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Spirit & Light - Weihnachtsbotschaft 2015

By Spiritlight.de received 3 years ago

Categories: Spirituality | Astrology
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Ihr Lieben,

die diesjährige Weihnachtszeit ist für uns in Europa geprägt durch die Flüchtlinge aus der arabischen Welt und den Terror der IS mit den Anschlägen in Paris. Für mich sind die Anschläge der Höhepunkt eines über 1300 Jahre andauernden Konflikts des Islam mit dem Christentum und geben dem diesjährigen Weihnachtsfest eine besondere Bedeutung. Wenn wir sie erkennen und die damit verbundene Chance nutzen, finden wir zu einem wahrhaftigeren Umgang mit der christlichen Erlösungsbotschaft.


Diese Botschaft möchte ich gerne mit zwei Zitaten beginnen:

„Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter.“

„Jeder Mann, der betet oder weissagt, indem er etwas auf dem Haupte hat, entehrt sein Haupt. Jedes Weib aber, das betet oder weissagt mit unbedecktem Haupte, entehrt ihr Haupt; denn es ist ein und dasselbe, wie wenn sie geschoren wäre. (…) Das Weib aber ist des Mannes Herrlichkeit. Denn der Mann ist nicht vom Weibe, sondern das Weib vom Manne.“


Wenn man diese Zitate liest, könnte man aus christlicher Sicht meinen, sie stammen aus dem Koran. Doch die Quellen sind das Neue Testament in Matthäus Kap. 10,34 und im 1. Buch der Korinther Kap. 11,4 ff (aus der Elberfelder Bibel). Daraus schließe ich, dass es ursprünglich keinen großen Unterschied zwischen Christen und Moslems in ihrem gesellschaftlichen Denken gab. Doch mit der Renaissance und der Aufklärung entwickelten sich die Völker in Europa weg von religiösen Dogmen, hin zu mehr Freiheit und Selbstbestimmung. Diese Epochen hat es im Islam bis heute nicht gegeben und sind für mich die Ursache, weshalb die arabische Welt aus europäischer Sicht als rückständig betrachtet wird.

Die beiden großen Religionen bekämpften sich seit Anfang an. Mit der schwindenden Macht der Römischen Kirche, verlagerten sich die Auseinandersetzungen auf europäischer Seite auf die kolonialen und imperialen Staaten, wie Frankreich und Großbritannien, die den Nahen Osten im geheimen Sykes-Picot-Abkommen im Mai 1916 untereinander aufteilten. Die heutige Südost-Türkei, Syrien und Libanon wurden von Frankreich beherrscht, das Gebiet des heutigen Jordanien und der Irak von Großbritannien. Für mich ist es nicht verwunderlich, dass die beiden großen Anschläge in diesem Jahr die Hauptstadt Frankreichs trafen, denn sie richteten sich auf dessen bis heute andauernde Machtpolitik.

Weil in den Konflikten dieser Region seit Jahren keine wirklichen Lösungen gefunden werden konnten, eskalieren diese immer mehr. Bei der Pegida-Bewegung in Deutschland ist es vergleichbar. Auch hier vermochte die Politik die Ängste der Bürger bisher nicht wahrzunehmen und Vertrauen zu schaffen, weshalb der Konflikt dramatisch eskalierte. Ähnlich ist es sicherlich mit fremdenfeindlichen Bewegungen in Österreich und der Schweiz. Doch wie können wir wirkliche Lösungen in den sich immer weiter zuspitzenden Geschehen finden? Eine der für mich wesentlichsten christlichen Botschaften spricht davon, den Nächsten so zu lieben, wie uns selbst (Matthäus Kap. 22, 39). Und dazu gehören die Pegida-Anhänger genauso, wie die Flüchtlinge oder die IS-Kämpfer. Sie sind alle Menschen und deshalb sollten wir ihnen genauso viel Respekt entgegenbringen, wie wir dies für uns selber wünschen.

Das vermögen wir aber nur, wenn wir wahrhaftig sind. Dann erkennen wir unser eigenes Denken und Handeln viel klarer und können Vorbild für unsere Mitmenschen sein. In dieser Klarheit ist es durchaus auch berechtigt, die Flüchtlinge zu fragen, warum sie denn alle nach Deutschland wollen? Wenn sie nur vor Krieg und Terror flüchten, so reicht es doch, sich in ein Land zu begeben, in dem sie davor sicher sind. Oder flüchten sie vor den wirtschaftlichen Verhältnissen in ihrer Heimat und suchen sich das aus ihrer Sicht wirtschaftlich stärkste Land für das Ziel ihrer Reise aus? Zudem bin der Ansicht, dass es dem deutschen Volk immer noch an Selbstbewusstsein fehlt. Mit ihm hätten wir auch keine Schwierigkeiten zu unserer christlich geprägten westlichen Kultur zu stehen und die moslemischen Flüchtlinge zu bitten, diese zu respektieren. Hierzu gibt uns die Flüchtlingskrise eine große Chance.

Für mich zählen auch dann Moslems zu unseren „Nächsten“, wenn sie mordend und vergewaltigend durch die Lande ziehen. Wenn wir das christliche Gebot der Nächstenliebe ernst nehmen, dann sollten wir uns bemühen, auch sie zu verstehen. Das heißt nicht, dass wir ihr Rechtssystem oder ihre Einstellung zu Frauen gutheißen müssen. Zwar ist ihr Denken und Handeln für mich nicht im Sinne des Neuen Bewusstseins, doch trotzdem sollten sie als Menschen geachtet und respektiert werden. Dann leisten wir auch einen wertvollen Beitrag darin, die Fremdenfeindlichkeit zu mindern und die Welt fremdenfreundlicher zu machen. Bedenkt bitte in diesem Zusammenhang auch: jeder Mensch ist in fast jedem Land der Welt ein Fremder.

Weihnachten wird gefeiert zum Gedenken an Jesus Christus, der als der Sohn Gottes geboren worden ist. Aus meiner spirituellen Sicht wurde damals das Christus-Bewusstsein in diese Welt getragen, um das weitverbreitete Gesetz von „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ mit der Kraft der bedingungslosen Liebe aufzulösen. Jeder, dem dies wichtig ist, sollte sich deshalb in dieser Zeit fragen, in wie weit er oder sie immer noch gemäß jenem alten Gesetz handelt und auf Gewalt immer noch mit Rache und Gegengewalt reagiert? Die bedingungslose göttliche Liebe unseres Herzens kann uns dabei den Weg zeigen, uns selbst und alle unsere Mitmenschen wahrhaftig anzunehmen.

Der Islamische Staat erscheint uns derzeit als das „Böse“ in der Welt. In der Saga „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien wird das Böse repräsentiert durch den Einen Ring des dunklen Herrschers Sauron. Doch dieser Ring kann weder versteckt, noch zerstört werden. Die Macht Saurons kann nur beendet werden, wenn der Ring an seinen Ursprung zurückgebracht und in die Feuer des Schicksalsberges in Mordor geworfen wird. Genauso kann das Böse oder Dunkle in unserer Welt auch nicht durch einen Krieg oder im Kampf vernichtet werden. Da die Auseinandersetzungen mit dem IS uns unsere eigenen dunklen Aspekte zeigen, können wir sie auch nur in uns selber erlösen, in dem wir diese bisher verdrängten Anteile wieder in uns integrieren. Auf globaler Ebene beenden wir damit die immer mehr eskalierende Spirale von Gewalt und Gegengewalt und können die Welt wirklich friedlicher machen.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine Zeit der Besinnung zum Finden Eurer Inneren Wahrheit, zum Erkennen Eurer eigenen Göttlichkeit und dem Göttlichen in jedem Menschen, gleich seiner Hautfarbe oder seiner kulturellen oder religiösen Herkunft.

Ich wünsche Euch und Euren Familien und Freunden eine gesegnete Weihnachtszeit und ein gutes, gesundes und glückliches Neue Jahr!

Alles Liebe,

Stefan Andromis Herbert


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Stefan Andromis Herbert

Heil- & Bewusstwerdung - Gesellschaftswandel - Energiearbeit
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