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Prses Rekowski wrdigt am Reformationstag christliche Freiheit / EKiR-Pressemitteilung [29. Oktober 2018]

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EVANGELISCHE KIRCHE IM RHEINLAND
PRESSEMITTEILUNG Nr. 144/2018
29. Oktober 2018

 

Achtung, Sperrfrist: Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

Freiheit ohne Bindung an Gott kann sich
schnell gegen den Menschen richten
Präses Rekowski predigt am Reformationstag im hessischen Aßlar

Aßlar. Die christliche Botschaft von der Freiheit hat Präses Manfred Rekowski zum Reformationstag 2018 hervorgehoben. Die Freiheit gehöre „zu den wichtigsten und gleichzeitig auch am meisten gefährdeten Werten unserer Zeit: die Meinungsfreiheit, die Pressefreiheit, die Religionsfreiheit, die Freiheit, seinen eigenen Lebensweg zu wählen“, sagte der leitende Geistliche der rheinischen Kirche im Reformationsgottesdienst am 31. Oktober 2018 in der Evangelischen Kirchengemeinde Aßlar im Kirchenkreis Braunfels (vgl. Sperrfrist). „Unter dem Deckmantel einer grenzenlosen Freiheit ohne Bindung an Gottes Befreiung zum Wohl des Menschen kann sich Freiheit sehr schnell gegen den Menschen richten.

„,Ich zuerst – wir zuerst!‘ heißt immer auch ,Du nicht – Ihr nicht!‘“, so der Präses weiter. Dabei nähme man in Kauf, dass andere auf der Strecke bleiben. „Eine ungehemmte Marktwirtschaft und der freie Handel sind das Glaubensbekenntnis der westlichen Welt. Freiheit ohne Grenzen! Aber diese Freiheit verhindert nicht, dass die Schere zwischen Arm und Reich in unserer Welt immer mehr auseinanderklafft, sie befördert sie wohl noch. Für diese Freiheit, die zulasten anderer geht, zahlen viele Menschen einen viel zu hohen Preis.“

Auch der Klimawandel hat für den Präses maßgeblich mit einem falsch verstandenen Freiheitsideal zu tun. „In diesen Tagen sprechen wir in Europa darüber, welche Maßnahmen nötig sind, um die Erderwärmung in einem verträglichen Maß zu halten. Hier könnte ein Freiheitsverständnis aufblühen, das die Mitmenschen und die gesamte Mitwelt im Blick hat. Hier könnte sich eine wunderbare Freiheit Bahn brechen: Die Freiheit, unser eigenes Verkehrs- und Reiseverhalten zu verändern und uns zu beschränken zum Wohl unserer Kinder und der nachfolgenden Generationen. Die Freiheit, dem ,Schneller, Höher, Weiter‘ zu widerstehen und Genügsamkeit und teilen zu lernen.“

ChurchNight, ökumenische Radtour, Gruselgeschichten

Freiheit, Fragen der Zukunft, Ökumene – vielfältig begehen Kirchengemeinden und Kirchenkreise am kommenden Mittwoch, 31. Oktober 2018, den 501. Reformationstag. So predigt mit Oberkirchenrätin Henrike Tetz ein weiteres hauptamtliches Mitglied der rheinischen Kirchenleitung an diesem Tag. Sie hält die Predigt in der zentralen Reformationsfeier in Essen. Dorthin führt eine ökumenische Radtour. Sie beginnt nachmittags in Kettwig. Köln hat den ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Wolfgang Huber zu Gast. Jugendliche sind an mehreren Orten zu so genannten ChurchNights eingeladen – so in Drevenack, Merzig und der Wuppertaler Lutherkirche. Die Evangelische Studierendengemeinde Düsseldorf lädt zur besonderen Kombination: In der Reformations- und Halloweenfeier mit Kostümierung hören die die Studierenden „Gruselgeschichten über die Einführung der Reformation in Europa“.

Reformationsfeiern im Gebiet der rheinischen Kirche

Bonn, Kreuzkirche, Kaiserplatz, 19.30 Uhr: Prof. Cornelia Richter über die „Freiheit, die ich meine“;

Essen, Kreuzeskirche, Kreuzeskirchplatz, 18.30 Uhr: Reformationsfeier mit Predigt von Oberkirchenrätin Henrike Tetz: „Glaube als Chance – auch heute noch?“ Musik: Jazz-Ensemble Blue Notes;

Köln, Trinitatiskirche, Filzengraben 4, 18 Uhr: Reformationsfeier 2018, Predigt: Prof. Wolfgang Huber, „Über das Reformationsjubiläum hinaus". Musik: Six8tyOne Big Band und Kantorei Frechen, aus den „Concerts of sacred pieces“ von Duke Ellington (1899-1974);

Moyland, Evangelische Schlosskirche, 19 Uhr: Pfarrer Albrecht Mewes liest die erste Wittenberger Predigt von Martin Luther;

Saarbrücken, Stiftskirche St. Arnual, St. Arnualer Markt, 19 Uhr: zentraler Reformationsgottesdienst der Kirchenkreise Saar-Ost und Saar-West, Kanzelrede von Prof. Dorothea Sattler, Ökumenisches Institut der Universität Münster, Thema: Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung;

Trier, Basilika, Konstantinplatz 11, 19 Uhr: Festgottesdienst zum Reformationstag, Gastprediger Dechant Ralf Schmitz.

Einen umfassenden Überblick über die Gottesdienste am Reformationstag 2018 in der Evangelischen Kirche im Rheinland finden Sie im Internet unter: https://www.ekir.de/www/service/kalender-29179.php

 

 

 

 

Absender:
Evangelische Kirche im Rheinland | Das Landeskirchenamt | Dezernat 4.3 Politik und Kommunikation | Arbeitsbereich Kommunikation | verantwortlich: Pressesprecher Jens Peter Iven
Hans-Böckler-Straße 7 | 40476 Düsseldorf | Tel: 0211/4562-373 | Fax: 0211/4562-490 | Mobil: 0172/2603373 | www.ekir.de/presse


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