Newsletter vom 24. Mai 2017

1 year ago


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Jahrhundertfrauen


https://youtu.be/ulzSVbTvXH8

Bisweilen begegnen wir Filmen, die uns die Begrenztheit der standardisierten dramaturgischen Regelwerke lustvoll vor Augen führen. War 2016
„L’Avenir“ („Alles was kommt“) ein Fall, wo sich alle Erwartungen ans konventionelle Storytelling nicht einlösen
wollten, und dennoch ein überzeugender Film entstand, so wird man jetzt in „Jahrhundertfrauen“ vergeblich auf Plot Points,
Akt-Strukturen, ja überhaupt auf eine Handlung im eigentlichen Sinn warten. Die Rezeptur von Drehbuchratgebern wie etwa „Safe the
Cat“ ist hier so weit entfernt wie nur möglich.


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Die Leinwand sollte größer sein als der Stuhl, auf dem man sitzt


Der spanische Regisseur Pedro Almodóvar ist derzeit Jurypräsident des
Filmfestivals in Cannes. Bei einer Pressekonferenz betonte er, dass es wichtig für ihn sei, dass man Filme im Kino sehen könne, auf einer
großen Leinwand, vor der man sich klein und demütig fühle. Das spitzte er dann zu einem Statement zu, das diesem Text als Titel
dient.


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Verleihförderpreis an Arsenal Filmverleih


https://youtu.be/e2aqMlQIRgs

Beim Kinokongress in Karlsruhe wurde der Verleihförderpreis von MFG, Unifrance und dem Deutsch-französischen Jugendwerk übergeben. Der
Tübinger Arsenal Filmverleih bringt den französisch-isländischen Spielfilm „L’effet aquatique (Der Effekt des
Wassers)“ von Sólveig Anspach ab 25. Mai in die deutschen Kinos.


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Nordmedia vergibt 2.3 Mio €


Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde des Jahres 2017
Fördermittel von bis zu 2.312.801,15 Euro für 52 Projekte vergeben. Unterstützt wurden insgesamt fünf Drehbuch- und
Stoffentwicklungen, fünf Projektentwicklungen, 30 Film- und Fernsehproduktionen, sechs Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung,
drei Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, zwei Investitionen sowie eine sonstige Maßnahme.


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Einsamkeit und Sex und Mitleid


https://youtu.be/htQ044Kkliw

Im Herzen einer deutschen Großstadt prallen die Leben einer Reihe jüngerer und älterer Bewohner jener Stadt zusammen: Da ist etwa der
Supermarktleiter Uwe (Peter Schneider), der sich tagsüber in seinem Laden mit dem ehemaligen Lehrer Ecki (Bernhard Schütz) streitet und
übers Internet die Künstlerin Janine (Katja Bürkle) kennengelernt hat, während seine Ex-Frau, die Ärztin Julia (Eva
Löbau), übers Internet an den Callboy Vincent gerät, der wiederum ein spezielles Abkommen mit seiner Freundin Vivian (Lara Mandoki)
hat.


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Einsamkeit und Sex und Mitleid


https://youtu.be/htQ044Kkliw

Der Ensemblefilm wird vielerorts als Königsdisziplin der Dramaturgie gehandelt: gilt es doch, die Aufmerksamkeit der Zuschauer in diesem Fall auf
zwölf annähernd gleich wichtige Figuren zu verteilen. Um hier keine Monotonie aufkommen zu lassen, wurden im Falle dieses Films bizarre,
unverwechselbare Lebenswelten gewählt: vom alternden Messie über die hyper-sterile Singlefrau, vom christlich verklemmten Fundamentalisten
bis zu einem Pärchen von Prostituierten über einen fremdenfeindlichen Polizisten, die vereinsamte Künstlerin, den frustrierten
Supermarktleiter bis hin zu einem geilen Teenager-Pärchen lassen sich die Sphären sehr gut auseinanderhalten.


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FFF Bayern fördert achtteilige Serie "Der Pass" mit 700.000 Euro


Im Rahmen seiner Fernsehfilmförderung unterstützt der FFF Bayern die
Produktion der achtteiligen Serie Der Pass, die Wiedemann & Berg für Sky realisieren wird. Inspiriert ist das Projekt von Motiven des
erfolgreichen dänisch-schwedischen Formats Die Brücke - Transit in den Tod.


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Rückkehr nach Montauk


https://youtu.be/AhXYTcip55g

Wenn schon mit den ersten Worten klar wird, worum es geht, ist das fürs filmische Erzählen eine ideale Steilvorlage. MAX (Stellan
Skarsgaard) formuliert unmittelbar zu Beginn direkt in die Kamera das Thema: ihn beschäftigt die Reue. Es gibt im Leben unbereinigte Fehler. Man
kann sie nicht wieder gut zu machen. Andere lassen sich korrigieren. Alle Zuschauer wissen das: jeder kennt den Schmerz über unwiderruflich
Versäumtes. Insofern warten wir im weiteren Verlauf auf die Einlösung der dramaturgischen Frage: was genau bereut Max? Und wird es
möglich sein, etwas nachzuholen?


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