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Sommersonnenwende und Johannistag

By Rauchtum.de received 5 years ago

Categories: Inspiration | Personal Development Spirituality | Astrology
Age: 19 until 30 year 31 until 64 years 65 and older
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Liebe Räucher- und Kräuterliebhaber,
mein persönliches Highlight im Jahreskreis ist der Zeitraum um die Sommersonnenwende (21.06) sowie dem Johannitag (24.06). Das mag wohl auch daran liegen, dass ich das Licht der Welt um diesem Zeitraum herum erblicken durfte…
Da ich in Österreich aufgewachsen bin, kenne ich natürlich auch die regionalen Bräuche rund um die Sommersonnenwende, wobei mir das Sonnwendfeuer wohl am stärksten in Erinnerung geblieben ist. Diese imposanten Feuer wurden auf den umliegenden Berggipfeln am 21.06. nach Einbruch der Dunkelheit entfacht. Wenn man dann vom Tal aus die Sonnwendfeuer rund herum betrachtet, hat das schon etwas sehr Magisches. Das Feuer mit seiner transformierenden Kraft steht für Fruchtbarkeit, der Sommer und natürlich auch das Licht, die Sonne, werden begrüßt. Das Sonnwendfeuer findet man im bayrischen Raum dann eher als Johannifeuer wieder, das um den 24.06. entfacht wird.
Zum Brauchtum rund um das Feuer gehören natürlich auch Kräuter, die an diesen Tagen gesammelt werden, weil in ihnen eine besondere Kraft ruht. Die wohl bekannteste Pflanze dabei ist das Johanniskraut, ein geniales Heil-, und Räucherkraut und ein wunderbarer Energiespender, der die Sonne in sich trägt.
In meiner Heimat werden zur Sonnenwende auch die Kräuter für den sogenannten „Sonnwendbusch’n“ gesammelt. Dieser Kräuterbusch’n (wird auch als Kranz gebunden) wird dann an Johanni als Schutz vor Unwetter, Blitzschlag und zur Abwehr des Bösen an Haus- und Stalltüre gehängt. Die Kräuter vom letzten Jahr werden dem Sonnwendfeuer übergeben. Interessant ist die Zusammensetzung des Kräuterbusch’n. Hinter der Anzahl der Kräuter steckt immer eine magische Zahl (7,9,…99). Die Zusammenstellung ist von Ort zu Ort und von von Hof zu Hof verschieden. In der Obersteiermark werden gerne folgende Kräuter und Blumen für den Sonnwenbusch’n verwendet: Johanniskraut, Zittergras (z.B. Mariengras), Eichenblätter (schützt vor Blitz), Kornblume, Margerite, Roter Klee, Glockenblume, Ehrenpreis, Schafgarbe, Brennessel, Frauenmantel, Himmelsleiter…
Im süddeutschen Raum werden am Johannistag und Maria Himmelfahrt gerne folgende neunerlei, zauberkräftige Heilkräuter gesammelt: Odinskopf, Wasserdost, Baldrian, Beifuß, Eberraute, Wermut, Labkraut, Rainfarn, Königskerze, Tausendgülden, Kamille, Holunder, Alpranke usw. Mein Vorrat an den wichtigsten Kräutern wird fast ausschließlich in diesem Zeitraum geerntet und für den Winter getrocknet. Gemischt mit Weihrauch, Fichtenharz und Wacholder unterstützen diese Heilkräuter bei der Reinigung in den Rauhnächten und natürlich kommt dabei auch der schützende Aspekt nicht zu kurz.
In den letzten Jahren hab ich zum Sonnwendbusch’n der an unserer Haustür hängt auch zeitgleich Neunerlei Kräuter für einen „Räucherbusch’n“ gesammelt und zusammengebunden. Hierbei achte ich bei der Zusammenstellung eher darauf, dass es stark reinigende und schützende Kräuter sind, die ich in diesem Räucherbündel vereinigen darf. So einen „Räucherbusch’n“ kann jeder relativ leicht selber herstellen. Einfach am Sonnwendtag (ist aufgrund des Mondstandes heuer mein bevorzugter Tag) oder am Johannitag Kräuter sammeln, idealerweise alle Kräuter mit einer Länge von ca. 25 cm abschneiden. Folgende Kräuter werden heuer sicherlich in meinem Bündel Verwendung finden: Johanniskraut, Ysop, Salbei, Mariengras, Baldrian, Holunderblüten, Mutterkraut, Rainfarn,… Diese werden dann sorgfältig zu einem ca. 4 cm starken Bündel zusammengelegt und dann mit einem Naturbast oder einem Biobaumwollfaden zusammengebunden. Da ich die Pflanzen frisch verwende, ist es sehr wichtig, dass der Räucherbündel in einem warmen, trockenen und natürlich dunklem Raum getrocknet wird. Sollten Sie keinen idealen Raum dafür haben, ist es ratsam, die Kräuter einzeln zu trocknen und nach dem „Rascheltest“ zu einem Räucherbündel zusammenbinden.
Neuigkeiten aus der rauchtum Zentrale:
 
Für alle, die sich für heimische Harze interessieren, hab ich eine sehr gute Nachrichten. Demnächst können Sie bei mir das Lärchenharz sowie auch das Schwarzföhrenharz aus heimischen Betrieben in einer außergewöhnlich hohen Qualität beziehen. Diese Harze sind zum Teil flüssig und werden gerne auch zur Salbenherstellung verwendet… Zudem habe ich noch ein paar wunderbare Kräuter, die, sobald ich Sie ausgearbeitet habe, darauf warten, dass sie in meinem Shop aufgenommen werden 
Eine neue Räuchermischung „Reinigung & Klärung“ ist vor kurzem dem rauchtum Zauberkessel entsprungen. Diese wunderbar reinigende und klärende Räuchermischung unterstützt Sie gerne bei Ihrer nächsten Hausräucherung und mit dem „Sommergefühl“ können Sie wieder eine harmonische Stimmung in Ihre Räumlichkeiten zaubern…
Veranstaltungshinweis:
Veranstaltungshinweise finden Sie hier:  Termine und Veranstaltungen 2014

Nun wünsche Ich Ihnen noch einen guten Start in den Räuchersommer und verbleibe mit rauchvollen Grüßen

Herzlichst
Roland & Sabine

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