Newsletter Wolf & Co Oktober 2017

1 month ago


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Newsletter Wolf & Co – Oktober 2017
© Elli H. Radinger


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In eigener Sache
„Die Weisheit der Wölfe“ ab 30. Oktober erhältlich.
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Termine
Kommen Sie zu einer meiner Lesungen. Ich freue mich auf Sie.
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Rezensionen
Auch diesmal habe ich wieder wunderbare Bücher besprochen.
Besonders freue ich mich über das neue Kinderbuch von Peter Wohlleben:
„Hörst du, wie die Bäume sprechen?“
Rezension hier …
Weitere Rezensionen hier
Verlosung
In diesem Newsletter habe ich unter den Abonnenten zwei signierte Bücher verlost. Die Gewinner wurden bereits informiert und erhalten ihr Buch in den nächsten Tagen. Wir gratulieren:
- Uschi Berger
- Thomas Gehringern und Ann-Marie Bauer
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Meldungen Wolf & Co
Tagesaktuelle Wolfsmeldungen finden Sie auf meiner Google+ Seite. Folgen sie mir und nehmen Sie mich in Ihre Kreise auf, damit Sie keine Meldungen verpassen.
Weitere Beiträge zu verschiedenen – auch nicht wölfischen – Themen finden Sie auf meinem Blog
In meiner Google+ Sammlung Wissen Wolf finden Sie neue Beiträge u.a. einen Kommentar über Wolfsmeldungen und Fake News
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Thema Spezial
Vermeintlicher Wolfsangriff in Griechenland und angeblich geplante Wolfsabschüsse durch die Regierung in Deutschland
Nach diesen Ankündigungen in den Medien habe ich unzählige wütende Mails und Anrufe bekommen. Mein Appell an Sie alle: Bleiben Sie ruhig und springen Sie nicht gleich auf jeden (Medien- oder Internet-)Zug.
Sowohl die Anti-Wolf- als auch manche Pro-Wolf-Szene nutzt derartige populistische Beiträge, um für ihre Zwecke zu werben. Nehmen Sie Abstand, trinken Sie einen Kaffee und machen Sie einen Spaziergang mit dem Hund und atmen Sie tief durch. Die Wolfswelt wird immer chaotischer und es sind nicht die Wölfe, die ursächlich hierfür sind. Hier hilft nur noch: Ruhe bewahren. Wenn Sie sich wirklich informieren möchten, schauen Sie auf die offiziellen Seiten und Pressemeldungen der Landesumweltämter und lesen Sie sehr genau, was da steht – nicht das, was sie lesen „wollen“. Oder informieren Sie sich auf seriösen, neutralen Webseiten; eine Auswahl finden Sie hier. Und vergessen Sie bitte nicht: Wir haben einen starken europäischen Artenschutz. Der lässt sich nicht einfach beiseite wischen. Da können diverse Parteien schreien und protestieren bis sie schwarz – oder grün – werden. Ein Wolfsabschuss ist nur unter ganz bestimmten Bedingungen und nach sorgfältiger Prüfung möglich.
Hier die Meldungen und die Entwarnungen:
Tragödie in Griechenland – waren es Wölfe?
Bei Maroneia in Nordgriechenland ist am 21.09., einem Donnerstag, eine 62jährige Britin von Hunden oder Wölfen getötet worden. Die Frau war allein unterwegs, um eine archäologische Fundstätte zu besuchen. In ihrer Not hatte sie mit dem Handy noch ihre Verwandten in Großbritannien angerufen und berichtet, dass sie von Hunden angegriffen werde. Die Verwandten verständigten daraufhin das Konsulat in Athen. Mit Hilfe von Suchhunden wurden die sterblichen Überreste der Frau am Samstag (23.09.) gefunden. Sie war weitgehend gefressen, die Glieder waren vom Körper getrennt und verstreut. Umgehend verbreiteten die Medien die Kunde, dass die Frau von einem Wolfsrudel getötet worden sei. Es wäre der erste tödliche Wolfsangriff auf Menschen in Europa seit über 40 Jahren.
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Thüringen und Niedersachsen
Will die Regierung Wölfe töten???
Es ist mal wieder ein Thema, das die Gemüter erhitzt. Darum hier die Entwarnung:
Thüringen
Gnadenfrist für die Wölfin - Abschuss des Ohrdrufer Tieres derzeit kein Thema
Die Jagd auf Thüringens einzige Wölfin ist vorerst abgeblasen. Derzeit sei der Abschuss des Raubtieres kein Thema, bestätigte das Thüringer Umweltministerium auf Anfrage. Die Wölfin hatte erst kürzlich einen Elektrozaun übersprungen und zwei Schafe sowie eine Ziege gerissen.
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Niedersachsen
Das Land soll angeblich ganze Wolfsrudel (man beachte die Mehrzahl!) abschießen wollen. Kurze Zeit später dann:
„Bund und Land einigen sich auf gemeinsames Vorgehen beim Thema Wolf: „Weidetierhaltern in Wolfsgebieten helfen – Jagdrecht ist keine Lösung“
Pressemeldung und Bericht hier ...
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Wolf/Allgemein
Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe sind im Herbst besonders wichtig
Im Spätsommer und Herbst ist vermehrt auf einen guten Herdenschutz zu achten, da es hier erfahrungsgemäß vermehrt zu Übergriffen auf Nutztiere kommt. Dieses saisonale Muster, ist aus Deutschland und anderen europäischen Wolfsgebieten bekannt.
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Der Wolf hilft dem Wald
Unter Nutztierhaltern und Jägern hat der Wolf wenig Freunde - bei Förstern ist er um so beliebter. Wolfsrudel können helfen, zu große Hirsch- und Rehpopulationen zu kontrollieren. Erste Belege dafür gibt es am Calanda-Massiv im Churer Rheintal.
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Im Buch „Die Weisheit der Wölfe“ finden Sie im Kapitel „Nur mal kurz die Welt retten“ ausführliche Informationen dazu, wie die Wölfe den  Wald – und das ganze Ökosystem – verändern können.
Fressfeinde: Wie man Wölfe und Schafe zusammendenkt
Tierschützer begrüßen die Rückkehr der Wölfe nach Deutschland, manche Bauern wollen sie dagegen zum Abschuss freigeben. Artenschützer, Schäfer und andere Verbände haben bei einem runden Tisch einen Interessenausgleich vereinbart: Schadensersatz für gerissene Schafe und hohe Hürden, bevor ein Wolf erschossen werden darf.
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Der böse Wolf: Märchen oder Realität?
Nützlich für die Natur oder mörderischer Räuber? Beim Thema Wolf scheiden sich in Deutschland die Geister: Die Zahl der Raubtiere wächst. Immer mehr Schäfer klagen über Risse. Sogar Milchkühe stehen auf seiner Speisekarte. Mancherorts scheint selbst der Mensch nicht mehr sicher. Umweltschützer halten dagegen. Eine Spurensuche.
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Wenn der Wolf zum Problem gemacht wird
Ein Dossier Problemwölfe der GzSdW finden Sie hier ...
Die Rückkehr der Wölfe – ein Missverständnis?
Kommentar von Eckhard Fuhr
Das Gutachten, das Hans-Dieter Pfannenstiel für den Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband und den Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe zum Umgang mit dem Zuwanderer Wolf verfasst hat, zieht weite Kreise. Es könnte zu so etwas wie einem „Manifest“ der Wolfsskeptiker und Wolfsgegner werden. Sie werden sich in der politischen Auseinandersetzung um den Wolf immer wieder darauf berufen.
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Wolf/Mecklenburg-Vorpommern
Entwarnung in Jessenitz : Der „Wolf“ war nur ein Haushund
Das hatte für Wirbel gesorgt. Ein angeblicher Wolf soll sein Unwesen in Jessenitz getrieben haben. Auch wir waren dieser Meldung mit Foto aufgesessen, nachdem es aus dieser Region in den vergangenen Wochen nicht nur zu Sichtungen gekommen war, sondern zu Rissen von Nutztieren. Tatsächlich jedoch handelte es sich diesmal bei dem gesehenen und fotografierten Tier, das kürzlich direkt an einem Gartenzaun stand, um einen tschechischen Wolfshund.
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Hessen
Wolf im Odenwald gesichtet
150 Jahre nach seiner Ausrottung ist der Wolf nach Südhessen zurückgekehrt. Ein Fotograf konnte das scheue Tier ablichten. Vermutlich hält sich der Vierbeiner schon länger in dem Mittelgebirge auf.
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Mehr zum Wolf in Hessen hier
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Niedersachsen
Wolfswelpen wurden wahrscheinlich tot gebissen
DNA-Nachweis: Wölfin aus dem Heidekreis war das Muttertier
Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landebetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) liegen die Ergebnisse der Analyse der genetischen Proben der beiden am 8. August im Bereich des Truppenübungsplatz Munster Nord tot aufgefundene Wolfswelpen vor.
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Anfragen zum Wolf in Niedersachsen
Das Niedersächsische Umweltministerium hat auf verschiedene mündliche Anfragen von Abgeordneten geantwortet.
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Wolf/Bayern
Marsch durch die Oberpfalz Wolf zieht über Truppenübungsplätze
In der Oberpfalz ist ein Wolf umgezogen - von einem Truppenübungsplatz zum anderen. Das männliche Tier hat bisher auf dem Militärgelände in Grafenwöhr gelebt, dort waren letztmals im Februar Spuren von ihm gefunden worden.
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Wolf stammt aus Tieflandpopulation
Die Losung des Hohenfelser Wolfes wurde gentechnisch untersucht.
Das Landesamt für Umwelt teilt mit, dass der Wolf, der auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels lebt, aus der zentraleuropäischen Tieflandpopulation stammt und männlich ist.
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Wolf / Österreich / Deutschland
Schnüffler im Naturschutz
 Mit ihrer rabenschwarzen Schnauze hilft Maple dem Artenschutz auf die Sprünge: Gibt es in den Wäldern, auf den Feldern und in den Gewässern doch einige streng geschützte Arten wie Luchse, Wildkatzen und Wölfe, oder auch Fischotter und Feldhamster, von denen Behörden und Verbände nur zu gern die Einwohnerzahl auf vier Pfoten wüssten?
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Wolf/Luxemburg
Nach 124 Jahren ist der Wolf zurück in Luxemburg
Es ist offiziell: Das Tier, das im Juli bei Holzem acht Schafe riss, ist eindeutig ein Wolf. Das ist der erste gesicherte Wolfsnachweis seit 1893.
Nachdem am 15. Juli zwischen Holzem und Garnich auf einer Weide acht gerissene Schafe gefunden worden waren, hatte die Naturverwaltung aufgrund der Biss- und Fraßspuren sofort einen Hauptverdächtigen: einen Wolf. Deshalb entnahmen die Experten Proben aus den Bisswunden und schickten sie an das Senckenberg-Institut im deutschen Gelnhausen.
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Bär/Schweiz
Spiel mit der Kamera
Fotofallen sind da, um Wildtiere einzufangen, da man als Fotograf diese schlecht findet oder sich je nachdem in Gefahr begeben würde. Nun hat ein Bär die Fotofalle gefunden.
Im Schweizerischen Nationalpark in Zernez hängen an verschiedenen Orten sogenannte Fotofallen. Diese zeichnen auf, wann ein Wildtier was gemacht hat. Meistens liefern sie den Beweis, dass ein gewisses Tier in den Lebensraum zurückgekommen ist - so bei Wölfen, Luchsen oder auch Bären.
Der Nationalpark veröffentlicht nun eine witzige Geschichte.
Luchs/Schweiz
Luchs Alus tot aufgefunden
Anfangsverdacht auf Straftat, Bayerische Behörden ermitteln: 15.000 Euro Belohnung im Falle einer Straftat. Riesiger Schaden auch für internationale Zusammenarbeit im Artenschutz.
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Wolf/Schweiz
Wolfssichtung in Zimmerwald (Bern)
Mitarbeiter der kantonalen Wildhut beobachteten am 13. September in Zimmerwald während längerer Zeit einen Wolf. Das Tier, das keine besondere Scheu vor Menschen zeigte, wurde mit einem gezielten Warnschuss vertrieben.
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Wolf/Dänemark
Experte: „Wolfsfamilie ist gekommen, um zu bleiben“
Neue Bilder der landesweit bekannten Wolfsfamilie zeigen, dass sich die Wölfe in Dänemark wohlfühlen. Ein Experte fordert, die Bevölkerung besser über die Tiere aufzuklären.
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Dies und das
Homo sapiens ist tatsächlich älter
Uralte Wurzeln: Eine Genstudie bestätigt, dass der moderne Mensch älter ist als lange gedacht. DNA-Vergleichen nach müssen die ersten Vertreter des Homo sapiens schon vor gut 300.000 Jahren gelebt haben. Unsere Vorfahren könnten zudem an mehreren Orten Afrikas gleichzeitig entstanden sein.
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Kakadus schaffen den Hakentest
Clevere Vögel: Nach den Krähen haben nun auch Goffini-Kakadus den "Hakentest" bestanden: Die Vögel lernten, sich einen Draht so zurechtzubiegen, dass sie damit einen Futterkorb angeln können. Allerdings: Diesen komplexen Ablauf bewältigte nur eine Minderheit der Testkakadus.
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Erde an Mr. Trump!!!
Arktisches Meereis auf erneutem Niedrigstand
Sommerliche Eisfläche ähnlich niedrig wie in den vergangenen Jahren
Schon wieder Eismangel im hohen Norden: Das arktische Meereis hat erneut seinen sommerlichen Tiefstand erreicht. Seine Fläche liegt bei nur rund 4,7 Millionen Quadratkilometern – das ist erneut deutlich unter dem langjährigen Mittel. Der Trend zum Eisschwund in der Arktis setzt sich damit fort, wie Forscher berichten. Die Nordost-Passage war in diesem Sommer für Schiffe sogar ohne Unterstützung von Eisbrechern befahrbar.
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Lesenswert
Techtelmechtel mit Dunja
Kommentar von Ulrich Wotschikowsky zur Sendung „Gefahr aus dem Wald. Wie böse ist der Wolf?“
Dunja Hayali ist eine respektable Journalistin, bekannt für Unerschrockenheit, unbequeme Fragen und präzise Recherche. Am 09. August brachte sie in ihrer Abendsendung im ZDF einen Beitrag (ab Minute 50) über unsere Wölfe. Im Vorfeld hatte die Redaktion sich bei mir nach guten fachlichen Kontakten erkundigt, die konnte ich liefern.
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 … und das Follow-Up
Ein Wort in eigener Sache zu Dunja Hayali
Hier …
Die Sendung können Sie noch in der Mediathek sehen hier ...
Ich wünsche Ihnen allen einen spannenden Leseherbst und freue mich auf ein Wiedersehen.
*** ENDE ***


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