«Petri-Heil» Newsletter Oktober 2018

4 months ago


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Der letzte Fisch ohne Probleme 


Lieber Leser, liebe Leserin

Nach diesem Sommer ist wieder Zeit für Zyniker und Fatalisten: Die Bachforelle? Im
Mittelland chancenlos. Die Äsche? Quasi eh schon ausgestorben. Würde man das ernst nehmen, wären nur zwei Schlüsse möglich:
Entweder das Fischen gleich sein lassen oder alles fangen, so lange es noch möglich ist. Wenn die Äsche eh ausstirbt, wen
kümmert’s dann, ob das jetzt oder in zehn Jahren der Fall ist? 

Zum guten Glück gibt es Kämpfer und
Idealisten. Denn die sind heute gefragt und nicht etwa die «Realisten» die schulterzuckend zuschauen, wie alles vor die Hunde geht, weil
ja die Evolution, die Natur oder wer auch immer für alles eine bestimmte Zeit vorgesehen hat. Dann haben wir in 40 Jahren noch Alet in unseren
Flüssen und Hechte in unseren Seen und dazu einen prächtigen Kormoranbestand, alles prima selbstregulierend. 

Man darf gerne mal einen Witz machen.
Und man kann sich über den Menschen beklagen, über die Eingriffe, die er seiner Umwelt zumutet. Aber sehen wir doch auch das Gute: Mit
Engagement, Willen und Erfindergeist hat der Mensch schon wahre Wunderdinge vollbracht. Auf diesem Weg wird er auch die Rettung der Äsche, der
Seeforelle, der Nase und vieler Arten mehr bewerkstelligen.

Wie es mit der Äsche weitergehen könnte, damit befasst sich einer der unten
angehängten Artikel. Ebenso was für fischereiliche Möglichkeiten sich im goldenen Herbst noch bieten, wenn die Äschenfischerei
keine Option ist. Und dann noch die besorgniserregenden Fakten über das ungebremste Wachsen der Kormoranpopulation der Schweiz. Auch dieses Thema
wird uns wohl noch länger beschäftigen.

Aber jetzt genug davon, man soll auch mal einfach fischen gehen können! Dafür eignet sich kaum
ein Fisch besser als der Hecht. Spannend und stark, robust und spektakulär; der Hecht ist unser «letzter Fisch ohne Probleme».

 

In diesem Sinne
wünsche ich euch eine goldene Herbstzeit und
ab und zu mal
einen kräftigen Ruck in der Rute.


Nils Anderson
Chefredaktor


Die Oktober-Ausgabe
von Petri-Heil 

unter anderem mit folgenden Themen:


Wie geht es weiter mit der Äsche?

Die einst sensationell gute
Äschenpopulation im Hochrhein hat sich nach dem Hitzesommer 2003 nie mehr ganz erholen können. Und wenn man die Entwicklung seither zum
Ausgangspunkt nimmt, hat man (fast) nur düstere Aussichten.
> weiterlesen...


Was läuft im Oktober

Es gibt tatsächlich Mitfischerinnen und
Mitfischer, die jetzt ihre Ruten demontieren und die Fischerweste bis zum nächsten Frühling in den Schrank hängen. Die einen, weil die
hohe Zeit der Jagd beginnt, andere, weil in ihrer Region die Fischerei bis zum nächsten Frühling ruht. Sie haben unser ganzes
Mitgefühl...
> weiterlesen...


Kormoran Faktencheck

Je nach Interessen und Perspektiven kursieren
verschiedene Zahlen und Darstellungen. «Fake News» helfen in dieser Sache niemandem weiter. «Petri-Heil» hat sich bei der
Schweizerischen Vogelwarte nach Quellen und Fakten erkundigt. 
> weiterlesen...


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