplinres Forschungsfeld da? Wie und mit welchen Auswirkungen wird zu Menschenrechten geforscht? Wie sieht es mit der Achtung der Menschenrechte in der wissenschaftlichen Praxis selbst aus?
Weiterlesen...
http://www.amnesty-bb.de/
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++ 4.) Volksinitiative gegen Massentierhaltung in Brandenburg gestartet
Seit dem 13. Mrz sammelt das Aktionsbndnis Agrarwende Berlin-Brandenburg Unterschriften fr eine Volksinitiative gegen Massentierhaltung in Brandenburg. BrgerBegehren Klimaschutz e.V. ist einer der Trger der Initiative. ++
Das Bndnis macht sich vorallem fr eine Tierhaltung in buerlichen Strukturen und regionalen Kreislufen stark und versucht neue Massentieranlagen zu verhindern. Diese Anlagen widersprechen nicht nur dem Tierschutz, von ihnen geht auch eine Gefahr fr die menschliche Gesundheit, die Umwelt und den Klimaschutz aus.
Innerhalb eines Jahres sollen 20.000 gltige Unterschriften gesammelt werden. Dann muss sich der brandenburgische Landtag mit dem Anliegen des Bndnisses befassen.
mehr Infos unter: www.agrarwen.de
http://www.buerger-begehren-klimaschutz.de/
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++ 5.) PowerShift solidarisiert sich mit Anti-Bergbau-Protesten in Peru ++
ber 50 Gruppen, darunter PowerShift, unterzeichnen eine Erklrung gegen Einschchterung und Vertreibung von Demonstrant/innen gegen ein Bergbauprojekt in Peru.
Das U.S. Bergbau-Unternehmen Newmont Mining plant eine neue Goldmine im Hochland der Cajamarca Provinz in Peru ein Projekt das Anlass zu viel Unmut in der Region gibt. Demonstrant/innen wurden wiederholt sowohl von privaten als auch von staatlichen Sicherheitskrften bedroht und eingeschchtert. Im Mrz 2014 reichten zwei Campesin@-Gemeinden eine Beschwerde bei der Inter-American Commission on Human Rights ein, um gegen die Vertreibung der Gemeindemitglieder aus der Umgebung um die geplante Mine vorzugehen. ber 50 Organisationen aus den Bereichen Umweltschutz, Menschen- und Arbeitsrechte sowie Rechte indigener Gruppen haben in Solidaritt mit diesem Vorsto eine Erklrung unterzeichnet. In dieser fordern sie die peruanische Regierung und den U.S. Konzern dazu auf, die Rechte der betroffenen Bevlkerung zu achten und ihr gesetzeswidriges Vorgehen einzustellen.
Mehr Infos unter
http://power-shift.de/?p=2854
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++ 6.) moveGLOBAL untersttzt: Internationaler Anti-Chevron Tag am 21. Mai ab 17 Uhr, Brandenburger Tor ++
Die Opfer des Chevron-Texaco lkonzerns rufen zum Internationalen Anti-Chevron Tag auf
Die Opfer durch die Praktiken des lkonzerns Chevron rufen alle Organisationen und Brger der Welt auf, ihre Stimme zu erheben, um Gerechtigkeit gegen die Rechtsverletzungen durch Chevron zu fordern.
moveGLOBAL e.V. und das Europische Netz der Untersttzung und Solidaritt fr die Opfer von Chevron im ecuadorianischen Amazonas laden alle Latinos, Europer, Deutsche
und solidarischen Freunde ein, sich aktiv mit Bannern, Plakaten , Musik , Tanz und Performance am Internationalen Anti-Chevron Tag zu beteiligen, um den Druck auf Chevron zu erhhen und ein Ende der kriminellen Aktivitten der multinationalen lunternehmen der Welt zu fordern.
Es ist unsere Aufgabe und Pflicht, unsere Krfte zu vereinen und die 20 Tausend Opfer des ecuadorianischen Amazonas durch die schmutzigen Taten des lmulti Texaco Chevron
zu untersttzen.
Mittwoch den 21. Mai 2014, 17 Uhr, BradenburgerTor /PariserPlatz
http://moveglobal.de/?ai1ec_event=internationaler-anti-chevron-tag&instance_id=17
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++ 7.) Demonstrationsfreiheit in Berlin auf dem Rckmarsch. Berliner Verfassungsgerichtshof billigt bersichtsaufnahmen. Pressemitteilung der Humanistishen Union vom 13.04.14 ++
Die Brgerrechtsorganisation Humanistische Union zeigt sich vom krzlich ergangenen Urteil des Berliner Verfassungsgerichtshofs schwer enttuscht. Das Gericht hatte am 11. April 2014 ber die Verfassungsmigkeit des Gesetzes ber bersichtsaufnahmen zur Lenkung und Leitung des Polizeieinsatzes bei Versammlungen unter freiem Himmel und Aufzgen entschieden und das Gesetz gebilligt.
Die Richter befanden, dass es sich bei den Videoaufnahmen um keine schwerwiegende Grundrechtsbeeintrchtigung handle. Zwar greife das Abfilmen von Demonstrationen in die Versammlungsfreiheit der Brgerinnen und Brger ein, es knne auch zur Einschchterung und Abschreckung von Einzelnen kommen. Der mit den Aufnahmen zu erzielende Gewinn fr die Leitung und Lenkung einer Versammlung sei jedoch hher zu bewerten, so die Richter. Sie schlossen sich auch der Einschtzung des Gesetzgebers an, dass andere Methoden zur Lenkung und Leitung von groen und unbersichtlichen Demonstrationen weniger geeignet seien.
Die Humanistische Union hlt das Urteil fr bedenklich. Anja Heinrich vom Bundesvorstand der Brgerrechtsorganisation: Einer offenen und uneingeschchterten Demonstrationskultur in der Hauptstadt dient dieses Urteil jedenfalls nicht. In ihren Augen ist auch die rechtliche Wertung fraglich. Das Gericht hat richtig erkannt, dass staatliche Kameras auf Demonstrationen geeignet sind, Brgerinnen und Brger von der Teilnahme abzuschrecken. Wie es dennoch von einem nicht schwerwiegenden Eingriff in die Versammlungsfreiheit ausgehen kann, ist nicht nachvollziehbar. Frei und uneingeschchtert ber die Beteiligung an einer Versammlung entscheiden zu knnen, ist grundlegendes Element der Versammlungsfreiheit. Wenn Einzelne von einer Teilnahme abgeschreckt werden, bleibt von ihrer Versammlungsfreiheit nichts mehr brig.
Mehr:
http://www.humanistische-union.de/
Dazu:
Forderungen der HU zum Versammlungsgesetz Berlin
http://berlin.humanistische-union.de/
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++ 8.) Ingenieure ohne Grenzen auf der IFAT - 05. - 09. Mai 2014 ++
Vom 05. bis zum 09. Mai wird Ingenieure ohne Grenzen in Mnchen mit einem Stand bei der IFAT, der Weltleitmesse fr Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, vertreten sein. Falls Sie zufllig auch dort sind, besuchen Sie uns gern an unserem Stand in der Halle B0.202!
http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Aktuelles
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* AUSSTELLUNG
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07. 05. 2014 bis 04. 06. 2014 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
++ Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark ++
Von 1942 bis 1945 gab es in Uckermark ein Konzentrationslager, eigens errichtet fr Mdchen und junge Frauen. Die Nationalsozialisten nannten dieses Lager verharmlosend Jugendschutzlager Uckermark. Nicht nur rumlich war Uckermark eng mit dem danebenliegenden (ca. 2 km entfernt gelegen) Frauenkonzentrationslager Ravensbrck verknpft. Die meisten der Mdchen und jungen Frauen kamen aus der Frsorgeerziehung in das KZ Uckermark, weil sie z.B. nicht in den BDM wollten oder die vom Reichsarbeitsdienst zugewiesene Arbeitsstelle unzumutbar war. Sie wurden u.a. als Asoziale, Arbeitsscheue und als sexuell Verwahrloste stigmatisiert und verfolgt. Die meisten Hftlinge waren zwischen 16 und 21 Jahre alt. Es gab jedoch auch wesentliche jngere Mdchen. Fast alle Mdchen und jungen Frauen kamen aus Deutschland und sterreich. Eine grere Gruppe bildeten junge Frauen aus Slowenien, die als Partisaninnen gegen die Nationalsozialisten gekmpft hatten. Sie kamen in den so genannten Sonderb
lock.
Im Januar 1945 wurde das Jugend-KZ zum groen Teil gerumt und Uckermark wurde zur Vernichtungssttte fr Hftlinge aus Ravensbrck. Die Hftlinge wurden in Uckermark selbst gettet oder aber selektiert und nachts mit LKWs in die neu erbaute Gaskammer nach Ravensbrck gefahren und hier ermordet. In der kurzen Zeit zwischen Januar und April 1945 wurde ca. 5000 bis 6000 Hftlinge ermordet.
Mehr Informationen unter: www.gedenkort-kz-uckermark.de
Am 16.Mai 2014 von 16 bis 18 Uhr wird die Initiative vor Ort sein und Fragen beantworten.
Veranstalter: Initiative fr einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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* VORSCHAU VERANSTALTUNGSPROGRAMM
* 06. 05. - 31. 05. 2014
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Di, 06. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Gesprch und Diskussion
++ Die Last der Erinnerung. Vom Umgang mit dem stalinistischen Erbe in Russland heute ++
mit Dr. Irina Scherbakowa (Historikerin, MEMORIAL Moskau)
Am Ende der 1980er Jahren begann - noch in der Sowjetunion - eine ffentliche Aufarbeitung der eigenen Geschichte, namentlich der Jahre des Terrors unter Stalin. Doch wie schwierig gestaltete sich diese Erinnerung bis heute? Von wie vielen historischen und aktuellen Mythen war und ist sie begleitet? Welche Geschichtslgen werden staatsoffiziell verbreitet und welchen Platz haben darin die Verfolgungen der Stalinzeit? Die russische Bevlkerung scheint sich in unterschiedlichste Erinnerungsgruppen zu teilen. Ein Teil mchte sogar die Stalinzeit zurck holen, und das Interesse an einer schonungslosen Aufklrung der Gulag-Vergangenheit ist nicht sehr verbreitet.
Wir wollen mit Irina Scherbakowa ber die Schwierigkeiten der Erinnerungsarbeit im heutigen Russland reden, darber, wo die aktuellen und historisch entstandenen Ursachen fr eine in Russland verbreitete Schlussstrich-Haltung zu suchen sind. Irina Scherbakowa sieht aber auch ein langsam grer werdendes Interesse, namentlich bei jungen Menschen, die sich der offiziell und inoffiziell verbreiteten Geschichtsamnesie widersetzen.
Moderation: Renate Hrtgen (AK Geschichte)
Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Mi, 07. 05. um 17:00 | Robert-Havemann-Saal
BER-Netzwerktreffen
++ Talentfrei gibts nicht Visualisierung fr Anfnger/innen und Profis ++
Viele Seminarleiter/innen stecken sich ambitionierte Ziele und vermitteln in ihren Veranstaltungen groartige Inhalte. Gleichzeitig stellen sie die Teilnehmenden oft vor enorme kognitive Herausforderungen. Dies gilt insbesondere dann, wenn es darum geht, komplexe Zusammenhnge nachzuvollziehen oder eine Vielzahl von Informationen zu verinnerlichen. Ein gutes Hilfsmittel zur Bewltigung dieser Herausforderungen stellen gute Visualisierungen dar.
Im Rahmen des Vortrags erhalten wir Hinweis und Tipps, wie auch Menschen mit wenig Visualisierungserfahrung tolle Ergebnisse erzielen, Denkprozesse anregen, das Behalten frdern und die Aufmerksamkeit erhhen knnen.
Referent: Paul Schmidt arbeitet als Lehrer an einer Leipziger Fachoberschule. Auerdem ist er systemischer Coach und freier Trainer der politischen Bildung. Er hat dabei die Erfahrung gemacht, dass mit gelungenen Visualisierungen gerade in der Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen tolle pdagogische Effekte erzielt werden knnen.
Kurzinput: "Fuball und die Entwicklung Afrikas" - 5. Jubilum des Interkulturellen Fuballturniers im Afrikanischen Viertel - Berlin Wedding, Aziz Lamere, Geschftsfhrer von NARUD e.V.)
Mehr unter: http://www.ber-ev.de
Veranstalter: Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag BER e. V.
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Mi, 07. 05. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal
++ Bedingungen fr Frieden in Kolumbien ++
Mit Vera Grabe.
Nach 23 offiziellen Verhandlungsrunden in Havanna sind die Friedensgesprche zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla, auch bedingt durch die Wahlkampfmaschinerie, am Punkt drei der Verhandlungsagenda (illegale Drogen) ins Stocken geraten: Zeit fr ein Zwischenfazit zum bisherigen Verhandlungsverlauf und fr einen Blick nach vorne. Nach einer Einfhrung zum aktuellen Stand der Verhandlungen mchten wir mit unserer Referentin Vera Grabe anhand der Erfahrungen aus dem Friedensprozess mit der Bewegung 19. April (M-19) (1989/1990) und den jetzigen Gesprchen in Havanna Aussichten und Bedingungen fr Frieden in Kolumbien diskutieren.
Welche Rolle kommt der kolumbianischen Zivilgesellschaft und den sozialen Bewegungen bei der Ausarbeitung eines Friedensabkommens und seiner Umsetzung zu? Wie inklusiv und partizipativ mssen und knnen Friedensverhandlungen sein? Inwieweit kann ein Friedensabkommen einen Ansto zur Bearbeitung der gesellschaftlich tiefgreifenden Konflikte Kolumbiens leisten? Wie knnen internationale Akteure die Friedensgesprche und evtl. Umsetzungsphasen sinnvoll begleiten? Welche Rolle knnen hier auch deutsche Organisationen und Bewegungen spielen? Diese und weitere Fragen mchten wir gemeinsam mit unseren Gsten diskutieren.
Referentin: Vera Grabe, Ethnologin, Mitbegrnderin und Kommandantin der Guerrillaorganisation M-19 zog nach den Friedensverhandlungen 1990 als gewhlte Reprsentantin in den kolumbianischen Senat ein (1990-1994). Im Anschluss daran arbeitete sie bis 1998 als Menschenrechtsreferentin der kolumbianischen Botschaft in Madrid, Spanien. Seitdem hat sie fr die NGO Observatorio para la Paz mit Sitz in Bogot gearbeitet, deren Direktorin sie derzeit ist. Vera Grabe widmet sich der Friedenspdagogik in Gemeinden und an Universitten und ist Aktivisten der Bewegung fr Gewaltlosigkeit in Kolumbien.
Moderation und Kontakt: Kristina Dietz (kristina.dietz[tt]fu-berlin.de) und Katrin Planta (k.planta[tt]berghof-foundation.org)
Die Veranstaltung wird auf Deutsch stattfinden. Fr (Flster)bersetzung ins Spanische ist gesorgt.
Anmeldung: Wir bitten darum, sich bis Montag, den 05.05.2014 unter folgender email fr die Veranstaltung anzumelden: events[tt]berghof-foundation.org. Bitte geben Sie an, ob Sie bersetzung bentigen.
Veranstalter: Berghof Foundation, kolko Menschenrechte fr Kolumbien e.V.
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Do, 08. 05. um 17:00 | Haus der Demokratie und Menschenrechte
Hoffest und Veranstaltungsprogramm am Tag der Befreiung
++ Fragen, Feiern und Gedenken ++
Am 8. Mai 1945 beendete der Sieg der Anti-Hitler-Koalition den zweiten Weltkrieg in Europa. Im Westen Europas feierten die Soldaten der alliierten Streitkrfte, AntifaschistInnen und WiderstandskmpferInnen die Befreiung vom Faschismus. Die Aggression des Deutschen Reiches hatte mehr als 44 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die grte Last hatte die Bevlkerung der Sowjetunion zu tragen: in den besetzen Gebieten, an der Front und im Hinterland. Fr sie ist der 9. Mai der Tag des Sieges, der mit 27 Millionen Toten bitter bezahlt wurde.
Wir versuchen in diesem Jahr in verschiedenen Formen die Bedeutung dieses welthistorischen Datums deutlich zu machen: Mit einer Diskussion zum NSU-Prozess, einem Filmprogramm und in Gesprchen auf dem Fest in Haus und Hof.
Aus dem Programm:
ab 17 Uhr bis Open End
Hoffest
17 - 19 Uhr:
NSU: Die Untiefen des Staates. Podiumsdiskussion zum ersten Jahrestag des NSU-Prozesses
ab 19 Uhr Der Preis des Sieges Filmprogramm:
19.00 Uhr Ich war 19
(DDR 1968, Regie: Konrad Wolf)
Raum 1 (EG/1. QG neben dem Saal)
Nicht der heroische Kampf der Minderheit deutscher Antifaschisten, sondern die Truppen der Alliierten brachten das Ende der Nazidiktatur. Der Film erzhlt die Geschichte eines jungen deutschen Kommunisten, der als Leutnant der Roten Armee an der Befreiung Berlins teilnimmt - so wie im April und Mai 1945 Konrad Wolf.
21.00 Uhr Im Morgengrauen ist es noch still
(Sowjetunion 1972, R.: Stanislaw Rostozki)
Raum 1 (EG/1. QG neben dem Saal)
"Kmpfe rtlicher Bedeutung"- so lautete die summarische Formel des Sowjetischen Informationsbros fr namentliche nicht erwhnenswerte Gefechte. Einen solchen Kampf einer kleinen Gruppe von fnf jungen Frauen und einem nicht viel lteren Sergeanten schilderte Boris Wassiljew in seiner Novelle, die 1972 verfilmt wurde.
19.30 und 21.30 Uhr Asche und Diamant
(Polen 1958, Regie: Andrzej Wajda, OmU)
Versammlungsraum VH, 1. Stock
Das Kriegsende, ein kleiner Ort in Polen. Die deutschen Eroberer sind geschlagen, nun geht der Kampf um die Zukunft des Landes. Auf der einen Seite die neue Macht, polnische Kommunisten, die mit der Sowjetunion verbndet sind und endlich ein neues Polen aufbauen wollen. Auf der andere junge Soldaten der Heimatarmee, die nicht zu den Siegern zhlen. Alle wollen den Krieg hinter sich lassen und doch knnen viele den Frieden nicht erreichen.
www.hausderdemokratie.de/artikel/achterMai
Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte; teilweise in Kooperation mit Redaktion telegraph und Hausverein
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Fr, 09. 05. um 19:00 | Raum 1102 (Aufgang A, 1. OG)
Vortrag mit Filmvorfhrung und Diskussion
++ 'A las Barricadas' Die Gruppe 'Deutsche Anarchosyndikalisten' in der spanischen Revolution ++
Anarchistische Flchtlinge aus Deutschland schlossen sich Mitte der 1930er Jahre in Spanien zur Gruppe DAS (Deutsche Anarchosyndikalisten) zusammen. Nach dem 19. Juli 1936 kmpften sie inmitten von Revolution und Brgerkrieg an der Seite ihrer spanischen GenossInnen und griffen die Infrastuktur der NS- Auslandsorganisationen an. Beim Sturm auf den 'Deutschen Klub' erbeutete die Gruppe DAS Dokumente, die sie im 'Schwarzrotbuch. Dokumente ber den Hitlerimperialismus' (Barcelona 1937) verffentlichten, das weitverzweigte NS-Aktivitten in Spanien enthllte. Im Zuge der Maiereignisse 1937 wurde die Gruppe DAS wie alle anderen anarchistischen Organisationen in Spanien vom kommunistischen Machtapparat kaltgestellt, wodurch der Mythos der antifaschistischen Aktionseinheit endgltig zerbrach.
Im Anschluss an die Buchvorstellung wird der Film 'A las Barricadas' gezeigt, in dem der Wuppertaler Anarchosyndikalist Helmut Kirschey (ehem. Milizionr der anarchistischen Kolonne Durruti) 1989 auf eine Erinnerungsfahrt nach Spanien begleitet wird. Dort werden an den Originalschaupltzen die historischen Ereignisse lebendig nachvollziehbar.
Dieter Nelles, Ulrich Linse, Harald Piotrowski, Carlos Garca: Deutsche AntifaschistInnen in Barcelona (1933-1939). Die Gruppe 'Deutsche Anarchosyndikalisten' (DAS). Verlag Graswurzelrevolution, Freiburg 2013. 425 S., 24.90 EUR, ISBN 978-3-939045-22-9
'Buch des Jahres 2013' der Bibliothek der Freien
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bcherei im Haus der Demokratie
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Fr, 09. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
++ Das Bedingungslose Grundeinkommen emanzipatorisch und europisch ++
mit Stefan Wolf (Sprecher der BAG Grundeinkommen, Partei DIE LINKE.), Melina Klaus (Mitglied des Bundesvorstands und Ex-Sprecherin der KP, sterreich) und Baptiste Mylondo (Philosoph und BGE-Aktivist, Frankreich)
Nicht nur die Partei DIE LINKE. diskutiert das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) auf ihrem gleichzeitig stattfindenden Parteitag, die Diskussion wird in ganz Europa gefhrt.
Baptiste Mylondo wird die franzsische Debatte schildern und kurz seine Thesen zu Degrowth und BGE darlegen, Melina Klaus von ihren Erfahrungen in sterreich und in der Kommunistischenen Partei sterreichs berichten. Stefan Wolf stellt mit dem Emanzipatorischen Grundeinkommen das Modell der BAG Grundeinkommen vor, das die allgemeinen Anforderungen des Netzwerks Grundeinkommen an das Grundeinkommen mit emanzipatorischen Effekten wie Umverteilung, Armutsverhinderung und Selbstbestimmung jenseits der Erwerbsarbeitswelt verbindet.
Nach den kurzen Vortrgen bleiben rund 90 Minuten fr gemeinsame Diskussion und Fragen des Publikums.
Veranstalter: BAG Grundeinkommen
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So, 11. 05. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal
++ Widerstand im Wilnaer Ghetto: Geschichte und Erinnerung ++
Anlsslich der Wiederherausgabe des Buches "Spiritual Resistance in the Vilna Ghetto", in dem die Autorin Rachel Kostanian die Vielfltigkeit und Strke des moralischen, kulturellen und bewaffneten Widerstands im Wilnaer Ghetto schildert, laden wir zu dieser Veranstaltung mit der Autorin ein.
Nach einem kurzen Einfhrungsvortrag ber die Ghettoisierung und Ermordung der jdischen Bevlkerung Litauens durch die deutschen Besatzer von 1941 bis 1944 von Gudrun Schroeter, wird Rachel Kostanian, selbst berlebende des Holocaust, ber ihre Arbeit zur Erinnerung an und zum Gedenken der Opfer des Holocausts berichten: ber die Grndung des Holocaustmuseums nach der Unabhngigkeit Litauens, heute ein Teil des Goan State Vilnius Museums und die Arbeit an dem heute vorgestellten Buch.
Darberhinaus wird sie auf die Situation der jdischen Bevlkerung und die Gedenkkultur whrend der Zeit der Sowjetunion sowie heute im unabhngigen Litauen eingehen.
Die Veranstaltung ist auf Englisch und wird ins Deutsche bersetzt.
Das neuaufgelegte Buch kann an dem Abend gekauft werden. Da es nicht ber den Buchhandel zu beziehen sein wird, kann es danach ber die Webseite des Bildungswerks Stanislaw Hantz bezogen werden (www.bildungswerk-ks.de).
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich Bll-Stiftung in Koopeation mit dem Bildungswerk Stanislaw Hantz
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Mo, 12. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Filmvorfhrung und Publikumsgesprch
++ Die Protestmacher ++
mit Dieter Rucht (Filmemacher & sozialer Bewegungsforscher) und Sebastian Gerhardt (Vorstand der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte)
Der Dokumentarfilm "Die Protestmacher" von Dieter Rucht (D 2012, 80 min) zeigt vier politische Vollzeitaktivisten. Sie sind im Rahmen unterschiedlicher Protestbewegungen zu den Themenbereichen Atomenergie, Gentechnik und Bankenregulierung in Deutschland engagiert. Die vier Ccile Lecomte, Dieter Lehmkuhl, Jochen Stay und Jutta Sundermann wurden mit der Kamera ber rund zwei Jahre hinweg begleitet. Sie erzhlen ber ihre Aktionen, Erfolge und Misserfolge, ihren Lebensalltag.
Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Mi, 14. 05. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal
++ Kein Wahlrecht, weil behindert Warum Deutschland ein inklusives Wahlrecht braucht ++
Jeder EU-Brger darf am 25. Mai das Europaparlament whlen. Ausgenommen hiervon sind hierzulande viele Menschen mit einer Behinderung: Menschen, fr die eine Betreuung in allen Angelegenheiten angeordnet ist sowie Menschen im Maregelvollzug, die in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind, werden laut Bundeswahlgesetz und Europawahlgesetz von Wahlen ausgeschlossen. Im Gegensatz zu anderen EU-Lndern, in denen auch geistig Behinderte whlen drfen, drfen sie in Deutschland nicht whlen und auch nicht gewhlt werden.
Das ist ein Versto gegen internationale Abkommen, wie der UN-Behindertenrechtskonvention. Deutschland wird deshalb vom UN-Menschenrechtsrat, dem UN-Hochkommissariat fr Menschenrechte, dem Europarat und auch der Agentur der Europischen Union fr Grundrechte (FRA) gergt. Nach Ansicht der FRA schliet Deutschland von allen Staaten der Europischen Union Menschen mit einer geistigen Behinderung am strksten von der politischen Teilhabe aus. Das ist auerdem ein klarer Versto gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl und damit auch ein eklatanter Versto gegen die Menschen- und Brgerrechte.
Am Mittwoch, den 14. Mai, werden wir ab 18.00 Uhr im Robert-Havemann-Saal (Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4) mit Dr. Leander Palleit, Deutsches Institut fr Menschenrechte (DIMR) und Betroffenen ber Behinderungen bei der Wahrnahme des Wahlrechts und was dagegen getan werden kann, diskutieren.
Weitere Informationen
Dr. Leander Palleit / Deutsches Institut fr Menschenrechte: Deutschland braucht endlich ein inklusives Wahlrecht (aktuell 05/2012), abrufbar als PDF-Datei beim DIMR
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/aktuell_deutschland_braucht_endlich_ein_inklusives_wahlrecht.pdf
UN-Behindertenrechtskonvention: Informationen, Vertragstext, Umsetzung und weitere Informationen auf der DIMR-Webseite
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/menschenrechtsinstrumente/vereinte-nationen/menschenrechtsabkommen/behindertenrechtskonvention-crpd.html
Veranstalter: Humanistische Union Berlin-Brandenburg
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Do, 15. 05. um 18:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)
18. Dichterbegegnung:
++ Lateinamerika Berlin 2014 Fr die Erde und das Wasser ++
Literarisch kulturelle Veranstaltung:
Vorfhrung von 2 Kurzfilmen zur Verseuchung des Wassers: Texaco Txico (Ecuador) und Agua (Peru)
Gedichtlesung und Vorstellung der Anthologie Palabras de la Tierra (Wrter der Erde) in Deutsch und Spanisch.
Teilnehmende Dichter und Dichterinnen: Jrgen Polinske, Jos Pablo Quevedo, Slov ant Gali, Gunda Jaron, Walter Trujillo, Petra Namyslo, Elsye Suquilanda,
Mauro Valderrama und Felesmira Glandien (die drei letztgenannten aus des KulturvereinsJos Mara Arguedas in Berlin)
Kontakt: Walter Trujillo Moreno
info[tt]vulcanusweb.de
http://www.vulcanusweb.de/
Veranstalter: moveGLOBAL e.V. & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Do, 15. 05. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal
Lesung
++ Heute die Griechen, morgen wir. Europa verarmt seine Brger. ++
mit Rolf Becker
Warum strzt in Griechenland die Wirtschaft seit sechs Jahren ab? Warum hungern dort viele Menschen? Warum sind zwei Drittel der griechischen Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, ohne Arbeitsplatz, ohne Perspektive? Warum steigt dort die Selbstmordrate dramatisch an sogar unter Kindern? Was bewirken die Spardiktate, von denen Bundeskanzlerin Merkel und die Troika Finanzhilfen fr Griechenland abhngig gemacht haben? Und wer auer Banken und Spekulanten wird mit diesen Geldern gerettet?
Heute die Griechen, morgen wir. Europa verarmt seine Brger ist das Thema einer Lesung, zu der die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte und die Zweiwochenschrift Ossietzky den Schauspieler und Gewerkschafter Rolf Becker eingeladen haben. Rolf Becker, schon seit der Zeit des Vietnamkriegs aktiv an internationaler Solidarittsarbeit beteiligt, wird ber das Elend in Griechenland, ber staatliche Repression und ber die trotzdem anhaltenden Proteste nicht nur berichten und diskutieren er verheit einen Abend voller Politik und Poesie, voller Zorn und Zrtlichkeit
Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte & Zweiwochenschrift Ossietzky
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Fr, 16. 05. um 19:00 | Raum 1102 (Aufgang A, 1. OG)
++ Karin Kramer (1939-2014) ++
Der Karin Kramer Verlag ist der traditionsreichste Verlag des deutschsprachigen Anarchismus. Sein 'Geheimnis' ist die einzigartige Kombination zweier Verlegerpersnlichkeiten: Whrend ihr Mann Bernd oft als Ideengeber wirkte, war Karin Kramer diejenige, die alles zusammenhielt und die immer wieder den Verlag um die harten Klippen des berlebens navigiert hat. Sie besorgte das Geld, hielt die Finanzen zusammen und hat schweren Zeiten standgehalten, wenn der Verlag fast am Ende war. Dass es den Verlag bis heute gibt, ist ihrem groen Geschick zu danken. Die Bibliothek der Freien erinnert an eine politisch aktive Verlegerin und Anarchistin, die uns ber Jahrzehnte freundschaftlich verbunden war.
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bcherei im Haus der Demokratie
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Fr, 16. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Vortrge im Rahmen der Veranstaltunsgreihe "Historische Ursachen und Kontinuitten der Stigmatisierung sozial Benachteiligter"
++ Stigmatisierung sozial Benachteiligter im Recht, im Verwaltungshandeln und in den Medien in der DDR und der BRD ++
von Anne Seeck und der Initiative Gedenkort Uckermark
++ Kontinuitten der Stigmatisierung DDR/ BRD bis heute ++
Nach 1945 wurden als asozial Stigmatisierte nicht als Verfolgte im deutschen Faschismus anerkannt. Diese Entscheidung im Sommer 1946 schlug sich auch in Ansichten und Gesetzen in beiden deutschen Staaten und in der Ausgrenzung nicht genehmer Personenkreise bis heute nieder.
++ Wirkmchtigkeit und Nachhaltigkeit des Stigmas asozial nach 1945 ++
Am Beispiel des Umgangs mit einer Person, deren Verinnerlichung des Stigmas und deren Leidensweg wird die Allmchtigkeit des Stigmas erlutert.
Konzeption / Organisation: Anne Allex
Flyer-Design: Gtz Renger
Frderer: Aktion Mensch e.V.
www.anne-allex.de
Veranstalter: extramural e. V.
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Di, 20. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Offenes Plenum
++ Attac Berlin ldt ein zum Gruppentreffen ++
Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausfhrlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf
http://attacberlin.de/ueber-attacberlin/plenum/
Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!
Veranstalter: Attac Berlin
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Mi, 21. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Podiumsdiskussion
++ Wildwuchs bei Sachverstndigen - psychologische Gutachten in der Kritik ++
Der Fall Gustl Mollath hat die Frage der Zuverlssigkeit psychologischer/psychiatrischer Begutachtung aufgeworfen. Auch die Problematik familiengerichtlicher psychologischer Begutachtung hat die hohe Politik erreicht und Eingang in die Koalitionsvereinbarung gefunden. Qualitt und Zuverlssigkeit psychologischer Gutachten in familienrechtlichen Verfahren lassen hufig zu wnschen brig. Viele Menschen werden so Opfer falscher oder fehlerhafter Gutachten, vor allem Kinder. Der Verband Anwalt des Kindes fhrt eine Podiumsfachdiskussion mit Vertretern aus Politik, Justiz, Psychologie/Psychiatrie sowie Verfahrensbeistnden durch. Moderation: Sabine Niels, MdL Brandenburg, Mitglied des Rechtsausschusses.
Veranstalter: Verband Anwalt des Kindes
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Fr, 23. 05. um 20:00 | Robert-Havemann-Saal
Diskussion und Lesung
++ Deutsche Waffen fr die Welt: Rstungsexporte und ihre Folgen ++
Mit: Jrgen Grsslin
Deutschland ist Europameister beim Waffenhandel. Kriegswaffen und Rstungsgter werden selbst an menschenrechtsverletzende und kriegfhrende Staaten verkauft. Deutsche Rstungskonzerne wie Daimler/EADS, Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl Defence oder ThyssenKrupp Marine Systems verdienen bestens am grenzenlosen Export ihrer Growaffensysteme. Heckler & Koch erobert den Welt-markt der Kleinwaffen mit profitablen Gewehrlieferungen und Lizenzvergaben. Durch die Untersttzung von Banken werden die Konzerne zu Kriegsgewinnlern. Besonders brisante Flle werden geheim im Bundessicherheitsrat bewilligt z.B. LEOPARD-2-Kampfpanzer fr Saudi-Arabien. Die Macht der Rstungskonzerne, Lobbyverbnde, Banken und Politiker ist immens. Im Schwarzbuch Waffenhandel publiziert Grsslin neue brisante Fakten zu Rstungsexporten.
In der Veranstaltung werden zentrale Fragen thematisiert:
- Wie gelangen deutsche Waffen legal und illegal in Krisen- und Kriegsgebiete?
- Wer sind die Toptter in der Politik und in der Rstungsindustrie?
- Wer sind die Opfer dieser skrupellosen Wirtschaftspolitik?
- Was muss die Bundesregierung ndern und was knnen wir tun, damit Waffenhandel gestoppt wird?
Jrgen Grsslin zhlt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Rstungsgegnern Deutschlands. Er ist Sprecher der aktuellen Kampagne Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) sowie der Kritischen AktionrInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RstungsInformationsBros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbcher ber Rstungsexporte sowie Militr- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. 2009 wurde Grsslin mit dem Preis fr Zivilcourage der Solbach-Freise-Stiftung und 2011 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Die von ihm mitbegrndete Kampagne Aktion Aufschrei Stoppt den Waffenhandel! erhielt 2012 den Stuttgarter Friedenspreis zugesprochen.
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Anmeldung unter: global[tt]bildungswerk-boell.de
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Bll-Stiftung
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Sa, 24. 05. um 09:30 | Robert-Havemann-Saal
Konferenz
++ Von Demokratie, Interessen und Fortschritt ber die Zukunft der Entwicklungspolitik in Afrika ++
(bis 16.00 Uhr)
Auf dem Millenniumsgipfel im Jahr 2000 verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Millenniumsentwicklungsziele, deren Verwirklichung bis zum Jahr 2015 zur berwindung der drngendsten Probleme sozial-konomischer Unterentwicklung (Hunger und Armut, Schulbildung, Gleichstellung, Kindersterblichkeit, reproduktive Gesundheit, epidemische Krankheiten, Nachhaltigkeit und globale Entwicklungspartnerschaft) beitragen sollte.
In den zurckliegenden 15 Jahren konnte allerdings nur der Hunger weltweit dank der Entwicklungserfolge in China deutlich reduziert werden. Die Fortschritte bei den anderen sieben Entwicklungszielen entsprechen nicht annhernd den postulierten Zielen.
Die Ursachen fr das Scheitern der bisherigen (Entwicklungs)Politik werden jedoch nur ungengend analysiert. Stattdessen werden die alten Entwicklungsziele schlicht vergessen und umstandslos durch neue ersetzt.
Und so knnen die derzeit fr die Jahre nach 2015 diskutierten Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (Sustainable Development Goals) in vielen Lndern des
Sdens nur realittsferne Aufgaben bleiben.
Auf einer Konferenz am Vorabend des Afrikatages 2014, der mit dem Wahltag zum Europa-Parlament zusammenfllt, wollen wir erkunden und diskutieren, woran die Entwicklungspolitik, wie wir sie kennen, krankt und wie eine wirksame Entwicklungszusammenarbeit in entsprechend gestalteten internationalen politischen und konomischen Beziehungen eingebettet werden msste, um die gestellten Ziele zu erreichen.
PROGRAMM
9:00 Uhr ANMELDUNG
9:30 Uhr BEGINN
++ Eine Zusammenarbeit fr Entwicklung wirtschaftliche Interessen
gepaart mit politischen Konditionen; ist das schon alles? Eine
afrikanische Perspektive.
BRUNO SONKO (ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG DAKAR)
++ Die Ohnmacht der Zivilgesellschaft warum NROs so wenig ausrichten
gegen die staatliche Entwicklungspolitik.
PETER WAHL (WEED & ATTAC)
13-14 Uhr MITTAGSPAUSE
ANSCHLIESSEND
++ Nun also SDGs Was darf erwartet werden und wie knnte eine
Alternative aussehen?
DEMBA M. DEMBELE (FORUM AFRICAIN DES ALTERNATIVES)
ENDE GEGEN 16:00 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten an: bohne[tt]rosalux.de
Veranstalter: SODI, dAfrig, AfricAvenir & Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Mi, 28. 05. um 19:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)
++ Frankreich nach den Europawahlen 2014? ++
Am 22. Oktober 2012 trafen wir uns im Haus der Demokratie mit Basisaktivist_innen der Sud-Gewerkschaften, um ber die Perspektiven nach der Wahl von Hollande zum Prsidenten zu diskutieren. Dieses Mal wollen wir Bilanz ziehen und versuchen, die grundlegenden Orientierungen innerhalb der sozialen Bewegungen und der franzsischen Gesellschaft herauszuarbeiten. Die soziale und politische Situation in Frankreich wird zunehmend konfliktreicher und spannungsgeladener.
Veranstalter: Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West
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Do, 29. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage
++ Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro Befriedung oder Demokratisierung? ++
mit dem ehem. brasilianischen Staatssekretr fr ffentliche Sicherheit Luiz Eduardo Soares; Maja Liebing, Amnesty International; Heiner Busch, CILIP; Moderation: Lutz Taufer
Sprache: Portugiesisch mit Simultanbersetzung ins Deutsche
Nach der Ermordung des Maurers Amarildo Souza durch die Befriedungspolizei UPP in der Favela Rocinha gingen Favela-Bewohner*innen und Mittelstand 2013 erstmals gemeinsam auf die Strae, um gegen die brutale Polizeigewalt zu protestieren. Anwohner*innenvereine, linke Gruppen und Teile der Zivilgesellschaft mobilisierten mit der Kampagne Wo ist Amarildo? die ffentlichkeit und forderten die Aufklrung des Verbrechens. Der 43-jhrige Familienvater war auf der Wache gefoltert und ermordet worden.
Amarildos Geschichte ist kein Einzelfall. Tglich kommen bei Polizeieinstzen in Brasilien fnf Zivilist*innen ums Leben. Die Opfer sind in der groen Mehrzahl schwarz, jung, mnnlich und wohnen in der Favela. Das brutale Vorgehen whrend der Massendemonstrationen vom Sommer 2013 rckt das Problem der exzessiven Polizeigewalt einmal mehr ins Blickfeld der ffentlichkeit und lsst fr mgliche Proteste whrende der anstehenden Fuballweltmeisterschaft Schlimmes befrchten.
Viele Brasilianer*innen fordern eine Demokratisierung des Polizeiapparats, der sich in Struktur, Ausbildung und Mentalitt seit dem Ende der Militrdiktatur kaum verndert hat. Knnen wir in Deutschland ber die Gewaltexzesse der brasilianischen Polizei hinwegsehen? Welche Rolle spielen internationale Akteure wie die FIFA, was muss von ihnen gefordert werden? Wie knnte eine demokratisch strukturierte und funktionierende Polizei aussehen?
Veranstalter: Weltfriedensdienst e.V.
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Sa, 31. 05. um 12:00 | Robert-Havemann-Saal & Seminarrume
++ Sozialismustag 2014: Aktiv werden gegen Krieg und Kapitalismus ++
u.a. mit: Andreas Wehr (Autor von Bchern und Artikel ber die EU), Wolfgang Gehrcke (stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, zustndig fr Auenpolitik), Jan Richter (Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe H&M Berlin-Brandenburg*), Susanne Mantel (Mitglied der Tarifkommission fr ver.di Einzelhandel Berlin Brandenburg*), Stephan Gummert (ver.di Charit, Personalrat*), Klairi Kountouri (griechische Aktivistin), Leila Messaoudi (Gauche Revolutionnaire, Frankreich) und vielen weiteren RednerInnen!
Programm:
Plenum
12 Uhr bis 14:30 Uhr:
Europa nach den Wahlen: Durchmarsch der Rechten? Linksrutsch in Griechenland?
Wird die Front National in Frankreich strkste Kraft? Was bedeutet eine Strkung der Faschisten in Griechenland? Was passiert, wenn gleichzeitig SYRIZA die Wahl gewinnt? Ist die EU reformierbar? Und was ist eine linke Alternative zu dieser EU?
Mit: Andreas Wehr (Autor von Bchern und Artikeln ber die Europische Union), Klairi Kountouri (griechische Aktivistin), Leila Messaoudi (Gauche Revolutionnaire, Frankreich) - via Skype, Sascha Stanicic (SAV-Bundessprecher)
Parallele Workshops
15:30 bis 18h
# Wohin geht ver.di?
Welche Erfahrungen wurden in Streiks bei Charit und im Einzelhandel gesammelt?
Wo steht ver.di? Und wie kann die grte Gewerkschaft Deutschlands verndert werden?
Mit: Jan Richter (Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe H&M Berlin-Brandenburg*), Susanne Mantel (Mitglied der Tarifkommission fr ver.di Einzelhandel Berlin Brandenburg*), Stephan Gummert (ver.di Charit, Personalrat*), Alexandra Arnsburg (Mitglied Landesbezirksvorstand ver.di Berlin-Brandenburg*)
# Kmpfen fr Bleiberecht, Wohnraum und Arbeit! Was lernen wir von der Flchtlingsbewegung Lampedusa in Hamburg? Refugee-AktivistInnen und VertreterInnen vom Schulstreikbndnis in Hamburg und Berlin diskutieren ber die Situation von Flchtlingen in Deutschland, Kampfstrategien und welche Rolle Gewerkschaften und soziale Bewegungen spielen knnen.
U.a. mit: Leonie Meliones, Schulstreikbndnis und Linksjugend ['solid] Hamburg
15:30-17:30
Das 1x1 des Sozialismus
Sozialismus als Alternative zu Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstrung. Wie soll das funktionieren und was meinen wir mit Begriffen wie Rtedemokratie und demokratischer Planwirtschaft?
17:30
Organisiert Euch!
Was kannst du selbst tun, um aktiv zu werden fr eine sozialistische Vernderung? Was macht die SAV in Berlin und ihre Schwesterorganisationen in anderen Lndern?
Plenum
19 Uhr bis 21 Uhr
DIE LINKE und der Krieg
Bleibt DIE LINKE bei ihrem klaren Nein zu allen Auslands- und Kriegseinstzen? Welche Position soll DIE LINKE in Auseinandersetzungen wie im Fall der Ukraine beziehen? Wie hngt das mit einer mglichen Perspektive Rot-Rot-Grn zusammen?
U.a. mit: Wolfgang Gehrcke (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, zustndig fr Auenpolitik), Lucy Redler (SAV- Bundessprecherin)
* Funktionsbezeichnung dient nur zur Kenntlichmachung der Person
Anmeldungen an berlin[tt]sav-online.de oder 030/24723802
Tageskarte: 5 Euro Frhbucherrabbat (bis 10. Mai), danach 7 Euro. Einzelveranstaltungen gegen Spende
Essen und Getrnke zu kostengnstigen Preisen
Kinderbetreuung: bitte frhzeitig anmelden unter berlin[tt]sav-online.de oder 030/24723802
www.sozialismustage.de
Veranstalter: SAV
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Das ganze Programm:
http://www.hausderdemokratie.de/artikel/programm.php4
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