Newsletter Wolf & Co, April 2018

3 months ago


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Aktuelle Informationen zu Wolf & Co


Ich freue mich, dass Sie sich für Wölfe interessieren und Informationen erhalten möchten. Dies ist eine private Mailingliste und ein kostenloser Service des Wolf Magazins für seine Leser. Alle persönlichen Tipps und Empfehlungen sind rein subjektiv. Informationen aus der Presse werden unter Angabe der Quelle weitergeleitet. Die zitierten Zeitschriftenartikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht notwendigerweise die der Redaktion.
Gerne können Sie diesen Newsletter weiterleiten, bitte geben Sie dabei die Quelle an: http://www.wolfmagazin.de 


Newsletter Wolf & Co April 2018
© Elli H. Radinger
Liebe Wolfsfreunde.
Ostern ist vorbei und wir werden hoffentlich bald einen warmen Frühling genießen können.
Für das Wolf Magazin wird es in Zukunft einige Änderungen geben. Ich habe beschlossen, Ihnen mit den zukünftigen Newslettern mehr positive Nachrichten zu überbringen.
Vielleicht geht es Ihnen wie mir: Ich bin der ganzen Aggressionen in den sozialen Hetzwerken einfach müde. Es macht mich krank, nur noch populistische Meldungen über Wölfe zu hören. Wir brauchen wieder ein wenig mehr Optimismus in unserer Welt und ich möchte meinen kleinen Teil dazu beitragen. Der neue Newsletter wird also in Zukunft eher ein persönlicher Brief von mir an Sie sein, ein Gespräch zwischen Freunden. Freuen Sie sich also auf das neue Newsletter-Format des Wolf Magazins.
Keine Sorge, sie bleiben nicht uninformiert. So finden Sie alle Wolfsinfos.
Auf meiner Google+ Seite finden Sie weiterhin folgende Meldungen:
Alle Meldungen
Wichtige, tagesaktuelle Meldungen zum WOLF
Achtung: Hier finden Sie ausschließlich offiziell bestätigte Wolfsmeldungen, keine Vermutungen oder Spekulationen.


Wissen Wolf. Alles Wissenswerte über den Wolf.
Aktuelle Buchrezensionen. Hier stelle ich Ihnen neue Bücher vor, die das Wolf Magazin empfiehlt. 


Autoreninfo: Neues zu meinen Büchern. 


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In eigener Sache
Neuauflage „Wolfsküsse“
Der Aufbau-Verlag hat mein Buch „Wolfsküsse. Ein Leben unter Wölfen“ als Taschenbuch neu aufgelegt. Das Buch erscheint Ende April. Es hat ein neues Cover bekommen, der Inhalt ist gleich geblieben. Wenn Sie als die „Wolfsküsse“ schon haben, brauchen Sie sich dieses Buch nicht mehr zu kaufen. Wenn Sie es noch nicht kennen, finden Sie weitere Informationen hier ...
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„Die Weisheit der Wölfe“ wird international
Mein Buch „Die Weisheit der Wölfe“ wird in 16 Ländern erscheinen. Gerade lektoriere ich die englische Übersetzung. Wenn Sie also Freunde im Ausland haben, die auch gerne das Buch lesen möchten, dann finden Sie hier die ausländischen Cover, in der Länder, in denen das Buch bisher schon erschienen ist.
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In Arbeit: „Die Weisheit alter Hunde“
Mein neues Hundebuch wird im Oktober erscheinen.
Der Titel: Die Weisheit alter Hunde.
Nicht bereuen, gelassen sein, erkennen, was wirklich zählt – Was wir von grauen Schnauzen über das Leben lernen können.
Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die mir bei der Recherche geholfen haben. Ich hatte Sie im letzten Newsletter gebeten, mir Ihre Erlebnisse mit alten Hunden zu schildern. Das Ergebnis war überwältigend. Sie haben mir Ihre Herzen geöffnet und mich oft zum Weinen gebracht. Danke für alles. Viele Ihrer Geschichten sind ins Buch mit eingeflossen. Mehr will ich noch nicht verraten. Lassen Sie sich überraschen.
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Termine/Lesungen
Lesung und Vortrag Wolf
Im April werde ich aus meinem Buch „Die Weisheit der Wölfe“ lesen und über Wölfe erzählen.


1. April: Nienhagen/Niedersachsen
26. April: Sievershütten bei Hamburg
16. Mai: Stadtlohn
Juni: Crailsheim, Göhrde, Delitzsch, Lehrte.

Und ja, ich komme endlich auch nach Österreich, ins schöne Wien, am 27. Juni. Hier ist übrigens der Eintritt frei, sagen Sie also unbedingt Ihren österreichischen Freunden Bescheid.
Ich empfehle Ihnen dringend, sich für alle Termine rechtzeitig anzumelden. Infos und Anmeldung hier
Seminar Wölfe und Bäume
Die beiden ersten Seminare mit Peter Wohlleben und mir waren innerhalb kürzester Zeit restlos ausgebucht. Darum haben wir einen Zusatztermin hinzu genommen:  31. August 2018
Auch hier die Empfehlung, sich schnell anzumelden ...
 
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Rezensionen
Ich habe wieder tolle Bücher entdeckt und für Sie gelesen. U.a.


Leg dich nicht mit Krähen an“ 
Die verborgene Seele der Kühe“ 
und der zauberhafte Bodie in „Unterwegs mit Bodie“ 

Weitere Buchbesprechungen finden Sie hier ...
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Sehenswert
„Einmal um die Sonne mit den Calanda-Wölfen“
Der Naturfotograf Peter Dettling hat eine faszinierende Web-Dokumentarserie gedreht, die im März online gegangen ist. Ein ganzes Jahr können Sie ihm bei seinen Wolfsbeobachtungen folgen. Ich tue es und ich muss ehrlich sagen, dass ich sehr fasziniert bin. Es ist, als ob wir live dabei sind – für mich fast wie in Yellowstone.
Mehr über das Projekt hier ...
Melden Sie sich an und lassen Sie sich verzaubern von der Schweiz und den Calanda-Wölfen.
Die Rückkehr der Wölfe im Web
Die ARD hat eine interessante, interaktive Webseite über die Wölfe in Deutschland gestaltet.
Mehr dazu hier ... 
Vorschau: Kinofilm „Alpha“
Schon jetzt möchte ich auf einen Film Lust machen, der am 27. September in die Kinos kommt.
„Alpha“. Trailer hier ...
Ich werde Sie zeitnah noch einmal daran erinnern.



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Meldungen aus der Wissenschaft
Borneo: Die Orang-Utans verschwinden
Dramatischer Verlust: In den vergangenen 16 Jahren ist die Zahl der Orang-Utans auf Borneo um mehr als 100.000 Tiere zurückgegangen. Schuld an dieser Dezimierung sind vor allem die Abholzung der Regenwälder und die Wilderei, wie Forscher im Fachmagazin "Current Biology" berichten. Sie warnen, dass die Population der bedrohten Menschenaffen ohne entsprechende Schutzmaßnahmen in Zukunft noch weiter schrumpfen könnte.
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Überraschung im Pferdestammbaum
Przewalskipferde sind keine Wildpferde und Botaipferde nicht die Urväter der Hauspferde.
Doppelte Überraschung: Unsere Annahmen über die Domestikation der Pferde sind in gleich zweifacher Hinsicht falsch, wie eine DNA-Studie nun enthüllt. Demnach sind die vor 5.500 Jahren in Kasachstan gezähmten Botaipferde doch nicht die Vorfahren aller heutigen Pferderassen - sie sind nicht einmal eng mit ihnen verwandt.
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Arktis: Meereis auf Rekord-Niedrigstand
Eisdecke auf dem Nordpolarmeer war im Februar kleiner als jemals zuvor in diesem Monat
Eisiges Rekordtief: Die Meereisfläche der Arktis war im Februar 2018 kleiner als jemals zuvor um diese Zeit. Mit nur knapp 14 Millionen Quadratkilometern lag der Monatsmittelwert niedriger als jemals seit Beginn der Satellitenmessungen, wie Forscher berichten.
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Empathie liegt (auch) in den Genen
Rund zehn Prozent unserer Fähigkeit zum Mitempfinden sind genetisch bedingt
Unsere Gene bestimmen mit, wie sensibel wir für die Gefühle anderer Menschen sind. Immerhin zehn Prozent unserer Empathie-Fähigkeit wird demnach von unserem Erbgut beeinflusst, wie die bisher größte DNA-Studie dazu enthüllt. Über welche Mechanismen dies jedoch geschieht und warum, ist noch unklar.
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Pazifik: Müllstrudel größer als gedacht
Schwimmende Müllhalde umfasst 1,8 Billionen Abfallteile und 80.000 Tonnen Plastik
Vermüllter Ozean: Der große Müllstudel im Pazifik ist seit den 1970er Jahren exponentiell gewachsen, wie eine neue Messkampagne enthüllt. Inzwischen ist der "Great Pacific Garbage Patch" dreimal so groß wie Frankreich und umfasst 1,8 Billionen Plastikteile – 250 für jeden Erdbewohner. Überraschend dabei: Unter den Abfallstücken sind viel mehr größere Teile als erwartet. Sie machen gut 90 Prozent der Masse aus, wie die Forscher im Fachmagazin "Scientific Reports" berichten.
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Frage: Wann stellen Sie Ihr Leben auf „Plastik-frei“ um?
Grönland: Stärkste Schmelze seit Jahrhunderten
Westgrönland verliert heute mehr Eis je zuvor in den letzten 450 Jahren
Die negativen Klimameldungen reißen nicht ab: Neue Daten bestätigen, dass das Eis im Westen Grönlands so stark schmilzt wie nie zuvor in den letzten mindestens 450 Jahren. Ursache dafür sind das wärmere Polarmeer und Veränderungen der Luftströmungen im arktischen Sommer, aber auch ein Anstieg der mittleren Lufttemperatur um 1,2 Grad seit Ende des 19. Jahrhunderts, wie die Forscher im Fachmagazin "Geophysical Research Letters" berichten.
Mehr ...
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Und noch ein Wort von mir persönlich zum Wolf in Deutschland und zur Stimmung hier.


Sie haben vermutlich alle mitbekommen, wie absurd momentan gegen den Wolf gehetzt wird und zwar sowohl von Politkern als auch von Interessenverbänden. Es werden Ängste geschürt, die Bevölkerung wird mit Lügen verunsichert und weiß nicht mehr, wem sie glauben soll. Das haben die Menschen, die ernsthaft besorgt sind und Informationen und Aufklärung wünschen, nicht verdient. John Linnell, Biologe des Norwegischen Instituts für Naturforschung, sagt es zutreffend:  „Politiker und Wolfsgegner machen den Menschen Angst, um sie zu manipulieren. Das ist zynisch und schmutzig, aber der Trick wird oft angewandt, einfach weil er so gut funktioniert.“
Bedauerlicherweise macht dies es immer schwieriger, zu einem vernünftigen Gespräch zu kommen und gemeinsame Lösungen für vermeintliche „Wolfsprobleme“ zu finden. Ich möchte daher dringend noch einmal zu Besonnenheit raten. Ja, auch mir schwillt oft genug der Kamm bei den vielen dummen und ignoranten Aussagen. Aber Wut bringt uns hier nicht weiter.
Emotionen können helfen, über den Wolf aufzuklären und Interesse zu wecken. Sie können vielleicht auch die eine oder andere Schlacht gewinnen, aber sie gewinnen mit Sicherheit keinen Krieg. Hier brauchen wir besonnene Menschen, die bereit sind, zu verhandeln und auch einmal Kompromisse zu schließen. Wir müssen uns zusammensetzen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.
Vergessen Sie bei all den Androhungen zu "Obergrenze" oder "Wolf ins Jagdrecht" nicht: Wir haben ein starkes europäisches Artenschutzgesetz, das nicht von irgendeiner Landesregierung ohne weiteres ausgehebelt werden kann. Der Wolf ist bei uns sicher – auch wenn es sich oft nicht so anhört. Ich bin da sehr zuversichtlich.
Was können Sie in der Debatte tun? Glauben Sie nicht alles, was Sie hören, springen sie nicht gleich auf jeden populistischen Zug auf – ob nun pro oder gegen den Wolf. Informieren Sie sich von glaubwürdigen (und unaufgeregten) Quellen, und haben Sie ein wenig Vertrauen – in uns, die wir uns mit allen gesetzlichen und politischen Mitteln für den Wolf einsetzen, und vor allem in die Wölfe selbst. Sie sind stark, intelligent und anpassungsfähig und sie werden überleben.
Ich möchte Ihnen zum Abschluss folgenden lesenswerten Artikel von Josef H. Reichholf ans Herz legen: „Verdrängt und vergiftet. Während der Tod eines Nashorns Schlagzeilen macht, gehen Wildtiere in Deutschland kaum bemerkt zugrunde.
Danke für diesen großartigen Artikel, Herr Reichholf.
Weitere gute Kommentare zum wölfischen Geschehen finden Sie auch auf der Webseite von Ulrich Wotschikowsky „Wölfe in Deutschland“. 
Ich wünsche Ihnen einen sonnigen Frühling
wölfische Grüße
Elli Radinger


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