Newsletter Wolf & Co - September 2017

3 months ago


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Aktuelle Informationen zu Wolf & Co


Ich freue mich, dass Sie sich für Wölfe interessieren und Informationen erhalten möchten. Dies ist eine private Mailingliste und ein kostenloser Service des Wolf Magazins für seine Leser. Alle persönlichen Tipps und Empfehlungen sind rein subjektiv. Informationen aus der Presse werden unter Angabe der Quelle weitergeleitet. Die zitierten Zeitschriftenartikel geben die Meinung der Verfasser wieder und nicht notwendigerweise die der Redaktion.
Gerne können Sie diesen Newsletter weiterleiten, bitte geben Sie dabei die Quelle an: http://www.wolfmagazin.de 


Newsletter Wolf & Co – September 2017
© Elli H. Radinger



In eigener Sache
Wolfskids gesucht.
Für eine Buchrecherche suche ich Kinder im Alter von 7 bis 8 Jahren. Alle Kinder, die sich für Wölfe interessieren, dürfen mitmachen. Ich hoffe auf eine rege Beteiligung.
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Mein neues Wolfsbuch „Die Weisheit der Wölfe“ erscheint Ende Oktober 2017
Zum Buch gibt es zahlreiche Lesungstermine. So werde ich u.a. lesen in
der Eifel, in Detmold, Hannover, Bad Wörishofen, Osnabrück, Werther und in der Schweiz.
Meine Termine finden Sie hier ...
Schauen Sie immer mal rein, damit Sie keinen aktuellen Termin verpassen.
Wenn Sie Interesse haben, selbst eine Lesung/Vortrag zu veranstalten, wenden Sie sich Caroline Assmann vom Ludwig-Verlag: Carolin.Assmann@randomhouse.de
Sneak Preview – Inhaltsverzeichnis
Als Abonnent meines Newsletters erhalten Sie heute exklusiver einen ersten Blick ins Inhaltsverzeichnis meines neuen Buches:
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Einleitung
Wie ich einen Wolf küsste und süchtig wurde
Die Bedeutung von Familie
Warum es wichtig ist, sich um die zu kümmern, die uns anvertraut sind
Führung nach dem Leitwolfprinzip
Du musst nicht immer der Boss sein
Die Stärke der Frauen
Was Frauen und Wölfe verbindet
Die Weisheit des Alters
Warum wir auf die Alten nicht verzichten können
Die Kunst der Kommunikation
Wie ein gemeinsames Lied Vertrauen bilden kann
Die Sehnsucht nach Heimat
Warum wir einen Ort brauchen, wo wir hingehören
Ich bin dann mal weg
Vom Fortgehen und Ankommen
Ziemlich beste Freunde
Wie man trotz aller Unterschiede ein perfektes Team sein kann
Erfolg ist planbar – mit der Wolfsmethode
Warum es wichtig ist, einen Plan zu haben
Vom richtigen Zeitpunkt
Warum uns Warten manchmal weiter bringt
Das Spiel des Lebens
Warum wir nie aufhören sollten, zu spielen
Wenn guten Wölfen Böses widerfährt
Verlustängste überwinden und schwere Zeiten überstehen
Nur mal kurz die Welt retten
Das Geheimnis eines intakten Ökosystems
Wolfmedizin
Wie uns die Magie der Wölfe heilen kann
Von Menschen und Wölfen
Eine schwierige Beziehung zwischen Liebe und Hass
Willkommen Wolf
Leben mit Wölfen in Deutschland
Epilog
W.W.W.D.
Anhang
Tipps für Wolfsreisen in Yellowstone und Deutschland
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Neugierig geworden?
Ich empfehle allen, das Buch rechtzeitig vorzubestellen - Entweder bei Amazon oder als persönlich signiertes Exemplar in meinem Autorenshop:
Alle Informationen und Bestelllinks hier …
 
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Wolfsvereine und Organisationen in Deutschland – welche sind empfehlenswert?
Oft sprechen mich Wolfsfreunde an, die „mehr für Wölfe tun“ wollen und eine Organisation suchen, bei der sie sich engagieren oder der sie auch etwas spenden können.
Immer mehr Wolfsvereine schießen aus dem Boden, die sich den Schutz der Wölfe auf die Fahnen geschrieben haben. Es wird immer unübersichtlicher. Und leider wird auch der Ton innerhalb der Wolfsgemeinde vielfach so respektlos, dass teilweise schon die Medien aufmerksam geworden sind. Während sich die Schreihälse in trumpscher Manier selbst disqualifizieren, habe ich die Organisationen zusammengetragen, die ich für seriös, erfahren und professionell erachte. Es sind die Vereine und Organisationen, die sich teilweise schon seit Jahrzehnten für den Wolf engagieren. Meine Zusammenfassung soll ein wenig Orientierung geben im „Dschungel“ der Wolfsszene. Sie ist durchaus subjektiv und beruht auf meiner 30-jährigen Erfahrung im Wolfsgeschehen.
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Meldungen Wolf & Co
Tagesaktuelle Wolfsmeldungen finden Sie auf meiner Google+ Seite. Folgen sie mir und nehmen Sie mich in Ihre Kreise auf, damit Sie keine Meldungen verpassen.
Weitere Beiträge zu verschiedenen – auch nicht wölfischen – Themen finden Sie auf meinem Blog
In meiner Google+ Sammlung Wissen Wolf finden Sie neue Beiträge u.a. einen Kommentar über Wolfsmeldungen und Fake News
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Wolf Allgemein
Wölfe werden deutschlandweit illegal erschossen
Bereits 24 Wölfe deutschlandweit illegal getötet
Der im Juli 2017 am Schluchsee (Schwarzwald) tot aufgefundene Wolfsrüde wurde nachweislich erschossen. Dies ergab die Obduktion durch das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Der Rüde war vermutlich erst der vierte Wolf in Baden-Württemberg seit seiner Ausrottung vor über 150 Jahren. Mit ihm sind deutschlandweit bereits 24 Wölfe seit dem Jahr 2000 illegal getötet worden.
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Wolfsfreund oder Wolfsgegner? Rückkehr der Wölfe spaltet Deutschland
Der Wolf ist zurück, Naturliebhaber sind begeistert - andere aber fordern, dass die Rudel bejagt werden sollen. Einige schießen Wölfe illegal - wie jetzt in Baden-Württemberg. Welche Zukunft haben die Rudel?
Umfangreiche Themenseite zum Wolf hier …
 
Wolf/Wissenschaft
Jungsteinzeit-DNA analysiert : Übergang vom Wolf zum Hund lief nur in einer Weltregion ab.
Der Hund stammt vom Wolf ab. Doch wo genau haben Menschen den Wolf gezähmt? Geschah das an mehreren Orten unabhängig voneinander? Forscher erteilen dieser These nun eine Absage.
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Sachsen-Anhalt
Keine Anträge auf Herdenschutzhunde
In Sachsen-Anhalt gibt es immer wieder Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere. Das Umweltministerium will gegensteuern und an die Schäfer Geld für Herdenschutzhunde vergeben. Doch die Anträge bleiben aus.
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Niedersachsen
Zahl der toten Wölfe auf 22 gestiegen
Insgesamt elf Rudel leben derzeit in Niedersachsen in freier Wildbahn. Die Zahl der Wölfe steige seit Beginn des Wolfsmonitorings im Jahr 2003 stetig an, so die Landesjägerschaft. Vermutlich leben mehr als 100 Wölfe in Niedersachsen, hieß es zuletzt bei der Jahresbilanz des Wolfsmonitorings. Die Zahl der Welpen wurde auf 44 geschätzt. Die meisten Rudel leben demnach im Nordosten des Landes, vor allem im Heidekreis, dem Landkreis Celle und dem Landkreis Lüchow-Dannenberg. Ein weiteres hält sich im Raum Cuxhaven auf.
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2017er Reproduktionsnachweise Wolf
Einer Mitteilung der Landesjägerschaft Niedersachsen zufolge wurden für das Wolfsrudel auf dem Truppenübungsplatz Bergen mindestens 2, für das Rudel im Bereich des Ostenholzer Moores mindestens 5 und für das Rudel im Raum Göhrde mindestens 9 Welpen nachgewiesen. Auch die am 7. Juli 2017 bei Bispingen (Landkreis Heidekreis) bei einem Verkehrsunfall getötete Fähe sei führend gewesen. Darüber hinaus wurde erstmals ein einzelner Wolf im Landkreis Göttingen offiziell nachgewiesen. Aktuelle Informationen zum Wolfsmonitoring in Niedersachsen unter www.wolfsmonitoring.com
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Antworten auf mündliche Anfragen zum Wolf in der Sitzung des Landtags vom 17.8.2017
Frage: Ist der vom Land Niedersachsen empfohlene Grundschutz gegen den Wolf noch ausreichend?
Antwort …
Frage: Hat sich das Cuxhavener Wolfsrudel auf Rinderrisse spezialisiert?
Antwort …
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Nordrhein-Westfalen
„Wolfsgutachten“ fordert Schutz für Menschen statt Wölfe
Wir steuern offensichtlich auf einen "Wolfskrieg" zu. Aus vielen Bundesländern (u.a. in Bayern und NRW) kommen polarisierende Medienberichte und Forderungen von Landwirten und Jägern nach dem Abschuss der Wölfe. In NRW hat der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband in Münster gemeinsam mit dem Verband der Jagdgenossenschaften ein sogenanntes "Wolfsgutachten" vorgestellt. Das Ergebnis: Den Wolf müsse man nicht stärker unter Schutz stellen, wohl aber Weidentiere und Menschen.
Lesen Sie meinen Blog-Beitrag hierzu …
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Baden-Württemberg
Schluchsee Toter Wolf stammt aus Niedersachsen
Das am 8. Juli im Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) tot aufgefundene Tier stammt aus Niedersachsen. Dies berichtete Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) in einer Debatte über das Thema "Wolfsmanagement in Baden-Württemberg" im Landtag. Nach Angaben des Senckenberg-Instituts für Wildtiergenetik handelt es sich bei dem Tier um einen von drei Welpen, die in Schneverdingen in Niedersachsen nachgewiesen worden waren.
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Die Todesursache steht jetzt fest: Der Wolf wurde illegal erschossen.
Erschossener Wolf: Jäger sind verärgert
Der Landesjagdverband verurteilt den Abschuss des Wolfes von Überlingen. Kugeln seien keine Lösung.
„Wir sind sehr verärgert, dass jemand einen Wolf erschießt“, sagte Hauptgeschäftsführer Erhard Jauch. In den vergangenen zehn Jahren habe sich der Jagdverband um einen sachlichen Umgang mit den Tieren bemüht. Man könne zuwandernde Wölfe und Luchse nicht verhindern. Das Problem mit der Kugel zu lösen, sei keine Alternative.
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Thüringen
Leitartikel: Der böse Wolf, oder?
Kai Mudra über wilde Tiere in einer zersiedelten Heimat.
Ich habe noch keinen Wolf im Freien gesehen. Sie sicherlich auch nicht. So dürfte es fast alle Thüringern gehen.
Warum erregt Meister Isegrim trotzdem diese Aufmerksamkeit? Leben doch – wenn überhaupt – bisher nur vereinzelte Tiere im Freistaat.
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Bayern
Geheule um die Wolfskinder (Kommentar)
Da streift nun tatsächlich das erste Wolfsrudel seit 150 Jahren durch den Nationalpark Bayerischer Wald - und dem Agrarminister fällt nichts Besseres ein, als wolfsfreie Zonen zu fordern.
Was für ein Armutszeugnis! Ende vergangener Woche hat das Landesamt für Umwelt in einem dürren Zweizeiler gemeldet, dass das Wolfspaar im Nationalpark Bayerischer Wald tatsächlich den lange erwarteten Nachwuchs bekommen hat und mit den Elterntieren jetzt wenigstens drei Welpen die Wälder im Lusengebiet durchstreifen. Dann herrschte vier Tage lang Funkstille.
Die erste Reaktion der Staatsregierung kam ausgerechnet von Helmut Brunner. Via Zeitung forderte der Agrarminister, den strengen Schutz des Wolfes aufzuweichen, damit einzelne Tiere abgeschossen werden dürfen, dazu wolfsfreie Zonen auf Almen und Alpen - so wie das viele Landwirte und der Bauernverband seit Jahren verlangen. Außerdem will Brunner Beratungs- und Präventionsprogramme für die Bauern, damit die Wölfe möglichst wenig Nutztiere reißen, und einen staatlichen Fonds, aus dem dies bezahlt wird.
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Alpenregion
Fast jeder Alpen-Wolf stammt aus Italien
Praktisch alle Wölfe der Alpen stammen aus Italien. Dort lebten 1970 nur noch rund 100 Exemplare.
Durch Schutzmaßnahmen hat sich der Bestand wieder auf 1.800 Tiere erholt, die vor allem in den Apenninen leben. Während die Bevölkerung in Mittelitalien die Entwicklung laut Experten eher gelassen sieht, wird der Wolf in den Alpen oft als Störfaktor empfunden.
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Österreich
Mit Federn, Haut und Haar: Ein paar Fakten zur Rückkehr der Wölfe nach Österreich
Spurlos verschwanden über die Jahrzehnte die nach Österreich einwandernden Wölfe. Ein aus dem Norden zugewandertes Paar schaffte es am Truppenübungsplatz Allentsteig 2016 erstmals, fünf Welpen aufzuziehen. Heuer waren es sechs weitere, und auch drei der Jungen aus dem Vorjahr leben noch „zu Hause“. Zwei sind offenbar abgewandert. In der Schweiz leben heute übrigens fünf Rudel der europaweit streng geschützten Wölfe; in Deutschland entwickelten sich seit 2000 gar etwa 60 Rudel mit 500 Wölfen. Österreich ist eben auch beim Wolf ein wenig hinterher.
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Italien/Bär
Trentino: Bärin KJ2 „entfernt“
Am Samstagabend, 12.08.2017, haben die Beamten der Forstabteilung der Autonomen Provinz Trient die Bärin KJ2 geschossen.
Dies war möglich dank früherer genetischer Identifizierung und anschließender Sendermarkierung des Tieres. KJ2 hatte innerhalb zweier Jahre zwei Personen angegriffen und verletzt. Sie wurde demnach als gefährlich eingestuft und nun so schnell wie möglich entfernt.
Es werden weiterhin intensiv alle Aktivitäten durchgeführt, um das Risiko von Unfällen mit Bären zu reduzieren (Information, Kommunikation, Prävention, Überwachung und Präsenz im Territorium).  (Medienmitteilung der Autonomen Provinz Trient, 13.08.2017)
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Schweiz
Goldschakal im Linthgebiet beobachtet
Der Goldschakal streift schon seit einigen Jahren durch die Schweiz. Erstmals wurde er auch im Kanton St.Gallen fotografisch dokumentiert.
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Erneut Jungwölfe am Calanda
In den letzten Tagen konnte die Wildhut den Nachweis erbringen, dass sich das Wolfsrudel am Calanda zum sechsten Mal in Folge fortgepflanzt hat.
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CHWOLF-Herdenschutzprojekte 2017
Dank der großzügigen finanziellen Hilfe verschiedener Projektsponsoren, Gönner und Spender kann CHWOLF in diesem Sommer Herdenschutzprojekte auf 14 verschiedenen Alpen durchführen. Zudem unterstützen wir weiterhin das Projekt „Herdenschutz mit Lamas“ sowie die Weiterführung der von AGRIDEA lancierten Studie zum Verhalten von Wölfen gegenüber Zäunen in der Landwirtschaft, das mit Gehegewölfen im Parc Animalier de Sainte-Croix, in Frankreich durchgeführt wird.
Das Hauptgewicht liegt in diesem Sommer auf der Fortführung des wirkungsvollen Herdenschutzes in den Rudelgebieten, vor allem im bündnerischen Calandagebiet, dem Einzugsgebiet des Calandarudels und im Wallis, wo neben dem Augstbordrudel auch noch mehrere Einzeltiere unterwegs sind
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Herdenschutzhunde sind wieder auf den Alpweiden im Einsatz
Im Juni zogen die Alpbewirtschafter und Hirten mit ihren Herden und Schutzhunden vielerorts für gut drei Monate auf die Alpen. Rund 200 Herdenschutzhunde sind in diesem Sommer auf den Schweizer Alpen im Einsatz und somit wieder häufig bei ihrer Arbeit auf den Alpweiden anzutreffen. Einige Empfehlungen können helfen, sich richtig zu verhalten und die Schutzhunde bei ihrer wichtigen Aufgabe so wenig wie möglich zu stören. Um mögliche Konflikte mit Wanderern und Bikern zu ver-meiden ist es sehr wichtig, dass die Herde weiträumig umgangen wird und die Hinweistafeln mit den Verhaltensregeln beachtet werden. Auf unserer Website unter „Wölfe in der Schweiz“ – „Herden-schutz“ sowie unter Aktuell auf der Frontseite sind hilfreiche, kurze Infofilme über Herdenschutz-hunde sowie Verhaltensregeln und Tipps zu finden
Wo sind Herdenschutzhunde im Einsatz?
Um zu erfahren, auf welchen Alpen Herdenschutzhunde im Einsatz sind, stellt AGRIDEA eine interaktive Karte auf ihrer Website zur Verfügung.
Karte hier …
Wölfe in der Schweiz
Zurzeit leben in der Schweiz drei Wolfsrudel, seit 2012 das Calandarudel (GR), seit 2015 das Morobbiarudel (TI) und seit 2016 das Augstbordrudel (VS) und zudem sind diverse Einzelwölfe unterwegs. Am 24. Juli wurde bekannt, dass das Calandarudel bereits zum 6. Mal in Folge Welpen aufzieht. 8 Wolfswelpen tappten in eine Fotofalle. Ob die beiden anderen Rudel dieses Jahr auch Nachwuchs aufziehen ist bis jetzt noch nicht bekannt. Insgesamt leben in der Schweiz ca. 40 - 45 Wölfe.
Im Januar wurden die beiden Wölfe M74 (im Kanton BE) und M75 (in den Kantonen TI, GR, AR, TG, ZH) in der Schweiz neu nachgewiesen. Beide Wölfe stammen, wie alle in der Schweiz bis jetzt genetisch nachgewiesenen Wölfe, aus der italienischen Population.
Weitere Rudelbildungen wurden leider mit der illegalen Tötung der beiden Wölfinnen F16 und F13 verhindert. F16, die mit dem Rüden M73 im Wallis unterwegs war wurde im Februar im Val d‘Anniviers gewildert. F13 war im Grenzgebiet der Kantone Bern/Freiburg mit dem männlichen Wolf M64 unterwegs. Sie wurde im Juni bei Jaun (FR) tot aufgefunden. Die Untersuchungen ergaben, dass diese Wölfin vergiftet wurde.
Karte Wolfspräsenz …
Weitere Infos zu den Wölfen in der Schweiz www.chwolf.org
Dritte Wolfs-Reproduktion im Val Morobbia
Das Amt für Jagd und Fischerei (UCP) des Kantons Tessin hat im Rahmen der Überwachung der Wölfe im Morobbiatal nach 2015 und 2016 nun die dritte Wolf Reproduktion bestätigen können.
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Dänemark und Norwegen
Die erste Wölfin seit Menschengedenken wird in Dänemark bejubelt. Norwegen streitet derweil erbittert darüber, wieviel Raubtier sein darf.
542 neue Tierarten wurden zwischen 2000 und 2016 in Dänemark heimisch. Das berichtet das Naturhistorische Museum in Aarhus. Manche sieht man nicht besonders gern – etwa den Marderhund oder den Goldschakal. Geradezu herbeigesehnt wurde aber der Wolf.
Obwohl es inzwischen bereits ein paar Tiere mehr nach Dänemark geschafft haben, war der Jubel von Naturschützern zuletzt noch einmal groß. Waren bis dato ausschließlich männliche Wölfe nachgewiesen worden, fanden die Experten im Mai Kotspuren einer Wölfin – noch dazu einer schwangeren.
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Dies und das
Fake-News jetzt auch im Wissenschafts-Journalismus
Star Wars-Schmu landete in Fachjournalen
Diese Sache hat nur unmittelbar mit Hunden und Verhaltensbiologie zu tun. Sie zeigt aber, dass Vorsicht geboten ist bei Publikationen, die Ungewöhnliches und vermeidlich Bahnbrechendes veröffentlichen. Ein Pseudo-Fachartikel über die angebliche Existenz der "Midi-Chlorianer", die es nur in den Star Wars-Filmen gibt, wurde von drei Fachmagazinen beziehungsweise Online-Plattformen veröffentlicht. Die Journale stammen allesamt aus dem Bereich Biologie und Mikrobiologie. Obwohl dieser Artikel völliger Blödsinn war und aus veränderten Wikipedia-Kopien kombiniert mit Star Wars-Zitaten bestand, passierte er ohne Beanstandung die angebliche Qualitätskontrolle durch Gutachter und Lektoren. Allerdings gehören alle drei beteiligten Fachjournale zu den umstrittenen "Predatory Journals". Diese gelten als eher unseriöse Online-Magazine, die Forschern Geld für die Veröffentlichung abnehmen. In der Auswirkung mindert dies den Schaden aber nicht, denn Artikel in Online-Portalen werden gerne in den Sozialen Netzwerken geteilt und verbreitet.
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Auch Raben können vorausschauend planen
Raben beherrschen eine weitere "typisch menschliche" Fähigkeit: Sie können vorausplanen - und dies sogar in für sie ungewohnten Situationen. Im Experiment verschmähten sie ein Leckerli zugunsten eines Werkzeugs oder einer Wertmarke, obwohl diese erst mit Zeitverzögerung nützlich und futterbringend waren
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Tiersprache: Gibt es einen Universalcode?
Wir erkennen Erregung selbst bei Reptilien, Fröschen oder Vögeln
Wir verstehen Tiere besser als wir glauben: Ein Experiment belegt, dass der Mensch instinktiv die Emotionen von ganz verschiedenen Tierarten erkennen kann. Tonhöhe und Klang der Tierstimmen verraten uns, ob Frosch, Hund oder Vogel entspannt oder aufgeregt sind. Dies könnte darauf hindeuten, dass es unter den Landwirbeltieren eine Art Universalcode für den Ausdruck von Gefühlen gibt, wie die Forscher berichten.
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Umweltsünder Hund und Katze?
Forscher berechnet den ökologischen Fußabdruck fleischfressender Haustiere
Tierische Freunde mit Nebenwirkungen: Unsere Hunde und Katzen haben allein durch ihre Vorliebe für Fleisch einen überraschend großen ökologischen Fußabdruck, wie eine Studie enthüllt. So ist ihr Fleischkonsum indirekt für 64 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß jährlich verantwortlich – das entspricht dem Ausstoß von 13 Millionen Autos. Einer der Gründe dafür: Im Tierfutter sind längst nicht nur übriggeblieben Fleischabfälle enthalten.
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Schimpansen erkennen sich im Video
Menschenaffen bestehen Spiegeltest mit zeitverzögerten Videobildern
Selfie-Test für Menschenaffen: Schimpansen erkennen sich selbst in Videoaufnahmen - sogar wenn diese leicht zeitverzögert gezeigt werden. Darauf deutet eine von japanischen Forschern durchgeführte Variante des klassischen Spiegeltests hin. Menschliche Kinder schaffen es erst ab einem Alter von vier Jahren, sich in minimal zeitverzögerten Videobildern zu erkennen. Die Menschenaffen stehen uns demnach hierin kaum nach.
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Lesenswert
Ich habe wieder neue, interessante Bücher gelesen und besprochen:
Mein Top-Tipp: Wer der Herde folgt, sieht nur Ärsche (Hannes Jaenicke)
Ein „musst read“: knackig, ehrlich und sowas von zutreffend.
Die Honigfabrik
Die seltensten Bienen der Welt
Weitere Rezensionen hier …
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Wolfsrevival: Edle Wilde für grüne Gemüter
soll der geier vergißmeinnicht fressen?
was verlangt ihr vom schakal,
daß er sich häute; vom wolf? soll
er sich selber ziehen die zähne?
Seine fulminante Publikumsbeschimpfung verteidigung der wölfe gegen die lämmer machte den 28jährigen Hans Magnus Enzensberger 1957 zum literarischen Shooting Star, von der Kritik in einem Atemzug genannt mit Clemens Brentano, Bert Brecht, Gottfried Benn. Natürlich galt sein Plädoyer in cooler Kleinschreibung nicht den echten, vierbeinigen Wölfen. Das letzte Exemplar eines canis lupus war in Deutschland bereits 1904 erlegt und ausgestopft worden.
Der Wolf ist für den jungen, selbstredend linken Lyriker und Essayisten HME eine Metapher. Eine Chiffre für Raubtierkapitalisten und Nazizombies, die aus dem Dritten Reich einfach ins Gehege der zweiten deutschen Republik gewechselt waren. Enzensbergers scheinbare Verteidigung der Prädatoren: eine Wutrede gegen das Wegduckertum der Nachkriegszeit. Mithin gegen das gemeine Volk, das, glaubt der Dichter, sich feige dem Treiben kriegslüsterner Bestien vom Schlage Strauß unterwirft. Ach, die Fünfziger waren für westdeutsche Intellektuelle eine tiefpessimistische, geradezu paranoide Ära. Es gab dafür allerdings Gründe.
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Sehenswert
Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?
8. September 2017, 18:35 Uhr, ARTE
Sebastian Koerner und Herbert Ostwald erzählen in der Dokumentation „Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?" die unglaubliche Geschichte einer ganz besonderen Wolfsfamilie um den Rüden "Leo" auf dem Truppenübungsplatz Munster-Nord in Niedersachsen. Einige Tiere aus dieser Familie sorgten für Schlagzeilen, als sie sich Autos und Spaziergängern zu sehr näherten. Ihr auffälliges Verhalten endete mit dem ersten staatlich genehmigten Abschuss eines der streng geschützten Tiere in Deutschland.
 Wer sind diese Wölfe? Woher kamen sie? Warum haben sich einige von ihnen anders verhalten als die meisten ihrer Artgenossen? Der Film begibt sich auf eine spannende Spurensuche. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt „Familie Wolf“ eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod. Sie zeigt, wie gut sich die wilden Wölfe in unserer Kulturlandschaft zurechtfinden, aber auch, was schieflaufen kann, wenn die Menschen falsch reagieren.
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*** ENDE ***
Ich wünsche Ihnen allen noch einen schönen restlichen Sommer, und wenn Sie noch in Urlaub sind: schöne Ferien!


Wölfische Grüße
Elli Radinger
 


Copyright: Elli H. Radinger, 2017
Elli H. Radinger (V.i.S.d.P.)
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