| Wirtschaft zieht an: Platin mit Nachholpotenzial
| | Das Jahr hat für Platin gut begonnen: Durch die weltweite Konjunkturerholung stieg die Nachfrage im ersten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent. Doch der Platinpreis spiegelt diese Entwicklung nicht wider. Hauptgrund: Das Schwestermetall Palladium ist bei Katalysatoren nach wie vor am stärksten gefragt.
Die Weltwirtschaft gewinnt an Fahrt und treibt die Rohstoffnachfrage der Industrie – davon profitiert auch Platin. Dass zeigen neue Zahlen vom World Platinum Investment Council (WPIC) für das erste Quartal: Größter Absatzmarkt für das Metall ist - wenig überraschend - die Automobilindustrie. Sie setzt Platin in Abgaskatalysatoren einsetzt. Höhere Abgasnormen und die gestiegene Fahrzeugproduktion haben die Platinnachfrage aus dieser Branche in den ersten drei Monaten um acht Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal wachsen lassen. Der Mangel an verfügbaren Halbleitern sowie anhaltende Lockdown-Maßnahmen haben diese Entwicklung sogar noch ausgebremst. Positive Impulse gingen von China aus: Hier ließen die schnelle Erholung von der Corona-Krise sowie strengere Abgasauflagen die Platinnachfrage im ersten Quartal um fast das Doppelte steigen.
Anleger zeigen auch weiterhin Interesse an dem Metall: So konnten die Bestände der Platin-ETFs im ersten Quartal um mehr als 90 Prozent zulegen.
Drittes Jahr mit Angebotsdefizit?
Preisstützend dürfte sich in diesem Jahr auch das eingeschränkte Platinangebot auswirken. Zwar konnten die Platinminen nach der Corona-Krise ihre Arbeit wieder aufnehmen, doch im ersten Quartal ergab sich noch ein leichtes Angebotsdefizit – hieran dürfte sich laut WPIC auch für das Gesamtjahr nichts ändern. Das wäre dann das dritte Jahr in Folge mit einem Defizit.
Platin als Palladium-Alternative?
Diese Faktoren könnten Platin auch 2021 zu einem attraktiven Anlageobjekt werden lassen, aktuell besteht Nachholpotenzial. So konnte Palladium wesentlich stärker von der Erholung des globalen Automobilmarktes profitieren als Platin. In den vergangenen drei Monaten stieg der Palladiumpreis um 20 Prozent während Platin leicht um fünf Prozent nachgab. Das bedeutet, dass die Differenz der beiden Edelmetallpreise aktuell auf knapp 1.700 Dollar gestiegen ist und damit fast den Rekord von etwas über 1.800 Dollar erreicht hat. Das bedeutet aber auch, dass Platin vergleichsweise günstig ist und Palladium bei Benziner-Katalysatoren nicht mehr unumstritten ist. Ein Wechsel in der Katalysatorherstellung auf Platin bei Benzin-Fahrzeugen kostet Zeit und Geld, so dass ein Wechsel nur allmählich erfolgen dürfte. Je schneller die Automobilindustrie diesen Schritt umsetzt, desto stärker dürfte der Platinpreis profitieren. Ein Anfang wurde in China und Nordamerika gemacht.
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