Nachrichten und Geschichten aus dem Freistaat - der Wochen-Rückblick
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25. Februar 2025
Mei Bayern
Geschichten aus dem Freistaat
Katja Auer
Stv. Ressortleiterin München Region Bayern
SZ Mail
Guten Tag,
sind Sie überrascht vom Wahlausgang? Erfreut vielleicht oder eher schockiert? Der Wahlabend war spannend: Lange war nicht klar, ob es die FDP und das BSW in den Bundestag schaffen und was das für künftige Koalitionen bedeuten könnte. Und dann mussten noch jene zittern, die zwar ihr Direktmandat gewonnen haben, aber doch nicht in den Bundestag einziehen können. Das liegt an der Wahlreform, die eine Deckung durch das Zweitstimmenergebnis der Partei verlangt. In Bayern erwischte es drei Abgeordnete der CSU. Volker Ullrich aus Augsburg war darüber so sauer, dass er seiner grünen Gegenkandidatin Claudia Roth den Handschlag verweigerte, weil sie für das neue Wahlrecht gestimmt hatte. „Sie sind keine Demokratin“, schimpfte er. Die Szene ging viral.

Darüber und über all die anderen Entwicklungen am Sonntag haben wir ja in einem Liveblog berichtet (den Sie hier in der Nachlese finden): Unsere Reporter waren bei verschiedenen Wahlpartys, auf denen es mal mehr, mal weniger lustig zuging. Der Kollege Thomas Balbierer etwa erlebte eine entsetzte SPD, bei Sebastian Beck in der CSU-Zentrale war die Stimmung besser, wenngleich sich die Christsozialen mehr erhofft hatten (SZ Plus). Und Maximilian Gerl beobachtete das Auf und Ab bei der FDP, je nachdem ob sich die Zahlen ein bisschen mehr oder weniger Richtung Fünf-Prozent-Hürde bewegten.

Es sind eine Menge Texte zusammengekommen und damit Sie noch einmal alles auf einmal überblicken können, haben wir Ihnen diesen Sonder-Newsletter zusammengestellt.

Darin finden Sie auch die Reaktionen am Tag danach, die Freude der Linken zum Beispiel, die sich gar nicht vorstellen konnte, dass sie tatsächlich sieben Abgeordnete aus Bayern nach Berlin schicken würden. Auch auf die bayerische Politik wird sich die Bundestagswahl auswirken (SZ Plus), indirekt zumindest, denn jetzt ist der Wahlkampf vorbei und die Konkurrenten CSU und FW müssen in der Koalition weiterregieren. FW-Chef Hubert Aiwanger ist mit seinen Berlin-Plänen gescheitert, CSU-Chef Markus Söder hingegen wird höchstwahrscheinlich bei der neuen Regierung mitreden. Gut möglich, dass dann die Freien Wähler auf einmal eine Art regierende Opposition in Bayern bilden, wenn sie mit der Bundespolitik nicht zufrieden sind. Und in der CSU hat es ja eh Tradition, dass das Mitregieren in Berlin noch lange nicht vom Dagegensein in Bayern abhält.

Ich wünsche Ihnen eine schöne restliche Woche und grüße Sie herzlich,
Katja Auer
Stv. Ressortleiterin München Region Bayern
SZ Mail
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