Newsletter Wolf & Co Juli/August 2017

4 months ago


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Aktuelle Informationen zu Wolf & Co


Ich freue mich, dass Sie sich für Wölfe interessieren und Informationen erhalten möchten. Dies ist eine private Mailingliste und ein kostenloser Service des Wolf Magazins für seine Leser. Alle persönlichen Tipps und Empfehlungen sind rein subjektiv. Informationen aus der Presse werden unter Angabe der Quelle weitergeleitet. Die zitierten Zeitschriftenartikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht notwendigerweise die der Redaktion


Newsletter Wolf & Co – Juli/August 2017
© Elli H. Radinger
Liebe Wolfsfreunde!
Endlich Sommer und Urlaubszeit. Genießen Sie ein wenig Ruhe und Entspannung und tanken Sie Kraft für den Rest des Jahres. Hier unser neuer Newsletter. Wir machen jetzt eine kleine Sommerpause und sind ab Ende August wieder mit einem neuen Newsletter für Sie da.
In eigener Sache
Wolfsbücher
Der Wolf kehrt zurück
Unser Buch „Der Wolf kehrt zurück“ ist schon längere Zeit bei den Amazon-Sachbüchern auf Platz 1. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen allen ganz herzlich.
Wenn Ihnen das Buch gefallen hat, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie eine nette Rezensionen auf die Amazon-Seite einstellen könnten.
Sie können das Buch von uns beiden signiert und portofrei bestellen. Weitere Informationen und Bestellung hier:
Der Wolf kehrt zurück
Ich habe unter allen Newsletter-Abonnenten 3 signierte Exemplare des Buches verlost. Die Gewinner wurden bereits informiert und erhalten das Buch in den nächsten Tagen. Wir gratulieren:
- Jutta Hunke
- Eckard Seidel
- Daniel Strauss
Die Weisheit der Wölfe. Wie sie denken, planen, füreinander sorgen.
Am 30. Oktober erscheint mein neues Buch „Die Weisheit der Wölfe“ im Ludwig Verlag. Jetzt schon können Sie das Buch bei Amazon vorbestellen oder ein signiertes Exemplar in meinem Autorenshop.
Weitere Informationen hier:
Die Weisheit der Wölfe
In den nächsten Newslettern werde ich weitere Details vom Buch verraten. Soweit schon jetzt: Wir haben etwa 60 wunderschöne Wolfsfotos im Buch!
Lesereise
Ich werde mit dem Buch „Die Weisheit der Wölfe“ auf Lesereise gehen. Hier finden Sie die ersten Veranstaltungstermine
Weitere Termine sind geplant. 
Veranstalter, die Interesse an einer Lesung haben, können sich direkt an den Verlag wenden.
Sommerpause
Wir machen Sommerpause. Der nächste Newsletter erscheint Ende August.
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Meldungen Wolf & Co
Tagesaktuelle Wolfsmeldungen finden Sie in meiner Google+ Sammlung Wolf News
Abonnieren Sie die News und nehmen Sie mich in Ihre Kreise auf, damit Sie keine Meldungen verpassen.
In den Wolf News auf Google+ finden Sie u.a. folgende Beiträge:


Niedersachsen: Wolfsmutter im Heidekreis vom Auto überfahren
Niedersachsen: Erziehungsplan für Wölfe gefordert
Niedersachsen: Wolf in Lüchow unschuldig – kein Riss seit 2009
Brandenburg: Offener Brief der Naturschutzverbände zur Wolfsverordnung
Sachsen-Anhalt: Kalb nicht vom Wolf getötet
Norwegen: Wolfslizenzjagd im Winter 2018
Schäfer Rebre: Der mit dem Wolf lebt
Hessen: Wolf im Kreis Gießen gesichtet
BW: Toter Wolf im Schluchsee gefunden

Gehen Sie direkt auf die Newsseite und klicken Sie auf die entsprechende Meldung.



In meiner Google+ Sammlung Wissen Wolf finden Sie neue Beiträge. Zuletzt einen Kommentar zum Thema "Wolfsmeldungen und Fake News". Diesen Beitrag können Sie auch auf meinem Blog lesen.
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Wolf/Sachsen
Stand Wölfe in Sachsen
Informationen zur aktuellen Wolfspopulation in Sachsen finden Sie hier ...
Schäferin soll für den Wolf werben
Meike Biskop leitet nicht nur die Schäferei, sondern nun ein Projekt im Biosphärenreservat, das Verständnis für den Isegrim aufbringen soll.
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Acht weitere Wolfssichtungen
Das Wolfsbüro zieht für den Landkreis eine Halbjahresbilanz. Die Zahl ist schon jetzt um ein Vielfaches höher als 2016.
In Mittelsachsen gibt es – neben dem aktuellen Foto-Nachweis bei Döbeln – in diesem Jahr bereits acht mögliche Wolfssichtungen.
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Wolf stirbt nach Verkehrsunfall bei Hoyerswerda
Bei einem Verkehrsunfall bei Hoyerswerda ist am Mittwoch ein Wolf getötet worden. Wie die Polizeidirektion Görlitz mitteilte, war er auf der Bundesstraße 156 unweit des Abzweigs nach Sabrodt plötzlich über die Fahrbahn gelaufen.
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Lausitz: Wenn Wölfe Biber fressen
Was vertilgen Lausitzer Wölfe? Natürlich Rehe, Hirsche, Wildschweine. Hin und wieder auch Schafe. Neuerdings stehen Biber auf dem Speiseplan der Graupelze.
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Sirenen und Reflektoren gegen Wölfe
Ein Stolpener Unternehmer entwickelt Sicherheitsanlagen. Bislang ging es dabei nur um menschliche Eindinglinge.
Mit Radarsensoren könnten Wölfe schon in einer Entfernung von etwa 500 Metern geortet werden. Das ebnet den Weg zu anderen Sicherheitsvorkehrungen als heute üblich sind.
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Wolf/Sachsen-Anhalt
Regelungen konkretisiert Wolf darf geschossen werden
Wölfe dürfen in Sachsen-Anhalt unter bestimmten Bedingungen getötet werden. Das hat das Umweltministerium am Montag in einer neuen Leitlinie veröffentlicht. Das Schießen von aggressiven Wölfen war bereits vorher erlaubt. In der neuen Leitlinie konkretisiert das Ministerium die seit 2008 geltenden Regelungen. So wird beispielsweise aufgelistet, wann ein Wolf als gefährlich eingestuft werden kann und abgeschossen werden darf. Der Wolf genießt auch weiterhin Schutz und darf nicht gejagt werden.
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Wolf/Brandenburg
 Tote Kälber im Amt Unterspreewald - Experten-Gutachten entlastet den Wolf
Schnell geriet der Wolf in Verdacht: Bei Unterspreewald (Dahme-Spreewald) wurden Mitte Juni zwei tote Kälber entdeckt. Eines hätte sogar typische Bissverletzungen gehabt und an den Hinterkeulen sei das Fleisch bis auf die Knochen abgefressen gewesen, hieß es. Jetzt, zwei Wochen später, entlastet ein Gutachten den Wolf.
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Brandenburg legt Problemwolf-Verordnung vor
Entwurf des Umweltministeriums soll Rechtssicherheit bringen
Potsdam Brandenburg will Rechtssicherheit beim Umgang mit Problemwölfen. Das Umweltministerium hat deshalb am Dienstag einen ersten Entwurf einer Brandenburger Wolfsverordnung vorgelegt.
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Umweltverbände kritisieren die geplante Wolfsverordnung und schreiben einen offenen Brief
Nach Ansicht des NABU, WWF, IFAW und der Gesellschaft zum Schutz der Wölfe ist die Verordnung in ihrer jetzigen Form weder praxistauglich noch rechtskonform, auch werden Weidetierhalter nicht ausreichend unterstützt. Ihre Kritik machen die Verbände in einem vor wenigen Minuten an das brandenburgische Umweltministerium übermittelten Offenen Brief deutlich.
Die Kritik der Verbände im Detail:
Mit der Verordnung sollen die bestehenden Managementpläne weiterentwickelt werden, um Akzeptanz zu schaffen und Konflikte zwischen Mensch und Wolf zu verringern. Bei auffälligen Tieren sollen Verfahren beschleunigt und Zuständigkeiten für Brandenburg benannt werden. Das ist grundsätzlich vorbildlich - doch in der jetzigen Form weder praktikabel noch zielführend.
Kritikpunkt 1: Mit dem Entwurf werden Unsicherheiten geschürt, da Begriffe wie „Vergrämung“ oder „unprovoziert aggressives Verhalten“ nicht eindeutig definiert sind. Zudem ist unklar, wie sichergestellt werden kann, dass auch die „richtigen“ auffälligen Wölfe identifiziert werden.
Kritikpunkt 2: Nach Einschätzung der Verbände wird die Verantwortung für den Umgang mit auffälligen Wölfen auf die Weidetierhalter abgewälzt. Das ist nicht vertretbar – weder in praktischer, rechtlicher noch finanzieller Hinsicht. Die Feststellung von problematischem Verhalten kann nicht auf Tierhalter oder Jagdausübungsberechtigte geschoben werden, sondern muss durch erfahrene Fachleute in Einzelfallprüfung erfolgen.
Die Verbände fordern: Solange nicht akute Gefahr im Verzug besteht, müssen zunächst die Ursachen für ein auffälliges Verhalten geklärt und beseitigt bzw. der Mindestschutz von Weiden erweitert werden. Sollte dies keinen Erfolg zeigen, muss eine fachgerechte Vergrämung und, nach Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden Maßnahmen gegebenenfalls auch eine Entnahme, allein von dafür zuständigen Experten durchgeführt werden. Dies bedarf entsprechender Ausnahmegenehmigungen nach § 45 BNatSchG, die vorab vom zuständigen Ministerium erteilt werden müssen. Im Idealfall steht dauerhaft ein professionelles, voll ausgerüstetes Einsatzteam bereit, welches eine effiziente und professionelle Vergrämung auch länderübergreifend durchführen kann und zum Abschuss berechtigt ist. Ansonsten besteht beispielsweise die Gefahr durch unsachgemäße Vergrämung oder Entnahme des „falschen“ Individuums. Nicht zuletzt besteht neben der finanziellen Belastung in solchen Fällen für ungeschulte Personen ein erhebliches, unkalkulierbares Risiko, sollten sie versuchen eine Vergrämung durchzuführen.
Kritikpunkt 3: Im Entwurf fehlt eine klare Aussage, dass die Verordnung nicht als Ersatz für Maßnahmen zum Herdenschutz zu verstehen ist. Die Vergrämung oder Entnahme eines Wolfes darf den funktionierenden flächendeckenden Herdenschutz keinesfalls ersetzen.
Kritikpunkt 4: Der Entwurf enttäuscht auch dahingehend, dass er keinerlei Einbeziehung der 2016 neu eingerichteten Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Wolf (DBBW) andeutet. Diese Stelle wurde auf ausdrücklichen Wunsch der Länder geschaffen, um sie beim Umgang mit auffälligen Wölfen beratend zu unterstützen.
Kritikpunkt 5: Die Verordnung scheint nicht vereinbar mit der europarechtlichen Verpflichtung Deutschlands in Bezug auf den Schutz des Wolfes. So könnte Brandenburg das EU-Artenschutzrecht aufweichen, mit schwerwiegenden Folgen – bis hin zu einem EU-Vertragsverletzungsverfahren.
Fazit: Mit der aktuellen Verordnung könnten bestehende Konflikte eher verschärft werden. Für das Wolfsmanagement und den Arten- und Naturschutz droht ein erheblicher Rückschritt. Die Verbände fordern daher Minister Vogelsänger auf, den Entwurf dringend zu überarbeiten – und ihn im Idealfall auch mit den Nachbarländern abzustimmen. (NABU)
Kommentar von Ulrich Wotschikowski
Eine veritable Bauchlandung
Brandenburg ist mit seinem ersten Entwurf für eine Wolfs-Verordnung auf den Bauch gefallen. In ersten Reaktionen von Verbänden und auch Einzelpersonen waren bereits zahlreiche Widersprüche und Unzulänglichkeiten bemängelt worden. Nun hat die neue Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes Wolf (DBB-Wolf) eine dreizehnseitige fachliche (nicht: juristische!) Stellungnahme abgegeben. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat sie umgehend an die Verbände und NGOs weiter gegeben. Das ist sehr zu begrüßen.
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Niedersachsen
Tolle Nachrichten: Die Teilnehmer der „Wolfswoche im Wendland“ sehen 4 Wölfe
Mehr hier ...
Schäfer Rebre: Der mit dem Wolf lebt
In Niedersachsen leben mittlerweile etwa 100 Wölfe. Einige Schäfer sind darüber nicht glücklich - sie fordern den gezielten Abschuss einzelner Tiere. Unterstützung erhalten die Tierhalter aus der Politik. Wie jüngst von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der angekündigt hatte, den Bestand auf ein "vernünftiges Maß" begrenzen zu wollen. Ganz anders sieht das Schäfer Thomas Rebre aus Amelinghausen (Landkreis Lüneburg). Er ist überzeugt, dass ein Miteinander von Wölfen und Schafen funktionieren kann.
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Wolf/Mecklenburg-Vorpommern
Wolfsfähen aus Lübtheener Rudel unternehmen erste Exkursionen
In Mecklenburg-Vorpommern wurden mittlerweile vier Wölfe mit einem Peilsender markiert. Im Oktober 2015 gelang es erstmals, den männlichen Wolfswelpen „Arno“ aus dem Rudel in der Lübtheener Heide mit einem GPS-Gerät auszustatten. Dieser wurde ein Jahr später illegal geschossen. Ein Jahr später, im Oktober 2016, wurde den Wolfsfähen „Naya“ und „Emma“ aus dem gleichen Rudel ein Halsband angelegt. Vor kurzem kam ein Rüde „Torben“ in der Ueckermünder Heide hinzu.
Im Frühjahr 2017 haben die beiden Schwestern „Naya“ und „Emma“ erste Exkursionen unternommen.
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Luchs/Harz
Artenschutz im Nationalpark Harz Wohin gehst du, Luchs?
Dem Luchs geht es gut im Harz. „Die Population breitet sich nach wie vor aus“, sagt Ole Anders, der Koordinator des Luchsprojektes Harz, nach der Auswertung des jüngsten Fotofallenmonitorings.
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Luchs/Bayern
"Luchsfall" aus Lohberg Ermittlungen dauern noch an
Die Ermittlungen im sogenannten Luchsfall aus Lohberg (Lkr. Cham) sind noch immer nicht abgeschlossen. Der Fall hatte wegen seiner Grausamkeit bundesweit für Aufsehen gesorgt.
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Anm. d. Red.: Immerhin ist die Akte noch nicht im Keller verschwunden und die Staatsanwaltschaft bleibt dran.
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Wolf/Schweden
Abschlussbericht zur Wolfslizenzjagd im Winter 2017
Seit dem Jahr 2010 gibt es in Schweden sogenannte Wolfslizenzjagden. Dabei handelt es sich nicht um eine Jagd bei der Lizenzen an Jäger vergeben werden, sondern es wird eine festgelegte Anzahl von Wölfen revierweise zum Abschuss genehmigt.
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Wolf/Norwegen
Wolfslizenzjagd im Winter 2018
Wenn es nach dem Willen der Raubtier-Ausschüsse (Rovviltnämnderna) in der Provinzen Hedmark, Östfold und Oslo Akershus geht, sollen im kommenden Winter 36 Wölfe erlegt werden. Das betrifft zwölf Wölfe außerhalb der sogenannten Wolfszone. Innerhalb der Wolfszone wollen die Kommissionen, dass 3 Wolfsrudel abgeschossen werden, das Osdals-Rudel, das Julussa-Rudel und das Slettås-Rudel. Der Beschluss darüber ist aber nicht einstimmig gefallen.
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Wolf/Dänemark
Nach 200 Jahren wieder Wolfswelpen in Dänemark
Zum ersten Mal seit 200 Jahren haben Wölfe in Dänemark Nachwuchs gezeugt. Ein Jäger beobachtete am Wochenende acht Welpen in einem Wald in Jütland bei Holstebro.
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Wolf/Österreich
Tatort Waldviertel: Wolf riss Lämmer
50 Kilometer von der oberösterreichischen Grenze entfernt riss ein Wolf im Bezirk Zwettl mehrere Schafe. Wildbiologen gehen davon aus, dass sich Vorfälle mit Wölfen in den nächsten Jahren stark mehren werden.
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Erneut Wolf im Nordburgenland gesichtet
Im Nordburgenland ist erneut ein Wolf gesichtet worden. Eine Wildtierkamera hatte das Tier am Waldrand südwestlich von Baumgarten (Bezirk Mattersburg) aufgenommen, bestätigte Baumgartens Bürgermeister Kurt Fischer (SPÖ) am Mittwoch einen Bericht der Burgenländischen Volkszeitung.
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Wolf/Schweiz
 Abschussverfügung M75 Wolf konnte vor Abschuss in der Ostschweiz flüchten
M75 wanderte von Januar bis März von Südbünden durch die ganze Ostschweiz bis in den Kanton Zürich. Auf seiner Wanderung soll er 75 Schafe gerissen haben.
Die Kantone Graubünden und Tessin erließen eine Abschussbewilligung, welche auslief, ohne dass der Wolf geschossen werden konnte.
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Natur allgemein
Thema: Windkraftanlagen
Neues Bundesnaturschutzgesetz legalisiert Tötung von Wildtieren
Deutsche Wildtier Stiftung kritisiert: Bauvorhaben und Windkraft stehen künftig über Artenschutz
Lesen Sie mehr dazu hier
Uckermark: Adlerhorste für Windparkbau zerstört?
In der Uckermark häufen sich offenbar die Angriffe auf Adlerhorste
Meldung hier ...
Windkraftanlagen: Artenschutzkriminalität melden
Im Zusammenhang mit dem Bau neuer Windkraftanlagen im vergangenen Jahr hat die Deutsche Wildtierstiftung dazu aufgerufen, Fälle von Verfolgung geschützter Arten und besonders illegale Zerstörungen von Großvogelhorsten oder Fledermausquartieren bekannt zu machen. Seither wurden erschreckend viele Fälle gemeldet, die durch Zeugen, Fotos oder ähnliches belegt waren. Bitte melden Sie auch weiterhin, erwiesene Fälle von artenschutzrechtlichen Verstößen im Zusammenhang mit der Windenergie bei EDGAR (Erfassungs- und Dokumentationsstelle Greifvogelverfolgung und Artenschutzkriminalität). 
Fledermauszug auf breiter Front
BfN-Studie gibt Aufschluss über (Fern-)Wanderungen der Fledermäuse
Rastgebiete von besonderer Bedeutung – Konsequenzen für Windkraftnutzung
Nutzen (fern-)wandernde Fledermausarten bestimmte Zugrouten oder Rastgebiete und lassen sich diese identifizieren? Bevorzugen sie bestimmte Landschaftsstrukturen wie Flusstäler oder Bergkämme? Kenntnisse darüber sind wichtig, vor allem wenn es um Bau und Genehmigung von Windkraftanlagen geht. Diesen Fragen hat sich daher ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gewidmet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.
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Europa: Luftverschmutzung schon seit 2.000 Jahren
Dicke Luft: Der Mensch verpestet die Luft über Europa schon seit mindestens 2.000 Jahren mit Blei. Das belegt die Analyse eines Eisbohrkerns aus den Alpen. Entgegen bisherigen Annahmen begann damit die Luftverschmutzung schon lange vor der industriellen Revolution.
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Hitze bedroht 75 Prozent der Weltbevölkerung
Potenziell tödliche Hitzeschwelle wird immer häufiger überschritten
Tödliche Hitze: Geht der Klimawandel so weiter, werden knapp 75 Prozent der Weltbevölkerung bis 2100 regelmäßig lebensbedrohlichen Hitzewellen ausgesetzt sein, wie Klimaforscher prognostizieren. Betroffen sind besonders die Tropen, aber auch große Metropolen in den gemäßigten Breiten. Das Beunruhigende: Selbst bei drastischem Klimaschutz steigt die Zahl der exponierten Menschen auf rund die Hälfte der Weltbevölkerung an, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature Climate Change" prognostizieren.
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Dies und das
Erste Tiere entstanden früher als gedacht
Genetische Uhr spricht für explosive Evolution schon vor dem "Schneeball Erde"
Überraschend alte Wurzeln: Die Vorfahren aller großen Tierstämme könnten schon vor mehr als 700 Millionen Jahren entstanden sein. Dies legt eine Rekonstruktion mithilfe der "genetischen Uhr" nahe. Sollte sich dies bestätigen, dann hätten die Urahnen der heutigen Tiergruppen sogar die Ära des "Schneeball Erde" überlebt – eine extreme Vereisung des Planeten. Der Genstammbaum spricht zudem dafür, dass die Tiergruppen sich extrem schnell voneinander abspalteten, wie die Forscher im Fachmagazin "Scientific Reports" berichten
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Feinstaub: Metallpartikel dringen bis ins Gehirn
Anreicherung könnte schon bei jungen Menschen zu kognitiven Problemen führen
Tiefgehende Wirkung: Metallpartikel aus Feinstaub können bis ins menschliche Gehirn vordringen und sich dort anreichern. Eine Studie zeigt, dass bereits im Gehirn von jungen Menschen aus der Großstadt hohe Konzentrationen solcher Partikel vorhanden sind. Womöglich könnte dies die Häufung von kognitiven Problemen bei Kindern und Jugendlichen in besonders mit Feinstaub belasteten Gebieten erklären.
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Hörenswert
Axel Gomille: „Wilde Tiere sind meine Leidenschaft“
Radio-Interview über Wölfe in Deutschland
Der Hessische Rundfunk hat in seiner Reihe „Das Interview“ mit Axel Gomille über Wölfe in Deutschland und die Arbeit an seinem Buch „Deutschlands Wilde Wölfe“ gesprochen.
Hier geht’s zum Podcast
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Lesenswert/sehenswert
Buchrezensionen
Ich habe wieder einige neue Bücher für Sie gelesen und besprochen:


Als die Winter noch Winter waren
Die seltensten Bienen der Welt
Tiere sind die besseren Menschen
Die Geschichte der Bienen

Weitere Bücher und ihre Besprechungen finden Sie hier
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Der Blog des Sommers
Hallimasch & Mollymauk – Natur und so
Zu meiner regelmäßigen Lektüre gehört dieser Naturblog von Dr. Johanna Prinz und Karoline Künzel. Den beiden Frauen gelingt es, Alltagsthemen aus der Natur sehr spannend und unterhaltend zu erzählen – stets mit einem Aha-Effekt für den Leser. Sie stellen die verschiedensten Tierarten vor und geben auch Gartentipps. Tolle Lektüre. 
Unser Blog des Sommers 
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Webseite des Monats
Tierfotografie mal anders So putzig sehen Hunde von unten aus
Die Vierbeiner wurden aus fast allen Blickwinkeln abgelichtet - nur nicht von unten. Das holt der litauische Fotograf Andrius Burba jetzt nach.
Herrliche Aufnahmen hier
Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Sommer.
Wölfische Grüße
Elli Radinger


 


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