Newsletter Haus der Demokratie und Menschenrechte

4 years ago


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* AKTUELLES
++ 1) Kulturtipp: Kul.tour stoppt TTIP in Berlin - Attac protestiert mit Musik und Kabarett. 14. Mai, 19.30 Uhr im Bi Nuu (im U-Bahnhof Schlesisches Tor) ++
++ 2.) Die Freien. Anarchistische Bibliothek ldt ein: Zum 200. Geburtstag Bakunins Humanisierung der wirklichen Lage Workshop mit Wolfgang Eckhardt zur Einfhrung in die internationale Bakuninforschung am 31. Mai 2014 ++
++ 3.) BrgerbegehrenKlimaschutz stellt vor: Klimaschutzinitiative des Monats - Mai 2014 / Das Projekt about change ++
++ 4.) KATE e. V.: Klimafrhstck-Film verffentlicht: "Das Klima, mein Essen und ich" ++
++ 5.) Nchster Termin der Seminarreihe von OMRAS: Universalitt der Menschenrechte vs. Kulturrelativismus. Donnerstag, 22.05.2014 von 18.00 - 20.00 Uhr ++
++ 6.) UfU bietet an: Die Sonnenkinder - Spielen und Basteln mit Sonnenenergie in Kindertagessttten. Nun auch 2014 und 2015 in Berlin! ++
++ 7.) netzwerk recherche ldt ein: nr-Jahreskonferenz 2014 am 4./5. Juli, Hamburg - jetzt schon anmelden ++
* AUSSTELLUNGEN
++ noch bis 04. 06. 2014: Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark ++
++ vom 06. 06. 2014 bis 31. 07. 2014: Indonesia, mau ke mana? Wohin gehst du, Indonesien? Eine fotodokumentarische Reise
* VORSCHAU VERANSTALTUNGSPROGRAMM
... 12. 05. - 16. 06. 2014
Mo, 12. 05. um 19:00
Filmvorfhrung und Publikumsgesprch: Die Protestmacher
Mi, 14. 05. um 18:00
Kein Wahlrecht, weil behindert Warum Deutschland ein inklusives Wahlrecht braucht
Do, 15. 05. um 18:00
18. Dichterbegegnung:: Lateinamerika Berlin 2014 Fr die Erde und das Wasser
Do, 15. 05. um 19:30
Lesung: Heute die Griechen, morgen wir. Europa verarmt seine Brger.
Fr, 16. 05. um 16:00
Einladung zum Ausstellungsgesprch: Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark
Fr, 16. 05. um 19:00
Karin Kramer (1939-2014)
Fr, 16. 05. um 19:00
Vortrge im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Historische Ursachen und Kontinuitten der Stigmatisierung sozial Benachteiligter": Stigmatisierung sozial Benachteiligter im Recht, im Verwaltungshandeln und in den Medien in der DDR und der BRD
Di, 20. 05. um 19:00
Offenes Plenum: Attac Berlin ldt ein zum Gruppentreffen
Mi, 21. 05. um 19:00
Podiumsdiskussion: Wildwuchs bei Sachverstndigen - psychologische Gutachten in der Kritik
Fr, 23. 05. um 20:00
Diskussion und Lesung: Deutsche Waffen fr die Welt: Rstungsexporte und ihre Folgen
Sa, 24. 05. um 09:30
Konferenz: Von Demokratie, Interessen und Fortschritt ber die Zukunft der Entwicklungspolitik in Afrika
Mi, 28. 05. um 19:00
Frankreich nach den Europawahlen 2014?
Do, 29. 05. um 19:00
Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage: Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro Befriedung oder Demokratisierung?
Sa, 31. 05. um 12:00
Sozialismustag 2014: Aktiv werden gegen Krieg und Kapitalismus
Mo, 02. 06. um 19:00
Lesung und Buchvorstellung: Ausreise per Antrag: Der lange Weg nach drben. Eine Studie ber Herrschaft und Alltag in der DDR-Provinz
Fr, 06. 06. um 19:00
Vernissage der Fotoausstellung: Indonesia, mau ke mana? Wohin gehst du, Indonesien?
Di, 10. 06. um 19:00
Siedlungen ausgenommen - Israel und die neuen Frderleitlinien der EU
Mo, 16. 06. um 19:00
Vortrag und Diskussion: Krieg Vaterland Klassengesellschaft. Der I. Weltkrieg und die Spaltung der Arbeiter/innenbewegung
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* AKTUELLES
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++ 1) Kulturtipp: Kul.tour stoppt TTIP in Berlin - Attac protestiert mit Musik und Kabarett. 14. Mai, 19.30 Uhr im Bi Nuu (im U-Bahnhof Schlesisches Tor) ++
Freihandelskritisches Kabarett + Dance mit Arnulf Rating, Marc-Uwe Kling, HG Butzko und Nicola Fritzen; Mucke by: The Incredible Herrengedeck und Kaveh Ahangar & Friend
Tickets zu 10 zzgl. Vvkg. ber www.koka36.de, ermigte (Selbsteinschtzung) und Nach-oben-offen-Soli-tickets nur an der Abendkasse
Fr Attac ist klar: TTIP muss gestoppt werden! Deshalb wehren wir uns dagegen! ffentlich und auf vielfltige Weise - bis das Abkommen scheitert!
Da TTIP auch auf den Kultursektor gravierende Auswirkungen htte, startet Attac am 2. Mai die zweiwchige Tournee Kul.tour stoppt TTIP. Diese Attac-Roadshow gegen TTIP macht in 17 Stdten Deutschlands Station Aktion. Am 14. Mai endet sie mit einem besonderen Highlight in Berlin. Spitzenkabarettisten wie Arnulf Rating, Marc-Uwe Kling und HG Butzko wollen der Bedrohung durch TTIP nicht tatenlos zusehen; zusammen mit Krften von attac und musikalischer Untersttzung ziehen sie krftig vom Leder. Der Abend verspricht also Unterhaltung und Information vom Feinsten.
In den letzten Monaten und Wochen berichteten die Medien schon fast regelmig ber die Verhandlungen der EU mit den USA ber ein sehr weitreichendes Abkommen im Bereich Welthandel und Konzernklagerechte: ber das Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz TTIP. Im Mittelpunkt steht dabei die Abschaffung sogenannter nicht-tarifrer Handelshemmnisse. Das bedeutet: verschrfter Standortwettbewerb, Erweiterung des Marktes fr genmanipulierte Lebensmittel, Ausweitung von Fracking in den USA, schlechtere Arbeitsbedingungen und vieles mehr knnte dadurch in Europa Einzug halten. Und trotz der gewaltigen Auswirkungen, die ein solches Abkommen mit sich brchte, finden die Verhandlungen hinter geschlossenen Tren statt. Smtliche Verhandlungsdokumente sind geheim.
Fr Attac ist deshalb klar: TTIP muss gestoppt werden!
Mehr Informationen zur Kul.tour und zu TTIP unter:
www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip/aktionen/kultour/
www.attac.de/kampagnen/freihandelsfalle-ttip
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++ 2.) Die Freien. Anarchistische Bibliothek ldt ein: Zum 200. Geburtstag Bakunins Humanisierung der wirklichen Lage Workshop mit Wolfgang Eckhardt zur Einfhrung in die internationale Bakuninforschung am 31. Mai 2014 ++
Die internationale Bakuninforschung ist im deutschsprachigen Bereich weitgehend unbekannt, obwohl sie hier in der Person Max Nettlaus eine ihrer Ausgangspunkte hat. Im Workshop werden zu den Themenbereichen Quellenberlieferung, Editionsverfahren und Perspektiven der Forschung Input-Referate gehalten, die jeweils im Anschluss in Form von Werkstattgesprchen vertieft werden. Es wird erwartet, dass die Teilnehmenden die Ergebnisse ihrer eigenen Beschftigung mit Bakunin einbringen. Der Workshop findet auf der Grundlage einer Mindest- und Hchstzahl von Teilnehmenden in Berlin statt, die organisatorischen Details werden nach verbindlicher Anmeldung per E-Mail bekannt gegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldeschluss: 28. Mai 2014
http://www.bibliothekderfreien.de/bakunin/index.html
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++ 3.) BrgerbegehrenKlimaschutz stellt vor: Klimaschutzinitiative des Monats - Mai 2014 / Das Projekt about change ++
About-change ist ein BUNDjugend-Projekt, in dem es um die Verbindung des persnlichen Lebensstils mit dem Klimawandel geht. Es fragt danach, was jede/r persnlich tun kann und versucht, ein Bewusstsein fr den eigenen Konsum zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es zwei Bausteine im Projekt: Die Klimaexperimente und die Klimastadtfhrungen.
In verschiedenen deutschen Stdten sind bereits Gruppen aktiv und fhren so zum Beispiel in Berlin oder Mainz eigenstndig Klimastadtfhrungen durch.
Whrend einer Klimastadtfhrung werden die mit eigenen Kaufentscheidungen verbundenen globalen Zusammenhnge und Folgen fr das Weltklima bewusst gemacht und diskutiert. Man erfhrt, welchen CO2-Abdruck wir im Schnitt - durch unsere Ernhrung, unseren Energieverbrauch, unsere Mobilitt oder durch den Kauf von Konsumgtern - in der Atmosphre hinterlassen.
Man erfhrt aber auch, was wir im Alltag verndern knnen, um den CO2-Abdruck zu reduzieren und welche Mglichkeiten es gibt, in unserem Umfeld aktiv zu werden. Dazu werden whrend einer Stadtfhrung verschiedene nachhaltige Projekte - zum Beispiel ein Repaircaf, ein Lastenfahrradverleih oder ein Gemeinschaftsgarten vorgestellt.
Die Klimaexperimente zielen darauf, Neues auszuprobieren und sich auf kleine Vernderungen im Alltag einzulassen, um herauszufinden, wie man das eigene Leben klimafreundlicher gestalten kann. Hierzu gibt es eine Broschre mit Anleitungen zu acht Experimenten, die Menschen dazu anregen mchte, ihren Lebensstil auf Zeit umzustellen und sich so bewusster ber den alltglichen Konsum zu werden. Derzeit luft ein Preisausschreiben (http://bundjugend.de/preisausschreiben), um die Experimente weiter zu bewerben / bekannt zu machen. Den Teilnehmenden werden neben einer umfassenden Hilfe in der Planung, Durchfhrung und Dokumentation auch die Anerkennung und Erfolgs-Prsentation via Facebook und auf dem BUNDjugend-Blog angeboten.
About change orientiert sich dabei also, an der Aktivierung der Eigenverantwortung der Brger, so werden keine Vorgaben und Verbote proklamiert, sondern Anregungen zum Selber-denken und Selber-machen gegeben. Ob man nun VersuchsveganerIn, EnergiedittesterIn, FahrradurlauberIn oder etwas ganz anderes wird liegt also ganz bei einem selbst.
Weitere Informationen gibt es unter about-change.de
http://www.buerger-begehren-klimaschutz.de/klimaschutzinitiative-des-monats.html
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++ 4.) KATE e. V.: Klimafrhstck-Film verffentlicht: "Das Klima, mein Essen und ich" ++
Im Projekt "Das Klimafrhstck" wurden in den letzten Jahren sukzessive Begleitmaterialien zu den jeweiligen Modulen erstellt. Nach dem Kinderbuch ("Leos Klimazonereise", Modul 01) und dem Kochbuch ("Aufgetischt!", Modul 02) ist nun ein Kurzfilm als ergnzendes Material fr das Modul 03 entstanden.
Der Film von Sula Pferdt fllt mit Absicht aus dem Rahmen des klassischen Lehrfilms. Es gibt gerade keine Infografiken und Aneinanderreihungen von Fakten, vielmehr werden hier in einer knstlerischen Sprache Bilder erzeugt, die Impulse zum Nach- und Weiterdenken geben mgen.
Neben Einleitung und Schluss ist der Film in 5 Kapitel unterteilt, die sich an den fnf im Klimafrhstck verwendeten Kriterien orientieren. Diese sind: Saisonalitt, Anbauart, Verpackung, Verarbeitungskomplexitt und Tierische Produkte. Zustzlich zu den im Klimafrhstck behandelten Themen werden weitere Aspekte rund um das Essen angeschnitten.
Hier der Link zum Film: http://youtu.be/trszqQKTVyQ
http://www.kate-berlin.de/aktuelles.html
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++ 5.) Nchster Termin der Seminarreihe von OMRAS: Universalitt der Menschenrechte vs. Kulturrelativismus. Donnerstag, 22.05.2014 von 18.00 - 20.00 Uhr ++
Kulturrelativisten verstehen das Menschenrechtskonzept der UN als westliches Wertekonstrukt und lehnen seine universelle Gltigkeit ab. Dieser Vorwurf des "Werte-Imperialismus" steht dem eines Ablenkungsmanvers von Menschenrechtsverletzungen repressiver Regime gegenber. Wie lsst sich dieses Dilemma lsen?
Referent: Prof. Heiner Bielefeldt, Universitt Erlangen-Nrnberg
++ Seminarreihe vom 4.2.-1.7.2014: Einfhrung in Themen der Menschenrechtsarbeit am Beispiel der arabischen Lnder ++
Wie steht es um Frauenrechte, Pressefreiheit und sozialen Rechte? Sind Menschenrechte universell? Mit Blick auf die arabischen Lnder fllt auf, dass die Menschenrechte auch im 21. Jahrhundert keine Selbstverstndlichkeit sind die allgemeine Erklrung der Menschenrechte ist zwar weitestgehend ratifiziert worden, in der Region kommt es aber dennoch immer wieder zu massiven Menschenrechtsverletzungen.
In der Seminarreihe werden sowohl Grundlagen als auch die Themenvielfalt der Menschenrechte erlutert. Jedes Seminar bildet einen thematischen Schwerpunkt im Diskurs um die Menschenrechte und wird von einem/r Expert_in vorgestellt. Erarbeitet werden sollen theoretische Hintergrnde und gemeinsam mchten wir uns austauschen ber Erfahrungen und Einsichten in die Menschenrechtsarbeit der arabischen Lnder. Wo liegen Hindernisse fr ein menschenrechtsbezogenes Engagement und wie knnen wir in/aus Deutschland heraus die Lage der Menschenrechte in den arabischen Lndern untersttzen?
Die Seminarreihe richtet sich an Aktivist_innen und alle Interessierte, die sich fr die Menschenrechte engagieren mchten. Die eingeladenen Expert_innen sind u.a. vom Deutschen Institut fr Menschenrechte, aus verschiedenen Universitten sowie von Menschenrechtsorganisationen.
Die Veranstaltungen sind kostenfrei.
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Wir bitten um Anmeldung zu jedem Seminar unter: veranstaltungen@omras.net
Mehr Informationen und aktuelle Termine: http://www.omras.net
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Bll-Stiftung in Kooperation mit OMRAS (Organisation fr Menschenrechte in den arabischen Staaten e.V.).
Infos im Bildungswerk: Birgit Guth, guth@bildungswerk-boell.de
http://www.omras.net/
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++ 6.) UfU bietet an: Die Sonnenkinder - Spielen und Basteln mit Sonnenenergie in Kindertagessttten. Nun auch 2014 und 2015 in Berlin! ++
Sonnenkinder - Dieses Projekt bietet Spiele und Experimente rund um das Thema Sonnenenergie fr 4- bis 6-Jhrige in Kindertagessttten. Mit Hilfe einer tglichen Fortsetzungsgeschichte von Lisa Licht und ihren Sonnenschwestern werden die einzelnen Themen an vier Vormittagen miteinander verknpft. Ein Spiel- und Experimentierkoffer untersttzt die Visualisierung der Geschichte und bietet Mglichkeiten der praktischen Umsetzung der gelernten Inhalte.
Berliner Sonnenkinder - Berliner Kindertageseinrichtungen knnen auch 2014 und 2015 an dem Projekt teilnehmen! Die Senatsverwaltung fr Stadtentwicklung und Umwelt befrwortet den Einsatz der Sonnenkinder in weiteren Einrichtungen. Wir sind bereits an ca. 150 Kitas, Fachschulen und Fachhochschulen vertreten!
Jede beteiligte Einrichtung erhlt den Sonnenkinderkoffer, der alle fr das Projekt notwendigen Materialien enthlt. Nach vier Besuchen durch unsere langjhrigen Mitarbeiter_innen wird mit den beteiligten und/oder interessierten pdagogischen Fachkrften eine eintgige Fortbildung durchgefhrt. Die Kosten fr die Fortbildung betragen 40 EUR/Person. Die Fortbildung ist offen fr alle auch wenn Sie aus anderen Bundeslndern kommen oder keinen Sonnenkinderkoffer haben, kann es fr Sie spannend werden. Whrend der Fortbildung werden Bezge zur eigenen Einrichtung hergestellt...
Das Projekt wird auch in Halle durchgefhrt und ist hier ein offizielles Dekadeprojekt der UNESCO
Weitere Informationen & Broschre zum Download unter
http://www.ufu.de/de/projekte/sonnenkinder.html
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++ 7.) netzwerk recherche ldt ein: nr-Jahreskonferenz 2014 am 4./5. Juli, Hamburg - jetzt schon anmelden ++
Debatten, Workshops und Erzhlcafs u.a. zu berwachung und sicherer Kommunikation, Crowdfunding, Vernetzung, zur Kooperation zwischen Redaktionen national & international, zu Multimedia-Reportagen, Datenjournalismus, Online-Recherche, zur Arbeit von Journalisten und Stringern in gefhrlichen Gebieten
Ihre Teilnahme bereits zugesagt haben: US-Datenjournalistin Jennifer LaFleur (Center for Investigative Reporting), BBC-Onlinerecherche-Spezialist Paul Myers, der Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und SZ Georg Mascolo, Sddeutsche.de-Chefredakteur Stefan Plchinger, die Filmemacher Egmont R. Koch und Stephan Lamby u.v.a.
http://netzwerkrecherche.org/wordpress/nr14/
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* AUSSTELLUNGEN
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noch bis 04. 06. 2014 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
++ Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark ++
Von 1942 bis 1945 gab es in Uckermark ein Konzentrationslager, eigens errichtet fr Mdchen und junge Frauen. Die Nationalsozialisten nannten dieses Lager verharmlosend Jugendschutzlager Uckermark. Nicht nur rumlich war Uckermark eng mit dem danebenliegenden (ca. 2 km entfernt gelegen) Frauenkonzentrationslager Ravensbrck verknpft. Die meisten der Mdchen und jungen Frauen kamen aus der Frsorgeerziehung in das KZ Uckermark, weil sie z.B. nicht in den BDM wollten oder die vom Reichsarbeitsdienst zugewiesene Arbeitsstelle unzumutbar war. Sie wurden u.a. als Asoziale, Arbeitsscheue und als sexuell Verwahrloste stigmatisiert und verfolgt. Die meisten Hftlinge waren zwischen 16 und 21 Jahre alt. Es gab jedoch auch wesentliche jngere Mdchen. Fast alle Mdchen und jungen Frauen kamen aus Deutschland und sterreich. Eine grere Gruppe bildeten junge Frauen aus Slowenien, die als Partisaninnen gegen die Nationalsozialisten gekmpft hatten. Sie kamen in den so genannten Sonderb
lock.
Im Januar 1945 wurde das Jugend-KZ zum groen Teil gerumt und Uckermark wurde zur Vernichtungssttte fr Hftlinge aus Ravensbrck. Die Hftlinge wurden in Uckermark selbst gettet oder aber selektiert und nachts mit LKWs in die neu erbaute Gaskammer nach Ravensbrck gefahren und hier ermordet. In der kurzen Zeit zwischen Januar und April 1945 wurde ca. 5000 bis 6000 Hftlinge ermordet.
Mehr Informationen unter: www.gedenkort-kz-uckermark.de
Veranstaltung im Rahmen dieser Ausstellung:
Fr, 16. 05. um 16:00 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
Einladung zum Ausstellungsgesprch
Veranstalter: Initiative fr einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V. & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Vorschau:
06. 06. 2014 bis 31. 07. 2014 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
++ Indonesia, mau ke mana? Wohin gehst du, Indonesien? ++
++ Eine fotodokumentarische Reise von Christine Denck ++
++ mit Begleittext von Renate Volbracht ++
Indonesien wird in Reisefhrern gerne als Inselparadies bezeichnet. Im Gegensatz dazu brachten mich meine dreimonatigen Erfahrungen auf sieben Inseln zu der Einsicht, dass die 250 Millionen EinwohnerInnen des Archipels mit weniger paradiesischen Verhltnissen zu tun haben. Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien portraitieren Menschen und zeigen sie in ihrem Lebensraum, in alltglichen Situationen, bei der Arbeit, in der Freizeit oder unterwegs.
Die Republik Indonesien ist fast zwei Millionen km2 gro und das Land mit der viertgrten Einwohnerzahl weltweit. Die 190 Millionen Wahlberechtigten haben am 09. April ein neues Parlament gewhlt und werden in diesen Tagen, am 09. Juli, entscheiden, wer der neue Prsident wird. Spannend bleibt, welche Kandidaten ins Rennen gehen werden, und ob sie sich willens zeigen, einen sozialen und umweltfreundlichen Kurswechsel einzuschlagen.
Hauptstadt und Regierungssitz ist Jakarta, im Nordwesten Javas gelegen, mit ber 10 Millionen EinwohnerInnen. Diese quirlige Mega-City mit ungezhlten Wolkenkratzern ist das Handels- und Bankenzentrum Indonesiens und der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Archipel. Die Mittel- und Oberschicht ist nirgends sonst in Indonesien so gro wie hier, man pflegt einen westlich geprgten Lebensstil in exklusiven Parks, Feinschmeckerlokalen und Shopping-Malls. Doch dieser erste Blick auf die glnzenden Fassaden trifft schnell auf ein anderes Bild: Die extremen Einkommensunterschiede werden auch im Stadtbild sichtbar, denn ein groer Teil der Bevlkerung hat keinen Zugang zu stdtischen Versorgungen, wie sauberem Wasser, Elektrizitt oder sozialen Diensten.
Bali gilt als Insel der Geister, Gtter und Dmonen und ist nicht zuletzt wegen seiner Strnde, der Vulkanseen und seiner zahlreichen kulturellen und religisen Feste ein beliebtes Reiseziel. Obwohl der Tourismus die Haupteinnahmequelle dieser Provinz ist, arbeiten die meisten BalinesInnen in der Landwirtschaft, denn die Insel ist fruchtbar und viele der Erzeugnisse werden exportiert. Durch den Tourismus ist die Infrastruktur Balis besser als im Landesdurchschnitt, aber auch hier zeigen sich zunehmend Umweltprobleme.
Das hohe Bergland im Inneren der Insel Sulawesi ist teilweise noch mit Regenwldern bedeckt. An den Ksten und in den Bergen leben mehrere angestammte Ethnien unterschiedlicher kultureller Prgung.
Durch gezielte Umsiedlungen von meist javanischen Familien nach Sulawesi werden sie zunehmend marginalisiert. Leider ist Sulawesi reich an Bodenschtzen, was zu groflchigen Zerstrungen der Natur und der Lebensgrundlagen der Menschen fhrt.
Mit der Ausstellung mchte ich dem Berliner Publikum einige Aspekte der tiefgreifenden gesellschaftlichen Vernderungen in Indonesien nahebringen.
Veranstaltung im Rahmen dieser Ausstellung:
Fr, 06. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
Vernissage der Fotoausstellung
www.denckste.de
Veranstalter: Christine Denck, Rettet den Regenwald & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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* VORSCHAU VERANSTALTUNGSPROGRAMM
* 12. 5. - 16. 6. 2014
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Mo, 12. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Filmvorfhrung und Publikumsgesprch
++ Die Protestmacher ++
mit Dieter Rucht (Filmemacher & sozialer Bewegungsforscher) und Sebastian Gerhardt (Vorstand der Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte)
Der Dokumentarfilm "Die Protestmacher" von Dieter Rucht (D 2012, 80 min) zeigt vier politische Vollzeitaktivisten. Sie sind im Rahmen unterschiedlicher Protestbewegungen zu den Themenbereichen Atomenergie, Gentechnik und Bankenregulierung in Deutschland engagiert. Die vier Ccile Lecomte, Dieter Lehmkuhl, Jochen Stay und Jutta Sundermann wurden mit der Kamera ber rund zwei Jahre hinweg begleitet. Sie erzhlen ber ihre Aktionen, Erfolge und Misserfolge, ihren Lebensalltag.
Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Mi, 14. 05. um 18:00 | Robert-Havemann-Saal
++ Kein Wahlrecht, weil behindert Warum Deutschland ein inklusives Wahlrecht braucht ++
Jeder EU-Brger darf am 25. Mai das Europaparlament whlen. Ausgenommen hiervon sind hierzulande viele Menschen mit einer Behinderung: Menschen, fr die eine Betreuung in allen Angelegenheiten angeordnet ist sowie Menschen im Maregelvollzug, die in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht sind, werden laut Bundeswahlgesetz und Europawahlgesetz von Wahlen ausgeschlossen. Im Gegensatz zu anderen EU-Lndern, in denen auch geistig Behinderte whlen drfen, drfen sie in Deutschland nicht whlen und auch nicht gewhlt werden.
Das ist ein Versto gegen internationale Abkommen, wie der UN-Behindertenrechtskonvention. Deutschland wird deshalb vom UN-Menschenrechtsrat, dem UN-Hochkommissariat fr Menschenrechte, dem Europarat und auch der Agentur der Europischen Union fr Grundrechte (FRA) gergt. Nach Ansicht der FRA schliet Deutschland von allen Staaten der Europischen Union Menschen mit einer geistigen Behinderung am strksten von der politischen Teilhabe aus. Das ist auerdem ein klarer Versto gegen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl und damit auch ein eklatanter Versto gegen die Menschen- und Brgerrechte.
Am Mittwoch, den 14. Mai, werden wir ab 18.00 Uhr im Robert-Havemann-Saal (Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4) mit Dr. Leander Palleit, Deutsches Institut fr Menschenrechte (DIMR) und Betroffenen ber Behinderungen bei der Wahrnahme des Wahlrechts und was dagegen getan werden kann, diskutieren.
Weitere Informationen
Dr. Leander Palleit / Deutsches Institut fr Menschenrechte: Deutschland braucht endlich ein inklusives Wahlrecht (aktuell 05/2012), abrufbar als PDF-Datei beim DIMR
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/aktuell_deutschland_braucht_endlich_ein_inklusives_wahlrecht.pdf
UN-Behindertenrechtskonvention: Informationen, Vertragstext, Umsetzung und weitere Informationen auf der DIMR-Webseite
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/menschenrechtsinstrumente/vereinte-nationen/menschenrechtsabkommen/behindertenrechtskonvention-crpd.html
Veranstalter: Humanistische Union Berlin-Brandenburg
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Do, 15. 05. um 18:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)
18. Dichterbegegnung:
++ Lateinamerika Berlin 2014 Fr die Erde und das Wasser ++
Literarisch kulturelle Veranstaltung:
Vorfhrung von 2 Kurzfilmen zur Verseuchung des Wassers: Texaco Txico (Ecuador) und Agua (Peru)
Gedichtlesung und Vorstellung der Anthologie Palabras de la Tierra (Wrter der Erde) in Deutsch und Spanisch.
Teilnehmende Dichter und Dichterinnen: Jrgen Polinske, Jos Pablo Quevedo, Slov ant Gali, Gunda Jaron, Walter Trujillo, Petra Namyslo, Elsye Suquilanda,
Mauro Valderrama und Felesmira Glandien (die drei letztgenannten aus des KulturvereinsJos Mara Arguedas in Berlin)
Kontakt: Walter Trujillo Moreno
info[tt]vulcanusweb.de
http://www.vulcanusweb.de/
Veranstalter: moveGLOBAL e.V. & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Do, 15. 05. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal
Lesung
++ Heute die Griechen, morgen wir. Europa verarmt seine Brger. ++
mit Rolf Becker
Warum strzt in Griechenland die Wirtschaft seit sechs Jahren ab? Warum hungern dort viele Menschen? Warum sind zwei Drittel der griechischen Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz, ohne Arbeitsplatz, ohne Perspektive? Warum steigt dort die Selbstmordrate dramatisch an sogar unter Kindern? Was bewirken die Spardiktate, von denen Bundeskanzlerin Merkel und die Troika Finanzhilfen fr Griechenland abhngig gemacht haben? Und wer auer Banken und Spekulanten wird mit diesen Geldern gerettet?
Heute die Griechen, morgen wir. Europa verarmt seine Brger ist das Thema einer Lesung, zu der die Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte und die Zweiwochenschrift Ossietzky den Schauspieler und Gewerkschafter Rolf Becker eingeladen haben. Rolf Becker, schon seit der Zeit des Vietnamkriegs aktiv an internationaler Solidarittsarbeit beteiligt, wird ber das Elend in Griechenland, ber staatliche Repression und ber die trotzdem anhaltenden Proteste nicht nur berichten und diskutieren er verheit einen Abend voller Politik und Poesie, voller Zorn und Zrtlichkeit
Veranstalter: Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte & Zweiwochenschrift Ossietzky
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Fr, 16. 05. um 16:00 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
Einladung zum Ausstellungsgesprch
++ Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark ++
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Das Jugendkonzentrationslager und sptere Vernichtungslager Uckermark
Am 16. Mai 2014 von 16 bis 18 Uhr wird die Initiative fr einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark vor Ort sein und Fragen beantworten.
Mehr Informationen unter:
www.gedenkort-kz-uckermark.de
Veranstalter: Initiative fr einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
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Fr, 16. 05. um 19:00 | Raum 1102 (Aufgang A, 1. OG)
++ Karin Kramer (1939-2014) ++
Der Karin Kramer Verlag ist der traditionsreichste Verlag des deutschsprachigen Anarchismus. Sein 'Geheimnis' ist die einzigartige Kombination zweier Verlegerpersnlichkeiten: Whrend ihr Mann Bernd oft als Ideengeber wirkte, war Karin Kramer diejenige, die alles zusammenhielt und die immer wieder den Verlag um die harten Klippen des berlebens navigiert hat. Sie besorgte das Geld, hielt die Finanzen zusammen und hat schweren Zeiten standgehalten, wenn der Verlag fast am Ende war. Dass es den Verlag bis heute gibt, ist ihrem groen Geschick zu danken. Die Bibliothek der Freien erinnert an eine politisch aktive Verlegerin und Anarchistin, die uns ber Jahrzehnte freundschaftlich verbunden war.
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bcherei im Haus der Demokratie
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Fr, 16. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Vortrge zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Historische Ursachen und Kontinuitten der Stigmatisierung sozial Benachteiligter"
++ Stigmatisierung sozial Benachteiligter im Recht, im Verwaltungshandeln und in den Medien in der DDR und der BRD ++
von Anne Seeck und der Initiative Gedenkort Uckermark
++ Kontinuitten der Stigmatisierung DDR/ BRD bis heute ++
Nach 1945 wurden als asozial Stigmatisierte nicht als Verfolgte im deutschen Faschismus anerkannt. Diese Entscheidung im Sommer 1946 schlug sich auch in Ansichten und Gesetzen in beiden deutschen Staaten und in der Ausgrenzung nicht genehmer Personenkreise bis heute nieder.
++ Wirkmchtigkeit und Nachhaltigkeit des Stigmas asozial nach 1945 ++
Am Beispiel des Umgangs mit einer Person, deren Verinnerlichung des Stigmas und deren Leidensweg wird die Allmchtigkeit des Stigmas erlutert.
Konzeption / Organisation: Anne Allex
Flyer-Design: Gtz Renger
Frderer: Aktion Mensch e.V.
www.anne-allex.de
Veranstalter: extramural e. V.
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Di, 20. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Offenes Plenum
++ Attac Berlin ldt ein zum Gruppentreffen ++
Im Mittelpunkt des Treffens steht immer ein aktuelles politisches Thema mit kompetenten ReferentInnen und einer ausfhrlichen Diskussion. Das Monatsthema ist nachzulesen auf
http://attacberlin.de/ueber-attacberlin/plenum/
Alle Interessierten (auch und gerade Nicht- oder noch-Nicht-Attacies) sind herzlich willkommen!
Veranstalter: Attac Berlin
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Mi, 21. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Podiumsdiskussion
++ Wildwuchs bei Sachverstndigen - psychologische Gutachten in der Kritik ++
Der Fall Gustl Mollath hat die Frage der Zuverlssigkeit psychologischer/psychiatrischer Begutachtung aufgeworfen. Auch die Problematik familiengerichtlicher psychologischer Begutachtung hat die hohe Politik erreicht und Eingang in die Koalitionsvereinbarung gefunden. Qualitt und Zuverlssigkeit psychologischer Gutachten in familienrechtlichen Verfahren lassen hufig zu wnschen brig. Viele Menschen werden so Opfer falscher oder fehlerhafter Gutachten, vor allem Kinder. Der Verband Anwalt des Kindes fhrt eine Podiumsfachdiskussion mit Vertretern aus Politik, Justiz, Psychologie/Psychiatrie sowie Verfahrensbeistnden durch. Moderation: Sabine Niels, MdL Brandenburg, Mitglied des Rechtsausschusses.
Veranstalter: Verband Anwalt des Kindes
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Fr, 23. 05. um 20:00 | Robert-Havemann-Saal
Diskussion und Lesung
++ Deutsche Waffen fr die Welt: Rstungsexporte und ihre Folgen ++
Mit: Jrgen Grsslin
Deutschland ist Europameister beim Waffenhandel. Kriegswaffen und Rstungsgter werden selbst an menschenrechtsverletzende und kriegfhrende Staaten verkauft. Deutsche Rstungskonzerne wie Daimler/EADS, Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl Defence oder ThyssenKrupp Marine Systems verdienen bestens am grenzenlosen Export ihrer Growaffensysteme. Heckler & Koch erobert den Welt-markt der Kleinwaffen mit profitablen Gewehrlieferungen und Lizenzvergaben. Durch die Untersttzung von Banken werden die Konzerne zu Kriegsgewinnlern. Besonders brisante Flle werden geheim im Bundessicherheitsrat bewilligt z.B. LEOPARD-2-Kampfpanzer fr Saudi-Arabien. Die Macht der Rstungskonzerne, Lobbyverbnde, Banken und Politiker ist immens. Im Schwarzbuch Waffenhandel publiziert Grsslin neue brisante Fakten zu Rstungsexporten.
In der Veranstaltung werden zentrale Fragen thematisiert:
- Wie gelangen deutsche Waffen legal und illegal in Krisen- und Kriegsgebiete?
- Wer sind die Toptter in der Politik und in der Rstungsindustrie?
- Wer sind die Opfer dieser skrupellosen Wirtschaftspolitik?
- Was muss die Bundesregierung ndern und was knnen wir tun, damit Waffenhandel gestoppt wird?
Jrgen Grsslin zhlt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Rstungsgegnern Deutschlands. Er ist Sprecher der aktuellen Kampagne Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel!, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) sowie der Kritischen AktionrInnen Daimler (KAD) und Vorsitzender des RstungsInformationsBros (RIB e.V.). Er ist Autor zahlreicher kritischer Sachbcher ber Rstungsexporte sowie Militr- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. 2009 wurde Grsslin mit dem Preis fr Zivilcourage der Solbach-Freise-Stiftung und 2011 mit dem Aachener Friedenspreis ausgezeichnet. Die von ihm mitbegrndete Kampagne Aktion Aufschrei Stoppt den Waffenhandel! erhielt 2012 den Stuttgarter Friedenspreis zugesprochen.
Diese Veranstaltung wird realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Anmeldung unter: global[tt]bildungswerk-boell.de
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Bll-Stiftung
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Sa, 24. 05. um 09:30 | Robert-Havemann-Saal
Konferenz
++ Von Demokratie, Interessen und Fortschritt ber die Zukunft der Entwicklungspolitik in Afrika ++
(bis 16.00 Uhr)
Auf dem Millenniumsgipfel im Jahr 2000 verabschiedeten die Vereinten Nationen acht Millenniumsentwicklungsziele, deren Verwirklichung bis zum Jahr 2015 zur berwindung der drngendsten Probleme sozial-konomischer Unterentwicklung (Hunger und Armut, Schulbildung, Gleichstellung, Kindersterblichkeit, reproduktive Gesundheit, epidemische Krankheiten, Nachhaltigkeit und globale Entwicklungspartnerschaft) beitragen sollte.
In den zurckliegenden 15 Jahren konnte allerdings nur der Hunger weltweit dank der Entwicklungserfolge in China deutlich reduziert werden. Die Fortschritte bei den anderen sieben Entwicklungszielen entsprechen nicht annhernd den postulierten Zielen.
Die Ursachen fr das Scheitern der bisherigen (Entwicklungs)Politik werden jedoch nur ungengend analysiert. Stattdessen werden die alten Entwicklungsziele schlicht vergessen und umstandslos durch neue ersetzt.
Und so knnen die derzeit fr die Jahre nach 2015 diskutierten Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (Sustainable Development Goals) in vielen Lndern des
Sdens nur realittsferne Aufgaben bleiben.
Auf einer Konferenz am Vorabend des Afrikatages 2014, der mit dem Wahltag zum Europa-Parlament zusammenfllt, wollen wir erkunden und diskutieren, woran die Entwicklungspolitik, wie wir sie kennen, krankt und wie eine wirksame Entwicklungszusammenarbeit in entsprechend gestalteten internationalen politischen und konomischen Beziehungen eingebettet werden msste, um die gestellten Ziele zu erreichen.
PROGRAMM
9:00 Uhr ANMELDUNG
9:30 Uhr BEGINN
++ Eine Zusammenarbeit fr Entwicklung wirtschaftliche Interessen
gepaart mit politischen Konditionen; ist das schon alles? Eine
afrikanische Perspektive.
BRUNO SONKO (ROSA-LUXEMBURG-STIFTUNG DAKAR)
++ Die Ohnmacht der Zivilgesellschaft warum NROs so wenig ausrichten
gegen die staatliche Entwicklungspolitik.
PETER WAHL (WEED & ATTAC)
13-14 Uhr MITTAGSPAUSE
ANSCHLIESSEND
++ Nun also SDGs Was darf erwartet werden und wie knnte eine
Alternative aussehen?
DEMBA M. DEMBELE (FORUM AFRICAIN DES ALTERNATIVES)
ENDE GEGEN 16:00 Uhr
Um Anmeldung wird gebeten an: bohne[tt]rosalux.de
Veranstalter: SODI, dAfrig, AfricAvenir & Rosa-Luxemburg-Stiftung
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Mi, 28. 05. um 19:00 | Seminarraum I (Vorderhaus, 1. OG)
++ Frankreich nach den Europawahlen 2014? ++
Am 22. Oktober 2012 trafen wir uns im Haus der Demokratie mit Basisaktivist_innen der Sud-Gewerkschaften, um ber die Perspektiven nach der Wahl von Hollande zum Prsidenten zu diskutieren. Dieses Mal wollen wir Bilanz ziehen und versuchen, die grundlegenden Orientierungen innerhalb der sozialen Bewegungen und der franzsischen Gesellschaft herauszuarbeiten. Die soziale und politische Situation in Frankreich wird zunehmend konfliktreicher und spannungsgeladener.
Veranstalter: Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West
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Do, 29. 05. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage
++ Polizeigewalt in den Favelas von Rio de Janeiro Befriedung oder Demokratisierung? ++
mit dem ehem. brasilianischen Staatssekretr fr ffentliche Sicherheit Luiz Eduardo Soares; Maja Liebing, Amnesty International; Heiner Busch, CILIP; Moderation: Lutz Taufer
Sprache: Portugiesisch mit Simultanbersetzung ins Deutsche
Nach der Ermordung des Maurers Amarildo Souza durch die Befriedungspolizei UPP in der Favela Rocinha gingen Favela-Bewohner*innen und Mittelstand 2013 erstmals gemeinsam auf die Strae, um gegen die brutale Polizeigewalt zu protestieren. Anwohner*innenvereine, linke Gruppen und Teile der Zivilgesellschaft mobilisierten mit der Kampagne Wo ist Amarildo? die ffentlichkeit und forderten die Aufklrung des Verbrechens. Der 43-jhrige Familienvater war auf der Wache gefoltert und ermordet worden.
Amarildos Geschichte ist kein Einzelfall. Tglich kommen bei Polizeieinstzen in Brasilien fnf Zivilist*innen ums Leben. Die Opfer sind in der groen Mehrzahl schwarz, jung, mnnlich und wohnen in der Favela. Das brutale Vorgehen whrend der Massendemonstrationen vom Sommer 2013 rckt das Problem der exzessiven Polizeigewalt einmal mehr ins Blickfeld der ffentlichkeit und lsst fr mgliche Proteste whrende der anstehenden Fuballweltmeisterschaft Schlimmes befrchten.
Viele Brasilianer*innen fordern eine Demokratisierung des Polizeiapparats, der sich in Struktur, Ausbildung und Mentalitt seit dem Ende der Militrdiktatur kaum verndert hat. Knnen wir in Deutschland ber die Gewaltexzesse der brasilianischen Polizei hinwegsehen? Welche Rolle spielen internationale Akteure wie die FIFA, was muss von ihnen gefordert werden? Wie knnte eine demokratisch strukturierte und funktionierende Polizei aussehen?
Veranstalter: Weltfriedensdienst e.V.
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Sa, 31. 05. um 12:00 | Robert-Havemann-Saal & Seminarrume
++ Sozialismustag 2014: Aktiv werden gegen Krieg und Kapitalismus ++
u.a. mit: Andreas Wehr (Autor von Bchern und Artikel ber die EU), Wolfgang Gehrcke (stellvertretender Fraktionsvorsitzender DIE LINKE, zustndig fr Auenpolitik), Jan Richter (Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe H&M Berlin-Brandenburg*), Susanne Mantel (Mitglied der Tarifkommission fr ver.di Einzelhandel Berlin Brandenburg*), Stephan Gummert (ver.di Charit, Personalrat*), Klairi Kountouri (griechische Aktivistin), Leila Messaoudi (Gauche Revolutionnaire, Frankreich) und vielen weiteren RednerInnen!
Programm:
Plenum
12 Uhr bis 14:30 Uhr:
Europa nach den Wahlen: Durchmarsch der Rechten? Linksrutsch in Griechenland?
Wird die Front National in Frankreich strkste Kraft? Was bedeutet eine Strkung der Faschisten in Griechenland? Was passiert, wenn gleichzeitig SYRIZA die Wahl gewinnt? Ist die EU reformierbar? Und was ist eine linke Alternative zu dieser EU?
Mit: Andreas Wehr (Autor von Bchern und Artikeln ber die Europische Union), Klairi Kountouri (griechische Aktivistin), Leila Messaoudi (Gauche Revolutionnaire, Frankreich) - via Skype, Sascha Stanicic (SAV-Bundessprecher)
Parallele Workshops
15:30 bis 18h
# Wohin geht ver.di?
Welche Erfahrungen wurden in Streiks bei Charit und im Einzelhandel gesammelt?
Wo steht ver.di? Und wie kann die grte Gewerkschaft Deutschlands verndert werden?
Mit: Jan Richter (Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe H&M Berlin-Brandenburg*), Susanne Mantel (Mitglied der Tarifkommission fr ver.di Einzelhandel Berlin Brandenburg*), Stephan Gummert (ver.di Charit, Personalrat*), Alexandra Arnsburg (Mitglied Landesbezirksvorstand ver.di Berlin-Brandenburg*)
# Kmpfen fr Bleiberecht, Wohnraum und Arbeit! Was lernen wir von der Flchtlingsbewegung Lampedusa in Hamburg? Refugee-AktivistInnen und VertreterInnen vom Schulstreikbndnis in Hamburg und Berlin diskutieren ber die Situation von Flchtlingen in Deutschland, Kampfstrategien und welche Rolle Gewerkschaften und soziale Bewegungen spielen knnen.
U.a. mit: Leonie Meliones, Schulstreikbndnis und Linksjugend ['solid] Hamburg
15:30-17:30
Das 1x1 des Sozialismus
Sozialismus als Alternative zu Ausbeutung, Krieg und Umweltzerstrung. Wie soll das funktionieren und was meinen wir mit Begriffen wie Rtedemokratie und demokratischer Planwirtschaft?
17:30
Organisiert Euch!
Was kannst du selbst tun, um aktiv zu werden fr eine sozialistische Vernderung? Was macht die SAV in Berlin und ihre Schwesterorganisationen in anderen Lndern?
Plenum
19 Uhr bis 21 Uhr
DIE LINKE und der Krieg
Bleibt DIE LINKE bei ihrem klaren Nein zu allen Auslands- und Kriegseinstzen? Welche Position soll DIE LINKE in Auseinandersetzungen wie im Fall der Ukraine beziehen? Wie hngt das mit einer mglichen Perspektive Rot-Rot-Grn zusammen?
U.a. mit: Wolfgang Gehrcke (stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, zustndig fr Auenpolitik), Lucy Redler (SAV- Bundessprecherin)
* Funktionsbezeichnung dient nur zur Kenntlichmachung der Person
Anmeldungen an berlin[tt]sav-online.de oder 030/24723802
Tageskarte: 5 Euro Frhbucherrabbat (bis 10. Mai), danach 7 Euro. Einzelveranstaltungen gegen Spende
Essen und Getrnke zu kostengnstigen Preisen
Kinderbetreuung: bitte frhzeitig anmelden unter berlin[tt]sav-online.de oder 030/24723802
www.sozialismustage.de
Veranstalter: SAV
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Mo, 02. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Lesung und Buchvorstellung
++ Ausreise per Antrag: Der lange Weg nach drben. Eine Studie ber Herrschaft und Alltag in der DDR-Provinz ++
Wir stellen das Buch von Renate Hrtgen ber die Antragsteller auf Ausreise aus der DDR vor. Sie hat die Antragsteller aus dem DDR-Kreis Halberstadt untersucht, die zwischen 1974 und 1989 in der Abteilung Inneres des Rates des Kreises einen formlosen Antrag auf stndige Ausreise gestellt haben. Wer waren diese Menschen, warum haben sie dies getan, wie haben die Freunde und Bekannten und wie hat die Staatsmacht reagiert? Es sind viele Mythen ber die Ausreiser verbreitet worden, man hat sie zu Widerstndlern erhoben und zu Verrtern gestempelt. Das Buch entmystifiziert und gibt neue Antworten auf die alten Fragen.
Lesung und Buchvorstellung: Renate Hrtgen. Mit Beitrgen von Anne Seeck aus Ostsicht (Kein Ort nirgends?) und Richard Herding aus Westsicht (Egoismus oder Freiheitskampf?)
Veranstalter: AK Geschichte und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Fr, 06. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal & Foyer
Vernissage der Fotoausstellung
++ Indonesia, mau ke mana?
Wohin gehst du, Indonesien? ++
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung Indonesia, mau ke mana? Wohin gehst du, Indonesien?
Veranstalter: Christine Denck, Rettet den Regenwald & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Di, 10. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
++ Siedlungen ausgenommen - Israel und die neuen Frderleitlinien der EU ++
mit Shir Hever (Wirtschaftswissenschaftler beim
Alternative Information Center); Vortrag auf Englisch, es wird ins Deutsche gedolmetscht.
Im Juni 2013 erlie die Europische Union Leitlinien ber die Frderfhigkeit israelischer Einrichtungen und ihrer Ttigkeiten in den von Israel seit Juni 1967 besetzten Gebieten, die am 1. Januar 2014 in
Kraft getreten sind. Ziel ist es,
"die Achtung von Standpunkten und Verpflichtungen der EU im Einklang mit dem Vlkerrecht hinsichtlich der
Nichtanerkennung von Israels Souvernitt ber die seit Juni 1967 besetzten Gebiete - nmlich das Westjordanland einschlielich Ostjerusalem, der Gazastreifen und die Golanhhen - durch die EU zu gewhrleisten".
Im Klartext bedeutet dies, dass alle Unternehmungen, Einrichtungen oder Stiftungen mit Sitz in israelischen Siedlungen von der Frderfhigkeit durch EU Frdermittel, Stipendien, Preisgeldern und Finanzinstrumenten ausgeschlossen sind. In Israel haben diese Leitlinien eine hitzige Debatte hervorgerufen, wurden sie doch als Beginn von Sanktionen der EU gegen Israel wahrgenommen. Die extreme Rechte des politischen Establishments suchte verzweifelt nach neuen Mrkten in Fernost. Akademiker_innen aus dem rechten Lager hingegen forderten, ganz im Gegensatz zu ihrer sonstigen Rhetorik, die Leitlinien hinzunehmen, um Israels Beteiligung am EU-Forschungsprogramm 2020 nicht zu gefhrden.
Gleichzeitig wurde die von der palstinensischen Zivilgesellschaft initiierte BDS-Bewegung unter israelischen Politiker_innen ebenso wie Wissenschaftler_innen und Geschftsleuten ffentlich diskutiert - es wurde offensichtlich, da ss diese Bewegung lngst von vielen Israelis wahrgenommen wird.
Viele Fragen stehen im Raum. Was bedeuten die EU Leitlinien fr Individuen? Was bedeuten die EU Leitlinien fr Siedlungsprodukte? Nehmen die EU Leitlinien Einfluss auf die gegenwrtig [noch] laufenden Verhandlungen zwischen der israelischen Regierung und der palstinensischen Autonomiebehrde? Welche Auswirkungen haben die EU Leitlinien langfristig auf das Forschungsprogramm Horizon 2020? Hat Israel Alternativen zum Handel mit Europa? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der BDS-Bewegung und den EU Leitlinien? Wie ist die Reisettigkeit europischer Spitzenpolitiker_innen nach Israel und ihr Versprechen
zu bewerten, dass Boykott gegen Israel nicht das Mittel der Wahl ist?
Um diese Fragen und mgliche Antworten zu diskutieren, sind Sie / Ihr alle herzlich eingeladen.
http://www.aknahost.org/
Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Bll-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Nahost; realisiert aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
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Mo, 16. 06. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Vortrag und Diskussion
++ Krieg Vaterland Klassengesellschaft. Der I. Weltkrieg und die Spaltung der Arbeiter/innenbewegung ++
Im Mittelpunkt der ffentlichen Debatte um den Beginn des Ersten Weltkriegs steht die Kriegsschuldfrage. Verstrkt gibt es Versuche, die Hauptschuld des Deutschen Kaiserreichs am Ausbruch des Krieges zu relativieren. Und auf der Linken werden die Kriegsursachen vorrangig unter dem Gesichtspunkt einer aggressiven Auenpolitik Deutschlands diskutiert. Die innergesellschaftlichen Konflikte werden dabei hufig vernachlssigt. So steht gerade die provokatorische Kriegspolitik der Reichsregierung im untrennbaren Zusammenhang mit dem Aufstreben der Sozialdemokratie. Auch eine alleinige Erklrung der sozialdemokratischen Burgfriedenspolitik mit solchen Kategorien wie Verrat kann 100 Jahre spter kaum noch befriedigen. Manchen Linken gilt sogar die von der Rechten behauptete allgemeine Kriegsbegeisterung als derart selbstverstndlich, dass sie darin schon die Vorwegnahme der faschistischen Volksgemeinschaft sehen. Doch gab es diese tatschlich, und wenn ja, weshalb? Hatten sich durc
h das explosionsartige Wachstum des deutschen Kapitalismus nach 1871 nicht auch die Klassenwidersprche verschrft?
Wir wollen in unserer Veranstaltung gerade nach solchen, hufig ausgeblendeten innergesellschaftlichen Konfliktkonstellation, nach den soziokulturellen, soziokonomischen und politischen Widersprchen in Deutschland fragen, die einerseits zum Ersten Weltkrieg fhrten, andererseits durch den Kriegsbeginn verschrft und zugespitzt wurden; und damit auch zur Spaltung der Arbeiter/innenbewegung fhrten. Dabei sollen verbreitete Stereotype aufgebrochen und gefragt werden, wo wir selbst nur Mythen aufsitzen.
Vortrag und Diskussion: Wolfgang Kruse (Fern-Uni Hagen, Autor von Der Erste Weltkrieg)
Einfhrung und Moderation: Bernd Gehrke (AK Geschichte sozialer Bewegungen Ost-West)
Veranstalter: AK Geschichte sozialer Bewegungen, Bildungswerk Berlin der Heinrich Bll Stiftung und Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte. Die Veranstaltung wird finanziert aus Mitteln der Berliner Lotto-Stiftung
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Das ganze Programm:
http://www.hausderdemokratie.de/artikel/programm.php4
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