Newsletter vom 12. April 2017

1 year ago


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Die andere Seite der Hoffnung


https://youtu.be/5vLZ-UXeXTM

Um die dramaturgische Strategie des ganzen Films zu verstehen, genügt, das letzte Bild des Films und seine Wirkung auf den Zuschauer zu
betrachten: Der syrische Flüchtling KHALED (Sherwan Haji) liegt, schwer verletzt und vielleicht sogar dem Tod geweiht, in Helsinki am Hafen. Die
Wirkung aufs Publikum ist eigentlich niederschmetternd. Alle Hoffnung, die sich Khaled auf ein besseres Leben gemacht hat, scheint zunichte. Er wurde
das Opfer sinnloser, brutaler Gewalt. Das Glück, das so nahe war, scheint ist in weite Ferne gerückt.


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Die andere Seite der Hoffnung


https://youtu.be/5vLZ-UXeXTM

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an
seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens
angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei
gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden,
Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof
vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als
Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der
Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen
bietet beides Vorzüge.


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19,2 Millionen Euro für die Branchentiger 2017


Mit einer glanzvollen Gala wurden am Donnerstagabend in Berlin die FFA-Branchentiger
verliehen. Im Rampenlicht der Preisverleihung standen die Macher der erfolgreichsten deutschen Kinofilme 2016, darunter Karoline Herfurth, Matthias
Schweighöfer und Florian David Fitz. Freuen konnten sich alle ausgezeichneten Produzenten, Verleiher, Kurzfilmer und Kinobetreiber über eine
Förderung in Höhe von insgesamt 19.185.170 Euro. Durch die diesjährige Branchentiger-Verleihung mit über 150 Gästen aus
Filmwirtschaft und -politik in der „Bar jeder Vernunft“ führte NDR-Moderator Yared Dibaba.


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FBW vergibt sieben Mal Besonders Wertvoll


Die Filmbewertungsstelle (FBW) hat fünf
Langfilme, einen Dokumentarfilm und fünf Kurzfilme mit dem Prädikat Besonders
Wertvoll ausgezeichnet. Prädikat Wertvoll erhielt ein Spielfilm. Prädikatisierte Filme erhalten
Steuervergünstigungen und werden aufgrund des Gesetzes über Maßnahmen zur Förderung des deutschen Films (FFG) finanziell
gefördert.


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Kurzfilmwettbewerb "Bayern 2030": Die Jury steht fest


Seit 1. März 2017 läuft die Ausschreibung zum Wettbewerb "Bayern 2030". Bis
15. Mai 2017 können Filmemacher ihre Projektideen bei der Jury einreichen. Die Jury entscheidet, welche 8-10 Projekte für die
Filmherstellung einen zweckgebundenen Produktionskostenzuschuss in Höhe von bis zu 20.000 Euro erhalten. Aus den fertig gestellten Projekten wird
die Jury die drei besten Kurzfilme auswählen, die mit weiteren Preisgeldern in Höhe von insgesamt 18.000 Euro prämiert werden. Die
Bayerische Staatsregierung wird die prämierten Kurzfilme im Rahmen ihrer Öffentlichkeitsarbeit zu den beiden Jubiläen 100 Jahre
Freistaat Bayern/ 200 Jahre Bayerische Verfassung verwenden.


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FFHSH fördert mit 2,857 Mio €


Von Superheldinnen, Heinzelmädchen und Familiendramen: Neue Förderrunde 2017
der FFHSH. Mit 2.875.000 Euro hat die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) 18 Filme im und aus dem
Norden gefördert. Die Entscheidung traf das Gremium 1 der FFHSH, zuständig für Projekte mit Herstellungskosten über 800.000 Euro.
Im Fokus der geförderten Filme stehen Familiengeschichten in Zeiten großer Krisen.


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