Newsletter Haus der Demokratie und Menschenrechte

3 years ago


Text only:

* AKTUELLES
++ 1.) Solidaritt mit Attac: Gelebte Demokratie ist gemeinntzig jetzt unterschreiben! ++
++ 2.) Verfassungsgebot der Friedensstaatlichkeit: nur eine lstige Fessel der Politik? Pressemitteilung der Humanistischen Union vom 17. Dezember 2014 ++
++ 3.) Deutsche Umweltstiftung begrt Plne fr Atom-Entsorgungs-Fonds. Pressemitteilung vom 17.12.2014 ++
++ 4.) Grne Liga dokumentiert: Protestaktion anlsslich des letzten Nachtzugs nach Paris: Deutsche Bahn AG vertreibt ihre Kunden ++
++ 5.) Leitfaden Flchtlingsrecht zum Download beim Informationsverbund Asyl ++
++ 6.) Forum Menschenrechte ruft Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, Blamage Deutschlands vor dem VN-Menschenrechtsrat zu verhindern ++
++ 7.) Entwicklungspolitische News im Dezember: Berliner Bildungsverwaltung empfiehlt 20 Nichtregierungsorganisationen fr schulische Zusammenarbeit ++
++ 8.) Republikanischer Anwltinnen- und Anwlteverein ldt ein: Der NSU-Komplex im Lichte nordirischer Erfahrungen ++
++ 9.) Ingenieure ohne Grenzen untersttzen: VDI-Verlag verdoppelt Ihre Spenden fr Projekte bei betterplace ++
++ 10.) Neue Ausschreibung der Stiftung ZURCKGEBEN fr 2015: "Frderbereich Jdische weibliche Identitten heute" ++
* AUSSTELLUNG
Vorschau: "Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes. Ausstellung vom 12. 01. 2015 bis 19. 02. 2015
* VORSCHAU VERANSTALTUNGSPROGRAMM
... 19. 12. 2014 - 31. 01. 2015
Fr, 19. 12. um 18:00
Wintergrillen im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Mo, 12. 01. um 19:00
Austellungserffnung und Diskussion: "Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes
Mo, 19. 01. um 18:30
Das NetzLabor zu Power-to-Gas
Mi, 21. 01. um 19:30
"Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes
Fr, 23. 01. um 19:00
Eine kurze Einfhrung in das libertre Denken von Cornelius Castoriadis (Vortrag und Diskussion): Bo. Krmer: "Wollt ihr Kommunisten bleiben oder Revolutionre sein"?!
Mi, 28. 01. um 19:00
Ein interaktiver Theater-Abend von theater*system und Amnesty International: Liebe ist kein Verbrechen
Do, 29. 01. um 19:00
Vesper Menschenrechte aktuell zum Thema: Folter
Sa, 31. 01. um 15:00
Vortrag und Filmvorfhrung: "ber den Tellerrand. Ernhrungssouvernitt in Zeiten des Klimawandels": Die Eroberung des Brotes. Dezentrale und kosoziale Landwirtschaft heute
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* AKTUELLES
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++ 1.) Solidaritt mit Attac: Gelebte Demokratie ist gemeinntzig jetzt unterschreiben! ++
"Das Finanzamt Frankfurt hlt das globalisierungskritische Netzwerk Attac fr zu politisch, um gemeinntzig zu sein. Dem widersprechen wir! Wir fordern die Finanzverwaltung in Hessen auf: Nehmen Sie den Bescheid, mit dem Attac die Gemeinntzigkeit entzogen wird, zurck! Attac leistet wichtige Bildungs- und Aufklrungsarbeit, die nicht durch eine einseitig enge Auslegung der gesetzlichen Grundlage, der Abgabenordnung, behindert werden darf.
Und es geht nicht nur um Attac. Auf Bundesebene muss das Gemeinntzigkeitsrecht modernisiert werden, um Rechtssicherheit zu schaffen und klarzustellen, dass kritisches zivilgesellschaftliches Engagement fr eine soziale, kologische und demokratische Gesellschaft als gemeinntzig anzuerkennen ist!
Untersttzen Sie uns dabei mit Ihrer Unterschrift!"
Jetzt unterschreiben:
https://www.attac.de/attac-bleibt-gemeinnuetzig
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++ 2.) Verfassungsgebot der Friedensstaatlichkeit: nur eine lstige Fessel der Politik? Pressemitteilung der Humanistischen Union vom 17. Dezember 2014 ++
Aus dem Text:
Das Grundgesetz und seine Verpflichtung zur Friedensstaatlichkeit sind fr die Politik wohl nur eine lstige Fessel. Diese Schlussfolgerung drngt sich auf, wenn man die juristischen Winkelzge der Bundesregierung fr den geplanten Parlamentsbeschluss zum bewaffneten Bundeswehreinsatz im Nord-Irak analysiert, erklrte der Vorsitzende der Humanistischen Union (HU), Werner Koep-Kerstin. Der Versuch der Bundesregierung, den neuen Einsatz der Bundeswehr im Irak auf dem Verteidigungsbegriff des Grundgesetzes aufzubauen, ist gescheitert.
Da sich der geplante Einsatzbeschluss auch nicht auf ein UN- oder NATO-Mandat berufen kann, wird jetzt den Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine neue juristische Brcke gezimmert: Die Bundesregierung beruft sich auf Art. 24 Abs. 2 des Grundgesetzes, wonach der Bund sich zur Wahrung des Friedens einem System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnen kann. Die Selbstmandatierung einer Staatengruppe unter Fhrung der USA zur Bekmpfung des Islamischen Staates (IS) wird damit kurzerhand als System kollektiver Sicherheit ausgegeben. Der Staatsrechtsprofessor Martin Kutscha, Mitglied im Bundesvorstand der HU, erklrt dazu: Mit dieser Konstruktion wird die Verfassungsrechtslage vllig verdreht. Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts erlaubt Bundeswehreinstze im Ausland nur, wenn diese im Rahmen und nach den Regeln von UNO oder NATO erfolgen. Fr den Militreinsatz im Irak fehlt aber jegliche Ermchtigung durch diese Organisationen - die Selbstmandatierung einer
Gruppe von Staaten reicht hierfr nicht aus, weil wir sonst zum ius ad bellum, dem 'Recht' mchtiger Staaten, nach Belieben Krieg zu fhren, zurckkehren wrden."
Mehr lesen unter
http://www.humanistische-union.de/
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++ 3.) Deutsche Umweltstiftung begrt Plne fr Atom-Entsorgungs-Fonds. Pressemitteilung vom 17.12.2014 ++
"Die Bundesregierung plant offensichtlich, die gesetzlichen Rckstellungen der Atombetreiber fr die Finanzierung der Entsorgung atomarer Abflle und Kraftwerke einzufordern und in einem Fonds zu verwalten. Die Deutsche Umweltstiftung hatte diesen Zukunftsfonds fr die Atom-Milliarden bereits Anfang Dezember gefordert.
Dazu Jrg Sommer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Umweltstiftung: Die AKW-Betreiber sind gesetzlich verpflichtet, Rcklagen fr die milliardenteure Entsorgung zu bilden. Bislang verwalten sie diese allerdings selbst. Dabei hat bis heute nie jemand kontrolliert, ob es diese Mittel wirklich gibt oder ob es bilanztechnische Luftnummern sind. Deshalb ist die Initiative der Bundesregierung ein richtiger und wichtiger Schritt. Nur so knnen wir sicherstellen, dass die Allgemeinheit am Ende nicht auf den Kosten sitzen bleibt.
Fr Sommer war die E.ON-Aufspaltung das entscheidende Signal..."
Weiterlesen:
http://www.deutscheumweltstiftung.de/
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++ 4.) Grne Liga dokumentiert: Protestaktion anlsslich des letzten Nachtzugs nach Paris: Deutsche Bahn AG vertreibt ihre Kunden ++
"Aktive vom Bndnis Bahn fr Alle und die Umweltorganisation ROBIN WOOD haben am 11. Dezember im Berliner Hauptbahnhof gegen die Einstellung der Nachtzge der Deutschen Bahn AG protestiert. Kletterer lieen ein Transparent im Bahnhofsgebude ber dem ersten Untergeschoss runter mit der Aufschrift Nachtzug statt Nachtflug. Sie fordern damit von der Deutschen Bahn AG, mit den Nachtzgen weiter eine klimafreundliche Alternative zu innereuropischen Flgen anzubieten. Aktive mit Schlafmtzen protestierten mit einer Kundgebung, verteilten Flugbltter und lieen sich symbolisch auf dem Bahnsteig des letzten Nachtzuges nieder.
Die Deutsche Bahn AG stellt zum diesjhrigen Fahrplanwechsel die Nachtzge aus Berlin, Hamburg und Mnchen nach Paris ein. Der letzte Nachtzug ab Amsterdam, Basel und Prag nach Kopenhagen fuhr bereits Ende Oktober. Die Verbindung von Berlin nach Amsterdam wird deutlich ausgednnt.
Nach Angaben der DB AG hat der Nachtzugverkehr im Geschftsfeld DB Bahn Fernverkehr 2013 ein Defizit von 18 Millionen Euro verursacht, davon 3 Millionen durch die Verbindung nach Kopenhagen und 6 Millionen durch die Verbindung nach Paris. Doch ein erheblicher Teil der Kosten fr die Nachtzge sind Trassen- und Stationsgebhren in der Bilanz der DB AG finden sich diese als Einnahmen im Geschftsfeld DB Netze wieder..."
Der ganze Text unter:
http://www.grueneliga.de/
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++ 5.) Leitfaden Flchtlingsrecht zum Download beim Informationsverbund Asyl ++
"Die Broschre beschreibt die materiellrechtlichen Voraussetzungen fr die Gewhrung von Flchtlings- und anderweitigem Schutz und stellt somit eine ideale Ergnzung zu vorhandenen Einfhrungen dar, in denen das Asylverfahren im Mittelpunkt steht. Die Darstellung der rechtlichen Grundlagen wird ergnzt durch Hintergrundinformationen, Tipps fr die Beratungspraxis und Fallbeispiele.
Autorin der Broschre ist Kirsten Eichler (GGUA Flchtlingshilfe Mnster), die Publikation wird herausgegeben vom Deuschen Roten Kreuz und dem Informationsverbund Asyl und Migration mit Frderung des Bundesministeriums fr Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Der Leitfaden steht bei uns zum Download zur Verfgung. Gedruckte Exemplare knnen auerdem in begrenzter Stckzahl kostenlos angefordert werden."
Download und weitere Infos:
http://www.asyl.net/index.php?id=369
http://www.asyl.net
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++ 6.) Forum Menschenrechte ruft Bundeskanzlerin Merkel dazu auf, Blamage Deutschlands vor dem VN-Menschenrechtsrat zu verhindern ++
"Mit Bestrzung und vlligem Unverstndnis hat das FORUM MENSCHENRECHTE, Netzwerk von mehr als 50 menschenrechtlich engagierten Organisationen der Zivilgesellschaft in Deutschland, die Plne der CDU/CSU-Fraktion zur zuknftigen Arbeit und Struktur des Deutschen Institutes fr Menschenrechte zur Kenntnis genommen.
Auf Betreiben von Frau Erika Steinbach hat die CDU/CSU Fraktion einen Gesetzesvorschlag eingereicht, demzufolge das Deutsche Institut fr Menschenrechte in seiner jetzigen Form de facto abgeschafft wrde und der Charakter einer unabhngigen nationalen Menschenrechtsinstitution verloren ginge. (dazu s. Bericht der FAZ vom 10.12.2014)
Mit der Grndung des Institutes vor mehr als 10 Jahren wurde auch institutionell zum Ausdruck gebracht, dass Menschenrechte eine Querschnittsaufgabe von Politik sind, die innen- wie auenpolitische Belange berhrt. Diesen damals erzielten Konsens in Frage zu stellen, wre aus Sicht des FORUM MENSCHENRECHTE ein menschenrechtspolitischer Skandal.
Seit Jahren untersttzt das FORUM MENSCHENRECHTE die Forderungen, den bisherigen A-Status des Institutes bei den Vereinten Nationen dadurch zu sichern, dass das Institut eine klare gesetzliche Grundlage auf Basis der bestehenden Satzung erhlt, durch die dessen Unabhngigkeit gesichert wird..."
Der ganze Text:
http://www.forum-menschenrechte.de
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++ 7.) Entwicklungspolitische News im Dezember: Berliner Bildungsverwaltung empfiehlt 20 Nichtregierungsorganisationen fr schulische Zusammenarbeit ++
"Der Berliner entwicklungspolitische Ratschlag hat zusammen mit der Bildungsverwaltung eine Liste verffentlicht: Darauf sind 20 Nichtregierungsorganisationen, die den Berliner Schulen als kompetente und vertrauenswrdige Anbieter im Bereich des Globalen Lernens empfohlen werden.
Damit wird den Schulen der Zugang zu Kompetenzen und Lehrinhalten ermglicht, die zur Orientierung in einer globalisierten Welt hilfreich und von Bedeutung sind.
Ob es um die Arbeitsbedingungen bei der Herstellung eines PCs in China, den Alltag eines Kindes in Sierra Leone oder um die Weltreise einer Jeans in den transnationalen Produktionsketten geht Globales Lernen macht die Zusammenhnge in der Welt fr Kinder und Jugendliche verstndlich und motiviert sie zum Verstehen der eigenen Position sowie zum solidarischen Handeln in der Weltgesellschaft.
Der BER und die Senatsverwaltung fr Bildung, Wissenschaft und Forschung hatten im Dezember 2008 eine Rahmenvereinbarung zur Kooperation von Schule und Nichtregierungsorganisationen unterzeichnet. Die Liste konkretisiert diese Vereinbarung. Damit sollen vor allem auch die Ganztagsschulen leichte Kontaktmglichkeiten zu auerschulischen Kooperationspartnern bekommen."
Die Empfehlungsliste Globales Lernen in Berlin:
http://ber-ev.de/PortalNROSchule/E-Liste
http://ber-ev.de/aktuelles
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++ 8.) Republikanischer Anwltinnen- und Anwlteverein ldt ein: Der NSU-Komplex im Lichte nordirischer Erfahrungen ++
"Der NSU-Komplex im Lichte nordirischer Erfahrungen
Diskussion mit Daniel Holder, Belfast
23. Januar 2015, 19.30 Uhr
Taz-Caf
Rudi-Dutschke-Str. 23
10969 Berlin
Whrend des Nordirlandkonflikts haben Polizei und Geheimdienste immer wieder Informanten in paramilitrische Gruppen eingeschleust und deren Verwicklung in schwere Straftaten auch Mord gesteuert, erleichtert oder toleriert. Seit dem Karfreitagsabkommen ist die Zusammenarbeit von Sicherheitskrften und protestantischen Paramilitrs immer wieder Gegenstand ffentlicher Auseinandersetzungen.
Daniel Holder ist stellvertretender Direktor des Commitee on the Administration of Justice (CAJ) in Belfast, das sich dafr einsetzt, dass die Regierung ihrer Verantwortung fr die Umsetzung internationaler Menschenrechte in Nordirland nachkommt. Daniel Holder wird zwei Tage den NSU-Prozess in Mnchen beobachten und anschlieend in Berlin vor dem Hintergrund der Erfahrungen in Nordirland das Zusammenwirken von Sicherheitsbehrden und Neonazis im Fall des NSU-Komplexes kommentieren.
Infos zur Veranstaltung und zur Reihe Insight NSU unter
http://www.rav.de/
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++ 9.) Ingenieure ohne Grenzen untersttzen: VDI-Verlag verdoppelt Ihre Spenden fr Projekte bei betterplace ++
"Auch dieses Jahr untersttzt der VDI-Verlag mehrere Projekte von Ingenieure ohne Grenzen durch Verdoppelung Ihrer ber betterplace gettigten Spende.
Fr folgende Projekte werden Ihre Spenden verdoppelt:
Wassertanks fr Tansania:
https://www.betterplace.org/de/projects/1906-zisternen-fur-tansania
Wissensdurst in Uganda:
https://www.betterplace.org/de/projects/15307-wissensdurst-in-uganda-mehr-als-wasserversorgung-schenken
Water is Light:
https://www.betterplace.org/de/projects/17025-open-source-kleinst-wasserkraftanlage-wil250
Licht und Wasser fr Schulen in Malawi:
https://www.betterplace.org/de/projects/14467-licht-und-wasser-fur-schulen-in-malawi
Bau von Trenntoiletten fr eine Grundschule in Kamerun:
https://www.betterplace.org/de/projects/8325-bau-von-trenntoiletten-fur-eine-grundschule-in-kamerun
Nachhaltige Energieversorgung fr thiopien:
https://www.betterplace.org/de/projects/18407-nachhaltige-energieversorgung-fur-athiopien
Lassen auch Sie Ihre Spende durch den VDI-Verlag aufstocken und Spenden Sie jetzt ber betterplace.org fr unsere Projekte. Wir danken Ihnen und dem VDI-Verlag von ganzen Herzen fr Ihre Untersttzung!"
http://www.ingenieure-ohne-grenzen.org/de/Aktuelles
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++ 10.) Neue Ausschreibung der Stiftung ZURCKGEBEN fr 2015: "Frderbereich Jdische weibliche Identitten heute" ++
Einsendeschluss: 1. Februar 2015
"Ermglicht durch die Finanzierung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) knnen ber das Programm "Jdische weibliche Identitten heute" erneut Projektstipendien vergeben werden. Innerhalb des Frderbereichs werden knstlerische und wissenschaftliche Projekte von Frauen jdischer Herkunft und/oder Religionszugehrigkeit untersttzt, die sich vor dem Hintergrund historisch-gesellschaftlicher Umbrche mit jdischen weiblichen Identitten auseinander setzen.
Gefrdert werden insbesondere Frauen, die
nach Deutschland zugewandert sind, vor allem aus der ehemaligen Sowjetunion
an einer Weiterentwicklung deutsch-jdischer Traditionen fr die Gegenwart und fr die Zukunft arbeiten,
wandelnden jdischen Gemeinschaften und Subkulturen angehren und ihren Standort als Frauen innerhalb der jdisch-deutschen Gesellschaft in Abweichung von tradierten Rollenzuweisungen definieren.
Vergeben werden zwei Arten von Projektstipendien in der Gesamthhe von 10.000 Euro:
Im Rahmen von Anschub- bzw. Abschlussfinanzierungen knnen Gelder bspw. fr Personal-, Reise- oder Sachkosten sowie fr kurzfristige Miet- und Lebenshaltungskosten beantragt werden.
Zudem werden Projektstipendien fr eine Dauer von einem bis zwlf Monaten vergeben."
Infos unter
http://www.stiftung-zurueckgeben.de/aktuelles.html
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* AUSSTELLUNG
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Vorschau:
"Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes
12. 01. 2015 bis 19. 02. 2015 | Foyer vorm Robert-Havemann-Saal
werktags von 10:00 - 17:00 & nach Vereinbarung
Seit der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) im November 2011 steht die Arbeit des Verfassungsschutzes auf der Bundes- und Landesebene wieder einmal in der ffentlichen Kritik, da es ihm nicht gelungen war, die rechte Terrorgruppe zu enttarnen. Der Abschlussbericht des ersten Thringer NSU-Untersuchungsausschusses spricht sogar vom "Verdacht gezielter Sabotage und des bewussten Hintertreibens eines Auffindens der Flchtigen" durch den Geheimdienst. Nach diesem bislang letzten Eintrag in der langen Skandalgeschichte des Inlandsgeheimdienstes fordern Brgerrechtler erneut die Abschaffung eines Dienstes, der weder kontrollierbar noch reformierbar ist.
*Das Forum fr kritische Rechtsextremismusforschung (Leipzig) dokumentiert mit dieser Ausstellung die Skandalgeschichte des Verfassungsschutzes. Die Ausstellung zeigt die Geschichte und das Wirken des Verfassungsschutzes anhand folgender Schwerpunkte: *Daten und Fakten; *Entstehung; *Theorie und Praxis; *V-Leute und der NSU-Komplex; *der Geheimdienst in der politischen Bildung; *Perspektiven: Wie weiter mit dem Verfassungsschutz?
Austellungserffnung und Diskussion:
Mo, 12. 01. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Veranstalter: Humanistische Union Berlin-Brandenburg, Bundesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus der Linken und Forum InformatikerInnen fr Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FifF)
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* VORSCHAU VERANSTALTUNGSPROGRAMM
* 19. 12. 2014 -31. 01. 2015
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Fr, 19. 12. um 18:00 | Hof & Foyer vorm Robert-Havemann-Saal
++ Wintergrillen im Haus der Demokratie und Menschenrechte ++
Weihnachtsfeier kann ja jeder - deshalb haben wir gedacht: Wir grillen das Jahr zu Ende! Mit Grill im 1. Hof und Heizung im Foyer & Havemann-Saal und Mitmach-Buffet zum Mitbringen!
Veranstalter: Creative Lobby of Future - CLoF e.V. & Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Mo, 12. 01. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Austellungserffnung und Diskussion
++ "Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes ++
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes
Erffnung der Ausstellung mit Petra Pau (Vizeprsidentin des Deutschen Bundestages, MdB Die Linke); Anne Mehrer und Frank Schubert, Forum fr kritische Rechtsextremismusforschung (FKR), welches die Ausstellung konzipierte.
Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus der Linken; Forum InformatikerInnen fr Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FifF); Humanistische Union - Landesverband Berlin- Brandenburg; Die Linke - Landesverband Berlin; Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Mo, 19. 01. um 18:30 | Robert-Havemann-Saal
++ Das NetzLabor zu Power-to-Gas ++
Welche Chancen bietet die Power-to-Gas-Technologie fr die Energiewende in Berlin? Werden sich Anlagen zur Umwandlung von erneuerbarem Strom in Gas wirtschaftlich betreiben lassen? Und welche Rolle spielt das Berliner Gasnetz? Wir diskutieren mit Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy, ber die neue Studie des Power-to-Gas-Experten Prof. Dr. Michael Sterner (Hochschule Regensburg) im Auftrag des kostromanbieters Greenpeace Energy und beleuchten dessen "Windgas"-Aktivitten.
Veranstalter: BrgerEnergie Berlin
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Mi, 21. 01. um 19:30 | Robert-Havemann-Saal
++ "Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes ++
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Versagen mit System" Geschichte und Wirken des Verfassungsschutzes
Diskussionsveranstaltung mit Dr. Till Mller-Heidelberg und Prof. Dr. Martin Kutscha von der Humanistischen Union zum Memorandum "Brauchen wir den Verfassungsschutz? Nein!", in dem Brgerrechtler und Brgerrechtsorganisationen fr die Abschaffung des Inlandsgeheimdienstes pldieren.
Veranstalter: Bundesarbeitsgemeinschaft Antifaschismus der Linken; Forum InformatikerInnen fr Frieden und gesellschaftliche Verantwortung (FifF); Humanistische Union - Landesverband Berlin-Brandenburg; Die Linke - Landesverband Berlin; Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Fr, 23. 01. um 19:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A,1.OG)
Eine kurze Einfhrung in das libertre Denken von Cornelius Castoriadis (Vortrag und Diskussion)
++ Bo. Krmer: "Wollt ihr Kommunisten bleiben oder Revolutionre sein"?! ++
Der Referent versucht, die libertre Entwicklung von Castoriadis in ihrer Gesamtheit in den Blick zu nehmen: Das von ihm verfolgte "Revolutionre Projekt" hat einen Transformationsprozess seines Denkens in Gang gesetzt, der in den libertren Entwurf einer "Autonomen Gesellschaft" ohne Herrschaft und Hierarchie mndete. Mit Hilfe wissenssoziologischer Methoden wird seine Wissensentwicklung verstndlich nachgezeichnet.
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bcherei im Haus der Demokratie
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Mi, 28. 01. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
Ein interaktiver Theater-Abend von theater*system und Amnesty International
++ Liebe ist kein Verbrechen ++
In Kamerun sind gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten. Sie werden gerichtlich verfolgt und mit bis zu fnf Jahren Gefngnis bestraft. Im Rahmen der Kampagne "Liebe ist kein Verbrechen" setzt sich Amnesty International fr die Rechte und den Schutz von LGBTI* in Kamerun ein (*Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle).Vorurteile gegenber gleichgeschlechtlichen und "ungewhnlichen" Liebesbeziehungen gibt es nicht nur in Kamerun. Wer kennt nicht das Gefhl, dass die eigene Liebe unerwnscht ist. Hat Dir schon mal jemand gesagt, Deine Liebe sei "nicht die Richtige"? Denkst Du manchmal ber andere Liebende: "die passen nicht zueinander"? Wir alle urteilen ber Liebe. Was lsst uns ber die Liebe richten?
Die Forschungs-/Praxisgruppe theater*system thematisiert diese Fragen zusammen mit Mitgliedern der Amnesty Jugendgruppe Berlin und weiteren Teilnehmerinnen in einem Theaterstck. Auf dessen Auffhrung folgt ein offener Dialog in der Form eines Forumtheaters, in dem Du Deine eigenen Ideen auf der Bhne ausprobieren kannst. Zu unserer ersten Vorstellung am 28. Januar 2015 bist Du herzlich eingeladen!
Weitere Informationen zur Theaterarbeit und zu weiteren Auffhrungen:
www.theatersystemberlin.blogspot.de
theatersystemberlin[tt]gmail.com
Zur Situation von LGBTI in Kamerun:
https://www.amnesty.de/amnesty-menschenrechtspreis-fuer-alice-nkom
Veranstalter: theater*system und Amnesty International
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Do, 29. 01. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal
++ Vesper Menschenrechte aktuell zum Thema: Folter ++
Brot und Kse, Wasser und Wein stehen bereit
Veranstalter: Ossietzky (Redaktion) Zweiwochenschrift fr Politik / Kultur / Wirtschaft; Internationale Liga fr Menschenrechte e. V.; Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte
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Sa, 31. 01. um 15:00 | Raum 1102 (2. Hof, Aufgang A, 1.OG)
Vortrag und Filmvorfhrung: "ber den Tellerrand. Ernhrungssouvernitt in Zeiten des Klimawandels"
++ Die Eroberung des Brotes. Dezentrale und kosoziale Landwirtschaft heute ++
Kropotkins "Eroberung des Brotes" ist nicht nur ein Klassiker des kommunistischen Anarchismus, sondern auch auf aktuelle Fragestellungen anwendbar: Zwischen den Sehnschten und Forderungen von Zapatistas, Landlosenbewegungen usw. und Kropotkins Ideen bestehen berraschende Zusammenhnge. Der anschlieend gezeigte Film "ber den Tellerrand" ber kleinbuerliche Bewegungen in Bangladesh, die Ernhrungssouvernitt, also selbstbestimmte Agrarproduktion und Landumverteilung fordern, soll dies illustrieren.
Veranstalter: Bibliothek der Freien. Anarchistische Bcherei im Haus der Demokratie
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Das ganze Programm:
http://www.hausderdemokratie.de/artikel/programm.php4
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